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Die Zeichen des Todes. Der einzig wahre True-Crime-Podcast

Der Podcast mit Professor Michael Tsokos, Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner. Tsokos findet heraus, was die Toten nicht mehr erzählen können: War es Mord? War es Suizid? Oder war es ein Unfall? Er wird immer dann von den Ermittlungsbehörden hinzugezogen, wenn sie mit ihrer Aufklärungsarbeit nicht weiterkommen. Realistisch und hautnah schildert Tsokos die Hintergründe rätselhafter Fälle, an deren Lösung er selbst maßgeblich beteiligt war. Im Sektionssaal und im Labor fügt er die Indizien wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Falles führt. Ein True-Crime-Podcast, der beweist, dass nichts spannender ist, als die Wirklichkeit.Herausgeber: Verlagsgruppe Droemer Knaur Moderation, Skript und Produktion: Philipp Eins Redaktion: Bettina Halstrick

Alle Folgen

  • 15.06.2021
    17 MB
    27:59
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    Tatwaffe Feuer

    Hamburg: Ein ohrenbetäubender Knall reißt die Anwohner der Gartenstraße 75 aus dem Schlaf. Eine Explosion, dann verzweifelte Hilfeschreie. Es riecht nach Rauch. Auch einem Ehepaar aus dem Nachbarhaus fährt der Schreck in die Glieder. Die beiden rennen nach draußen und sehen die angrenzende Erdgeschosswohnung in Flammen stehen. Während Spurensicherung, Kripo und Brandermittler des Landeskriminalamtes die Wohnung untersuchen, befragen Kriminalbeamte die Nachbarn. Der Mieter der Wohnung war ein gewisser Hendrik Wilkens. Laut einhelliger Zeugenaussage ein alkoholkranker und verhaltensgestörter Mann Mitte dreißig, der schon öfter in stationärer psychiatrischer Behandlung gewesen war. Was ist hier geschehen? Wer ist der Tote im Bett? Waren die Explosion und der Brand ein tragischer Unfall – oder steckt mehr dahinter? Fragen, die nur einer beantworten kann: der Rechtsmediziner Michael Tsokos.

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  • 12.11.2020
    28 MB
    44:59
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    (Spezial) Tsokos privat

    Willkommen zu einer Sonderfolge von "Die Zeichen des Todes". Vielleicht hat euch ja das Corona-Virus einen Strich durch die ein oder anderen Pläne gemacht, aber keine Sorge, es gibt ja uns! In diesem Podcast geben wir euch wieder spannende und unterhaltsame Einblicke in die Welt der Rechtsmedizin, dieses Mal verpackt in ein großes Interview mit Michael Tsokos, in dem er unter anderem verrät, dass er eigentlich Archäologe werden wollte und inzwischen weiß, dass es hier durchaus Parallelen zur Gerichtsmedizin gibt. Außerdem erzählt er, wie er den Thrillerautor Sebastian Fitzek auf der "Langen Nacht der Pathologie" kennen gelernt hat, und wie daraus eine besondere Zusammenarbeit und Freundschaft entstanden ist.

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  • 12.11.2020
    21 MB
    34:23
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    Entzweigeteilte Ermittlung

    Protokoll des Instituts für Rechtsmedizin Hamburg. Leitender Arzt: Prof. Dr. med. Michael Tsokos. Die Leichenöffnung liefert Ergebnisse, die auf Tonträger aufgenommenen werden. Es ist zunächst nur von einem Kopf die Rede. Der Grund dafür ist ebenso einfach wie unheimlich. Das Ärzteteam um Tsokos bekam nur diesen vom Wasser aufgequollenen Kopf auf den Sektionstisch. Was war mit dem Opfer geschehen? Es war ein Sonntagnachmittag im Herbst, als Spaziergänger den Kopf am Elbstrand entdeckten. Sie wollten eigentlich die Landschaft und die frische Luft genießen – es muss ein grausiger Anblick für sie gewesen sein. Auch für das Team um Michael Tsokos ist dieser Fund keineswegs alltäglich. Wie ist der Kopf an den Elbstrand gekommen? Und wo ist der restliche Körper? Die Gerichtsmediziner stehen vor einem großen Rätsel.

