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SWR2 Kultur Aktuell

Beiträge aus den täglichen Kulturjournalen von SWR2. Mit Kulturnachrichten, Rezensionen, Tipps und Hintergründen zu den Themen Literatur, Kunst, Theater, Tanz, Festivals und Co.

Alle Folgen

  • 27.05.2021
    3 MB
    03:52
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    Eric Carle, der Vater der Raupe Nimmersatt, ist tot

    „Aber satt ist sie immer noch nicht“: Die Raupe Nimmersatt frisst sich durch Obst, Kuchen und Käse, bis sie Bauchschmerzen hat. Sein Schöpfer, der US-amerikanische Kinderbuchautor Eric Carle, ist jetzt im Alter von 91 Jahren gestorben. Seine Kindheit hatte er in Stuttgart-Feuerbach verbracht.

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  • 27.05.2021
    3 MB
    03:48
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    „Goodyear“ von Rene Pollesch am Berliner Theater - Rasend auf der Bühnenpiste

    Am Deutschen Theater Berlin konnte unter strengen Abstands- und Hygieneregeln die Uraufführung von Rene Polleschs neuem Stück „Goodyear“ stattfinden.

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  • 27.05.2021
    7 MB
    07:14
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    Grundsteinlegung des „House of One“ in Berlin: Ort für Begegnungen auf Augenhöhe

    Mit viel Optimismus findet am 27. Mai 2021 die Grundsteinlegung des Drei-Religionen-Orts „House of One“ in Berlin statt — der Vorsitzende des Stiftungsrats, Andreas Nachama, erklärt dazu: „Es steht die Idee dahinter, dass sich Juden, Christen und Muslime auf Augenhöhe begegnen“.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    06:07
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    Deutscher Hörbuchpreis für „Die Enden der Parabel“: Regisseur Klaus Buhlert über das SWR-Hörspiel

    Regisseur Klaus Buhlert hat den Kult-Roman „Die Enden der Parabel“ als Hörspiel produziert. Ihn interessierten Werke, die ihn weiterbrächten, so Buhlert über seine Motivation für diese Hörspielproduktion.

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  • 26.05.2021
    9 MB
    09:37
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    Feministin der ersten Stunde: Petra Gerster moderiert zum letzten Mal „heute“

    Petra Gerster ist das Gesicht der „heute“-Nachrichten im ZDF - bis zu diesem Mittwoch, denn dann moderiert sie ihre letzte Sendung. Kaum zu glauben, dass Gerster damit auch die erste Frau ist, die vor der Kamera altern durfte.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:04
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    Hitler-Tagebücher, Propaganda und Bots: Das Phänomen „Fake News“ im Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen

    Der Begriff „Fake News“ ist spätestens in der Amtszeit des US-amerikanischen Ex-Präsidenten Donald Trump zum geflügelten Wort geworden. Mehr noch: zum Kampfbegriff, mit dem auch bei uns ein zunehmend polarisierter Meinungswettstreit ausgefochten wird. Der Geschichte des Phänomens widmet das Deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen eine Ausstellung.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:46
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    Leicht, aber nie banal: Huub Dutch Duo erhält den baden-württembergischen Kleinkunstpreis

    Das Huub Dutch Duo, das ist, was herauskommt, wenn ein schwäbischer Pianist und ein holländischer Multiinstrumentalist sich in der Kurpfalz zusammentun. Ihre Musik ist von Jazz und Swing geprägt und ihre Texte sind ganz nah dran, an dem, was die Menschen beschäftigt: von der Liebe bis zum Corona-Blues. Christian Oettinger und Hubertus Weijers sind Kleinkünstler par excellence. Die Jury meint: Die beiden machen sich auf der Bühne ihren Spaß. Aber sie denken stets daran, warum sie auf der Bühne stehen: fürs Publikum.

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  • 26.05.2021
    8 MB
    09:01
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    „True Facts“: Warum Fakten allein gegen Verschwörungserzählungen nicht helfen

    Wie kommt es, dass - laut einer Studie - rund ein Viertel der Deutschen kruden Verschwörungserzählungen anhängt? Antworten auf diese Frage gibt die Sozialpsychologin Pia Lamberty von der Universität Mainz im Gespräch mit SWR2. Nach „Fake Facts“ im letzten Jahr hat Sie wieder zusammen mit der Poltikwissenschaftlerin Katharina Nocun das Buch „True Facts. Was gegen Verschwörungserzählungen wirklich hilft“ geschrieben.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:28
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    Mutiger Film über Kindesentführung: „Nicht dein Mädchen”