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  • 14.05.2021
    17 MB
    27:56
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    Ein tödliches Wunder

    Triggerwarnung: Die Folge enthält Szenen über einen Suizid. Einige Zuhörer:innen könnten das beunruhigend finden. Falls ihr die Episode hört und euch selbst dunkle Gedanken plagen oder ihr sogar daran denkt, euch das Leben zu nehmen: Sprecht darüber. Die Helfer der Telefonseelsorge sind anonym und rund um die Uhr erreichbar unter 0800-111-0-111 oder 0800-111-0-222 Es ist ein kalter Wintertag. Ein Streifenwagen fährt eine Landstraße in Norddeutschland entlang. Plötzlich entdecken die Polizeibeamten im Straßengraben einen Kastenwagen, der offenbar von der Straße abgekommen ist. Sie halten an, um sich die Sache aus der Nähe anzusehen. Das Wasser im Graben ist gefroren. Vorderräder und Stoßstange des Kastenwagens stecken teilweise im Eis. Das Fahrzeug ist unbeschädigt. Die Beamten rechnen nicht damit, dass sich bei minus drei Grad noch jemand in dem Wagen aufhält. Routinemäßig werfen sie einen Blick ins Wageninnere. Und schrecken augenblicklich zurück. Es sitzt tatsächlich jemand auf dem Fahrersitz. Die Hände ruhen auf dem Lenkrad, der Anschnallgurt ist vorschriftsmäßig angelegt. Doch schon ein einziger Blick verrät, dass der Fahrer nicht am Steuer eingeschlafen ist. Denn der Fahrer hat keinen Kopf. Nur noch ein blutiger Stumpf ragt aus der blauen Winterjacke heraus. Nach dem Kopf müssen die beiden Polizisten nicht lange suchen. Er liegt im Fußraum der Rückbank, hinter dem Fahrersitz. Was ist hier geschehen? Eine Frage an die Rechtsmedizin – und den Gerichtsmediziner Michael Tsokos.

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  • 16.04.2021
    19 MB
    31:10
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    Tod auf Knopfdruck

    Die beiden Jäger Otto W. und Jürgen M. gehen eines Abends gemeinsam in den Wald. Es ist alles wie immer. Jeder von ihnen hat einen Ansitzwagen: einen kleinen, mobilen Hochsitz, ausgestattet mit Stuhl und Fenstern. Die Ansitzwagen der beiden stehen 300 Meter auseinander und sind für den jeweils anderen Jäger außer Sichtweite. Die beiden machen einen Treffpunkt aus, an dem sie sich am nächsten Morgen um 8:00 Uhr mit ihrer Jagdbeute wieder treffen wollen. Doch es sollte alles ganz anders kommen: In der Nacht hört Jürgen M. zwei Schüsse. Am nächsten Morgen erscheint sein Jagdfreund nicht am Treffpunkt. Als Jürgen M. daraufhin zum Ansitzwagen geht, sieht er ihn blutüberströmt im Gras liegen. Als Polizei und Notarzt eintreffen, liegt Otto W. bereits tot neben seinem Ansitzwagen. Er erlag einer Schusswunde, mitten in die Brust. Damit ist klar, dass die sterblichen Überreste des Jägers zur Rekonstruktion des Geschehens der vergangenen Nacht untersucht werden müssen. Ein neuer Fall für den Rechtsmediziner Michael Tsokos.

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  • 12.03.2021
    23 MB
    36:46
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    Grausiges Geheimnis

    Wochenlang hatte Anthea Tatarou die 42-jährige Corinna Joosten nicht mehr gesehen, als eines Morgens das Telefon klingelt. Es ist die Hausverwaltung. Sie teilt ihr mit, dass ihre Nachbarin vor etwa drei Monaten „plötzlich gestorben“ sei. In der Verwaltung weiß niemand von einem Verwandten, Partner oder guten Bekannten, den sie sonst hätten kontaktieren können. Der Mitarbeiter bittet daher Frau Tatarou, die Einzimmerwohnung der Verstorbenen leer zu räumen. Anthea Tatarou hatte zwar zu ihrer Nachbarin in den zwei Jahren, in denen sie Tür an Tür gewohnt hatten, lediglich einen losen Kontakt gepflegt - sie erklärt sich aber dazu bereit. Was dann geschieht, wird sie ihr Leben lang nicht vergessen: Ein grausiger Fund in einem der Möbelstücke wird zu einem der tragischsten Fälle für den Rechtsmediziner Michael Tsokos.

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  • 01.02.2021
    31 MB
    50:58
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    (Spezial) Rechtsmediziner trifft Strafverteidiger

    Hochspannend und 100% authentisch: Recht und Medizin; auf den ersten Blick sind das zwei völlig verschiedene Welten. Doch wir als Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts wissen; in der Rechtsmedizin machen Recht und Medizin im wörtlichen Sinne gemeinsame Sache. Wie genau, das haben wir zwei ausgewiesene Experten gefragt. Zum einen wie gewohnt Michael Tsokos, Leiter der Rechtsmedizin an der Charité Berlin und Bestsellerautor. Außerdem heute als Special Guest mit dabei: Florian Schwiecker. Er ist Jurist, hat lange als Strafverteidiger in Berlin gearbeitet und schreibt mittlerweile ebenfalls Bücher. Die Tat, der Prozess und danach? Tsokos und Schwiecker schildern anschaulich ihre Perspektive darauf.

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  • 16.12.2020
    20 MB
    31:45
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    Unter die Räder gekommen

    Hamburg in den frühen Morgenstunden: Es ist ein grausiger Fund, den ein Briefträger am Fuße eines kleinen Abhangs macht. Ein Toter. Aber nicht irgendein Toter. Der Anblick des Leichnams ist so schrecklich, dass sich der Briefträger in psychologische Behandlung begeben und für geraume Zeit nicht mehr arbeiten wird. Der Verstorbene sieht aus, als käme er direkt aus der Hölle. Der größte Schock aber ist der Anblick von Gesicht und Hals des Mannes: Dort, wo sich vormals Kehlkopf und Gesicht befanden, sind nur noch zwei große schwarze klaffende Löcher. Rachen, Luft- und Speiseröhre liegen offen. Unterhalb des rechten Jochbeins sind Haut- und Wangengewebe nicht mehr vorhanden, Unter- und Oberkiefer stehen hervor. Schutzpolizei und Kripo erreichen kurze Zeit später den Leichenfundort. Weil sich zunächst niemand eine Vorstellung davon machen kann, wie dieser Mann gestorben ist, steht außer Zweifel: Dies ist ein Fall für die Rechtsmedizin – den Gerichtsmediziner Michael Tsokos.

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  • 25.11.2020
    22 MB
    34:50
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    Nackte Tatsachen

    Hamburg, im Dezember 2003: Es ist kurz vor Weihnachten, als die Rentnerin Ilse Bergheim in aller Frühe ihren Hund ausführt. Plötzlich beginnt dieser zu bellen. Ilse Bergheim dreht sich um. Was sie dort auf dem Spielplatz sieht, lässt sie zusammenzucken. Mitten im Sandkasten liegt ein nahezu unbekleideter Mann. Schläft er? Bei der Kälte? Ist er vielleicht betrunken? Frau Bergheim nähert sich dem Mann vorsichtig und stupst ihn mit dem Fuß an. Keine Reaktion. Kein Lebenszeichen. Sie hat kein Handy, deshalb ruft sie einen Passanten herbei, der eins hat. Etwa zehn Minuten später ist die Polizei am Einsatzort, gefolgt von Rettungswagen und Feuerwehr. Die zwei Notärzte können nur noch den Tod des Mannes feststellen. Sein Körper hat bereits Leichenflecke ausgebildet. Dem Aussehen nach war er zwischen vierzig und fünfzig Jahre alt. Für die Schutzpolizisten sieht hier alles nach einem Verbrechen aus, denn welcher Mann würde sich nackt bei solch eisiger Kälte auf einen Spielplatz legen, um dort zu schlafen? Die Todesursache und deren medizinische Hintergründe zu klären, ist nun die Aufgabe des Rechtsmediziners Michael Tsokos.