    Der Albtraum aller Eltern: Das eigene Kind verschwindet, von der einen auf die andere Minute, und taucht einfach nicht mehr auf. Der Film „Nicht dein Mädchen“ von der italienischen Regisseurin Isabella Sandri behandelt sensibel und vielschichtig das Thema Kindesentführung und Kindesmissbrauch. Zwei Stunden sind wir ganz nah dran an Spucke, dem entführten Mädchen, an Richi, dem Entführer und Peiniger, sowie an Milia, der Polizistin, die sich täglich stundenlang mit furchtbaren Inhalten im Darknet auseinandersetzt, um so vermisste und missbrauchte Kinder zu finden und sie zu retten. Ein Film, der mahnt, genau hinzuschauen und genau hinzuhören.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:19
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    Kinder als Kuratoren: Die Zukunft der Kunstvermittlung im Museum

    Neugier auf Kunst wecken - wie funktioniert das heute? Dieser Frage widmet sich das lab.Bode, das am Dienstag von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Hermann Parziger von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz eröffnet wurde.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:44
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    Ein Jahr nach dem Tod von George Floyd: Rassismus bekämpfen heißt das System verändern

    Nur durch systematische Veränderungen und mehr Verständnis für die Gefühle der Mitmenschen können wir Rassismus in Deutschland und anderswo bekämpfen, betont der Mitbegründer des Bündnisses #youthagainstracismffm, Joel Ghirmay, gegenüber SWR2.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    03:43
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    Bilanz Berliner Theatertreffen: Virtuell und virtuos – teilweise

    Alljährlich im Mai ist es das Branchentreffen der deutschsprachigen Bühnenwelt: das Theatertreffen. In diesem Jahr fand es zum zweiten Mal in seiner 56-jährigen Geschichte virtuell statt. Alle Inszenierungen wurden gestreamt. In bester Qualität, so unsere Kritikerin Ina Beyer.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:39
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    Der KULA in Konstanz: Ein facettenreicher „Kulturladen“

    Der Kulturladen in Konstanz – genannt KULA — ist eine Institution. Das liegt vor allem daran, dass es den Club schon fast 40 Jahre lang gibt — und, dass hier von Konzerten über Poetry Slam, Partys und Lesungen einfach viel geboten ist.

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  • 27.05.2021
    5 MB
    05:48
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    Frischer Wind aus Bremen: Jasna Fritzi Bauer tritt im Tatort „Neugeboren“ den Dienst an

    Die Neuen werden eher zufällig zusammen gewürfelt: Mordermittler Mads Andersen ist eigentlich auf dem Absprung in seine Heimatstadt Kopenhagen, Liv Moormann kommt zum Bewerbungsgespräch frisch aus Bremerhaven. Dann werden sie zu einem Tatort gerufen. Ein Krimi, bei dem vieles passt. Genau wie dieses neue Team.

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  • 27.05.2021
    8 MB
    08:53
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    Das reiche Universum von Bob Dylan: Glückwunsch zum 80. Geburtstag

    „Dylan hat wie kein anderer Autor der populären Kultur und Musik unterschiedlichste Traditionslinien so verbunden, als ob sie aus ihm selber gekommen wären“, sagt Heinrich Detering, Literaturwissenschaftler an der Uni Göttingen, großer Dylan-Fan und Autor mehrere Bücher über Bob Dylan.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    04:11
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    „Das Wahre ist das Ganze“: Sachbuch-Slam mit Hegel & Co. im Mannheimer Technoseum

    Häppchen-Kultur ist mega-geil und kommt gut rüber. Gerade bei angeblich kulturfernen Digital Natives, die behutsam auch und gerade von uns in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten an die großen, ewigen Themen heranzuführen sind, egal ob als Rad fahrende, zu Fuß gehende oder als fern gelenkte im E-Auto. Und da trifft es sich gut, dass der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sein Vorspiel zur erstmaligen Verleihung des Deutschen Sachbuch-Preises am 14. Juni schon mal acht Slammerinnen und Slammern anvertraut und in Zeiten von Corona auf eine digitale Online-Plattform geschoben hat. Und zwar in Gestalt des ersten „Deutschen Sachbuch-Slams“. Die acht Titel von der Sachbuch-Shortlist wurden gestern Abend im Mannheimer Technoseum vorgestellt – in maximal sechs Minuten je Buch. Das ist sogar etwas länger als eine Buchbesprechung bei uns

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:34
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    Neuer Bildband zeigt Geschichte des Kunstraubs seit drei Jahrtausenden