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  • 12.11.2020
    23 MB
    37:58
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    Schlimmer Finger

    Es ist Montagnachmittag. Der 44-jährige Zahnarzt Roland K. befindet sich allein in seiner Praxis im Ortszentrum von Fichtenwalde, Brandenburg. Die Sprechstunde ist an diesem Tag bereits beendet, doch plötzlich klingelt es. Kaum hat Roland K. die Tür geöffnet, bekommt er einen Schlag auf den Kopf – so wird er es jedenfalls später bei seiner polizeilichen Vernehmung zu Protokoll geben. Ein ihm unbekannter Mann drängt ihn in seine Praxis zurück, ein zweiter Täter folgt ihnen. Einer der beiden Täter klemmt den linken Zeigefinger des Mediziners zwischen die Schneiden einer Schere. Sie verlangen Geld. Viel Geld habe er nicht da, beteuert der Zahnmediziner. Der Haupttäter wird wütend und schneidet ihm mit dem gartenscherenähnlichen Gegenstand kurzerhand den Zeigefinger ab… Kann sich die Geschichte tatsächlich so abgespielt haben? Eine interessante Frage für einen Rechtsmediziner – wie Michael Tsokos.

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  • 12.11.2020
    24 MB
    38:08
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    K.o. durch Tiefschlag

    Es ist Samstagnacht. Die Tanzfläche im „Madison“ ist brechend voll. Auch ein Prominenter ist unter den Gästen: der 30-jährige Boxweltmeister Jürgen Brähmer. Denn es gibt etwas zu feiern: In zwei Tagen läuft seine Bewährung ab. Fahren ohne Führerschein, gefährliche Körperverletzung, Unfallflucht - in Brähmers Leben ist so einiges schief gelaufen. Leistet er sich während der Bewährung weitere Vergehen, heißt das für ihn: Knast. Der nächste große Boxkampf in drei Monaten wäre abgesagt, der Weltmeistertitel wäre weg, seine Karriere vorbei. Brähmer muss sauber bleiben. Zwei Tage noch. Doch um zwei Uhr früh kommt es im „Madison“ plötzlich zu einem Streit zwischen Brähmer und der 34-jährigen Doreen A. Die zierliche Frau behauptet später, er habe ihr mit dem Handrücken ins Gesicht geschlagen. Hat Boxweltmeister Jürgen Brähmer Doreen A. geschlagen und damit gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen? Oder ist alles nur ein großer Schwindel? Für Jürgen Brähmer steht seine Zukunft auf dem Spiel. Entscheiden müssen darüber Gerichte. Und der Gerichtsmediziner Michael Tsokos.

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  • 12.11.2020
    23 MB
    37:50
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    Waldkind

    Ungewöhnlicher Besuch im Roten Rathaus, dem Amtssitz des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Ein großgewachsener Junge mit langen blonden Haaren, blauen Augen und einem schweren Rucksack geht auf den Infoschalter zu. Er könnte 16, aber auch 20 Jahre alt sein. „Ich weiß nicht, wer ich bin“, sagt er auf Englisch. „Ich habe mein Gedächtnis verloren. Mein Vater ist gestorben. Bitte helfen Sie mir.“ Der Teenager, der sich einfach nur Ray nennt wiederholt beharrlich, dass er sich an seinen Nachnamen nicht erinnern könne. So wenig wie an seine Nationalität oder seine Heimatstadt. Ist die Story des „Waldkindes“, wie ihn die Berliner Boulevardpresse bald nennt, etwa gelogen? Oder ist sie echt? Leidet Ray an einer Teilamnesie oder gar an einer psychiatrischen Erkrankung? Das herauszufinden, ist die Aufgabe des Landesinstituts für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin-Moabit - und dessen Leiter, den Rechtsmediziner Michael Tsokos.

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  • 12.11.2020
    21 MB
    33:52
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    Falsch verstandene Mutterliebe

    Der kleine Leon Appelt wird von seiner Kinderärztin in die Klinik eingewiesen. Leon ist 18 Monate alt und mit acht Kilo Körpergewicht deutlich unterernährt. Der Chefarzt und seine Stationsärzte stehen vor einem Rätsel. Trotz gründlicher Untersuchung können sie keine organische Ursache für die ernste Gedeihstörung des Kindes finden. Und doch wirkt der Junge schwer krank. Als Leon in der Klinik aufgenommen wird, ist er so schwach, dass er über eine Magensonde mit Nahrung versorgt werden muss. Was ist hier geschehen? Gibt es ein Geheimnis, dass die Eltern vor den Ärzten verbergen? Rechtsmediziner Michael Tsokos kennt die erschütternde Antwort.

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  • 12.11.2020
    19 MB
    30:26
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    Killer auf vier Pfoten

    Ein kampfbereiter Pitbull, "Zeus", der tötete, weil zwar viele von seiner Gefährlichkeit wussten, aber über lange Zeit nichts unternahmen. Und sein Hundebesitzer Ibrahim K. Er konnte seinen Kampfhund scharf machen, weil niemand ihn daran hinderte. Und: der kleine Volkan, der noch leben könnte, jedoch Opfer dieses Kampfhundes, dessen verantwortungslosen Halters und letztlich untätiger Bürokraten werden musste. Ein besonders erschütternder Fall, der sich Michael Tsokos tief einprägte und bis heute - zwanzig Jahre nach den grausamen Geschehnissen auf einem Hamburger Schulhof - unvergesslich geblieben ist.

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  • 12.11.2020
    21 MB
    34:38
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    Auf Kaperfahrt

    Montag, 19. September 2016, 16:00 Uhr, Berlin-Steglitz. An der Wohnung von Gerwald Claus-Brunner, Politiker der Piratenpartei und Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Auf Anordnung der Polizei öffnen Feuerwehrleute gewaltsam die Tür. Im Inneren bietet sich den Anwesenden ein schauriges Bild: Auf einer Matratze im Wohnzimmer finden die Ermittler die unbekleidete Leiche eines jungen Mannes. Seine Identität ist unbekannt. Den Leichnam von Claus-Brunner finden die Kriminalbeamten dann im zweiten Zimmer der kleinen Wohnung. Er hatte seinen Tod zuvor brieflich angekündigt. Was ist hier geschehen? Das zu ermitteln, ist nun die Aufgabe der Polizei - und des Rechtsmediziners Michael Tsokos.

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  • 12.11.2020
    19 MB
    30:56
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    Das Skelett auf der Rückbank

    Eine Szene wie aus einem Actionfilm. Aber Gerichtsmediziner Michael Tsokos sitzt nicht im Kino, sondern fährt in seinem Wagen auf den Tatort zu, an den er wenige Minuten zuvor gerufen wurde. Schon aus drei Kilometern Entfernung sieht er eine Rauchwolke am Himmel. Während er sich der Straßensperre nähert, stehen Einsatzwagen der Feuerwehr und der Polizei auf dem Seitenstreifen der Landstraße, ein Krankenwagen hat das Blaulicht noch angeschaltet. Tsokos parkt seinen Wagen und geht zu dem verkohlten Fahrzeugwrack, das aussieht, als wolle es jeden Moment in sich zusammenfallen. Augenzeugen hatten berichtet, dass der fahrende Wagen von einer fürchterlichen Explosion erschüttert worden sei, alle Scheiben seien zerborsten, Wrackteile meterweit durch die Luft geflogen. Michael Tsokos folgt dem Kommissar zu dem Wagen - da sieht er auf der Rückbank einen verbrannten Leichnam…

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  • 12.11.2020
    14 MB
    23:05
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    (Spezial) Schwimmen Tote immer oben?

    Was war der erste Fall? Und welcher der bislang schlimmste? Kommt man als Rechtsmediziner an seine Grenzen? Wie reagieren Menschen, wenn sie hören, dass man Rechtsmediziner ist? In den vergangenen Wochen haben wir die Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts auf Facebook und Instagram dazu aufgerufen, uns ihre persönlichen Fragen an Michael Tsokos zu stellen. Unter den Einsendungen haben wir einige ausgewählt, die in dieser Sonderfolge von "Die Zeichen des Todes" direkt mit Tsokos besprechen.

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  • 12.11.2020
    15 MB
    23:44
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    Der lautlose Tod

    Triggerwarnung: Die Folge enthält Szenen über einen Suizid. Einige Zuhörer:innen könnten das beunruhigend finden. Falls ihr die Episode hört und euch selbst dunkle Gedanken plagen oder ihr sogar daran denkt, euch das Leben zu nehmen: Sprecht darüber. Die Helfer der Telefonseelsorge sind anonym und rund um die Uhr erreichbar unter 0800-111-0-111 oder 0800-111-0-222 In der Wohnung von Sven Habert ist es dunkel und kalt als die Polizei sich Zutritt verschafft. Wohnzimmer, Bad und Küche sind heruntergekommen und verschmutzt. Im Schlafzimmer aber verschlägt es den Beamten den Atem. Auf dem Bett liegt bäuchlings eine reglose Gestalt. Kopf und Oberkörper stecken in einem überdimensionalen blauen Müllsack. Der Mann ist tot. Der Müllsack um seinem Kopf enthält eine Reihe unförmiger kleinerer Objekte… Um den Leichnam herum finden sich braune Kampfschriften, ein Schnellhefter mit Anleitungen für Sprengsätze, Bomben mit Zeitzünder - und für Sprengstoffgürtel! Der Tote war ein Bombenbastler! Was war tatsächlich passiert? Ein Fall für Rechtsmediziner Professor Michael Tsokos.

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  • 12.11.2020
    18 MB
    29:27
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    Der Internet-Lover

    Es ist 1:08 Uhr morgens, als in Wilmersdorf, einem vornehmen Stadtteil im Westen Berlins, ein Mann auf die Fahrbahn taumelt. Dort beginnt er zu brüllen: „Du Schwein, du Mörder!“ Ein Taxi kommt herangefahren, aber der Fahrer bremst nur kurz ab, fährt an dem Mann vorbei und gibt wieder Gas. Wahrscheinlich hat er geglaubt, einen Betrunkenen vor sich zu sehen. Dann ist plötzlich der Schatten eines zweiten Mannes zu sehen. Im nächsten Augenblick hat der dunkle Park, der an der Straßenecke anfängt, die Silhouette verschluckt. Der Verletzte taumelt derweil weiter, stößt gegen ein parkendes Auto und sackt schließlich auf der Straße zusammen. Zeugen alarmieren Polizei und Rettungswagen. Während die Polizei noch am Tatort ermittelt, erhält sie einen Anruf aus der Klinik, in die der Verletzte gebracht wurde: Um drei Uhr früh verstarb er im Operationssaal. Mutmaßliche Todesursache: Verbluten aus einer Stichverletzung.

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  • 12.11.2020
    13 MB
    21:20
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    Versalzen

    Es ist Samstag, 18 Uhr. Die Pflegehelferin Irma K. geht durch die Zimmer des Betreuungszentrums Weidenhof in Rotenburg bei Bremen. Hier leben Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung in betreuten Wohngruppen, darunter auch die 63-jährige Anna-Maria L. Widerspruchslos schluckt sie die ihr zugeteilten Tabletten, wie jeden Abend. Dabei bemerkt sie nicht den verhängnisvollen Fehler: Die Medikamente wurden verwechselt, die Pillen sind für eine ganz andere Bewohnerin bestimmt. Die Pflegehelferin gerät in Panik und verabreicht der Patientin nach Rücksprache mit dem ärztlichen Notdienst zwei gehäufte Löffel Kochsalz in einem Becher, den sie mit 200 Milliliter Wasser auffüllt. So macht sie es auch mit einem zweiten, einem dritten, dann mit einem vierten Becher. Ein tödlicher Salz-Cocktail, wie Gerichtsmediziner Michael Tsokos feststellen wird.

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  • 12.11.2020
    16 MB
    25:48
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    Just hanging around

    Todesursache: Natürlicher Tod? Die Kriminalbeamten in der Kleinstadt Heide sind misstrauisch, als sie den Totenschein von Volker S. zur Prüfung in die Hände bekommen. Verwandte des Verstorbenen waren aufgrund der schnellen Leichenschau des Hausarztes stutzig geworden. Und meldeten den Fall bei der Polizei. Als der Leichnam von Volker S. schließlich im Rechtsmedizinischen Institut Hamburg ankommt, traut Michael Tsokos seinen Augen nicht. Ein natürlicher Todesfall? Das konnte gar nicht sein! Warum nicht? Das erklärt er uns in dieser Podcast-Folge.

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  • 12.11.2020
    14 MB
    22:57
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    Ein mörderisches Phantom

    Es ist Anfang Dezember. Ein kleines Dorf in Schleswig-Holstein liegt noch im Schlaf als plötzlich zwei Löschzüge der Feuerwehr anrollen. Polizisten sperren die Straße ab, sichern das Gelände. Die Schaufenster eines kleinen Ladens bersten vor Hitze. Flammen schlagen zwischen den gezackten Scheiben hervor. Das Feuer droht schon aufs restliche Haus überzugreifen. 23 verängstigte Bewohner, überwiegend Familien mit Kindern, werden in Sicherheit gebracht. Während die Feuerwehr die Flammen löscht, befragen Polizisten die Besitzerin des Ladens: Verena Falk (Name geändert), die Schwester einer einflussreichen Politikerin und Ex-Ministerin. Sie wird später zu Protokoll geben, von einem ihr unbekannten Mann brutal überfallen worden zu sein. Dieser habe anschließend das Feuer im Laden gelegt. Der ermittelnde Kommissar Hellmann hat ein seltsames Gefühl bei diesem Fall. Aber er weiß nicht so recht warum. Mittlerweile wurde eine 18-köpfige Sonderkommission gebildet, darunter Psychologen und Fallanalytiker der Polizei. Der erste entscheidende Hinweis aber kommt während eines zufälligen Telefonats zwischen Kommissar Hellmann und dem Rechtsmediziner Michael Tsokos …

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  • 12.11.2020
    21 MB
    33:54
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    Der Puzzle-Mörder

    Es ist der 7. Juli 2011, ein schwülwarmer Sommertag in Berlin. Die Rentner Heinz Grabowski und Kurt Mansfeld haben es sich an der Spree gemütlich gemacht. Im Schatten einer Weide sitzen sie auf Klappstühlen am Ufer und angeln. An diesem Donnerstag werden die beiden älteren Herren weder Plötzen noch Zander finden. Stattdessen entdecken sie einen Rollkoffer, der sich im Ufergestrüpp verfangen hat. Im Inneren des Koffers: ein grausiger Fund… Ein menschlicher Torso ohne Kopf, Arme und Beine! Nur kurze Zeit später sperrt die Polizei den Tatort weiträumig ab. Beamte suchen flussauf- und flussabwärts nach weiteren Leichenteilen. Vergeblich. Kann der Tote trotzdem identifiziert werden? Wer steckt hinter diesem Verbrechen? Und – wie konnte es überhaupt zu so einem schrecklichen Mord kommen? Dies alles möchten wir von Michael Tsokos, Gerichtsmediziner und Professor an der Charité Berlin, wissen.

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