    Raubkunst ist ein Thema, das alle angeht, sagt der Kunsthistoriker Merten Lagatz, zusammen mit Isabel Dolezalek im Doppelinterview bei SWR2. Beide sind Herausgeber eines Bildbands, ergänzt durch eine Quellenanthologie, der das Thema Raubkunst von der Antike bis zur Gegenwart behandelt. Anhand vieler Beispiele machen die Kunsthistoriker deutlich, wie vielschichtig die Thematik ist. Auch wenn sich auch die Argumente über die Jahrtausende hinweg sehr ähneln: Kunsträuber stellen ihre Taten als Rettung der Gegenstände vor dem Verfall dar.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:16
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    Neues Album „Earth, Wind & Feiern“: Jan Delay näselt Corona weg

    „Earth Wind & Feiern“ heißt das neue Album von Jan Delay, und der Albumtitel könnte passender nicht sein, findet Christiane Falk. Wie „Earth Wind & Fire“, die in den 1960ern gegründete funkige Soulband, liefert Jan Delay mit seinem neuen Album einen Soundtrack für unbeschwerte Momente.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    03:46
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    re:publica21: Journalismus zwischen Telegram und DeepFake

    Personalisierte Radiomoderationen für jede*n einzelne*n Hörer*in, aber auch ganz neue Möglichkeiten zur Manipulation: Inzwischen sind DeepFakes so weit entwickelt, dass selbst professionelle Beobachter*innen Schwierigkeiten bekommen, echte von gefälschten Video- und Audioinhalten zu unterscheiden. Auf der Media Convention, die begleitend zur re:publica stattfindet, werden Chancen und Risiken der Technologie diskutiert.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:26
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    „Gutes Werkzeug zum Überbrücken“: Art Karlsruhe select geht online

    Der Kunsthandel sei in der Coronakrise enger zusammengerückt, sagt Olga Blaß von der Art Karlsruhe im Gespräch mit SWR2 Kultur Aktuell. Die Kunstmesse findet noch bis Sonntag als Online-Event statt. Auf ihrer Webseite bietet die Art-Karlsruhe Führungen, ein Talkformat, einen Podcast und vor allem einen Einblick in das Programm vieler Kunstgalerien, die in einem regulären Jahr vor Ort in Karlsruhe gewesen wären. „Wir können im Moment nur überbrücken, aber dafür ist es ein sehr gutes Werkzeug“, meint Olga Blaß mit Blick auf die Webangebote der Art Karlsruhe.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:29
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    „Mare of Easttown“: Kate Winslet in einer melancholische Kleinstadt-Krimiserie

    Der Mord an einer jungen Frau erschüttert das Städtchen Easttown in Pennsylvania. Polizistin Mare Sheehan soll das Verbrechen aufklären, dabei muss sie sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Eine HBO Mini-Serie in der Kate Winslet endgültig ihre „Titanic“ Vergangenheit hinter sich lässt und als Charakterdarstellerin glänzt.

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  • 26.05.2021
    8 MB
    07:58
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    Architektur Biennale 2021 in Venedig: Kritik am deutschen Pavillon

    Corona als Thema von Städteplanung und Architektur spielt in Venedig keine große Rolle, berichtet der Architekturkritiker Nikolaus Bernau. Das habe vor allem den Grund, dass die großen Pavillons meist von den wohlhabenden Ländern bespielt würden.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:41
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    Der ESC in Rotterdam: Die Musik spielt nicht die Hauptrolle

    Beim Eurovision Song Contest gehe es um anderes als die Frage, ob die Songs musikalisch ein Liedchen oder mehr sind. Bühnenpräsenz, Originalität, auch das Outfit und Tanzchoreografien, diese Dinge spielten eine Rolle, so der Musikjournalist Dirk Schneider in SWR2. Letztendlich gehe auch es darum, ob der Künstler, die Künstlerin einen berührt. Was auch in den letzten Jahren immer wichtiger sei: Die politische Botschaft: „Das Lied „I don't feel Hate“, der diesjährige Beitrag des deutschen Kandidaten Jendrik ruft dazu auf, denjenigen, die Hass verbreiten, nicht wiederum mit Hass zu begegnen, und sowas kommt in der Regel gut an beim Publikum und der Jury des ESC“. Dieses Wochenende findet am Samstag das Finale des ESC in Rotterdam statt. Dirk Schneiders persönlicher Favorit: „Der Isländer Daði Freyr, ist mit seinem Song „10 Years“ mein persönlicher Favorit beim diesjährigen European Song Contest, allerdings sollte man sich eigentlich nicht im Vorfeld festlegen, denn in den Shows sind immer Überraschungen dabei“.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    03:34
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    „(Women) Artists“: Sotheby's versteigert nur Werke von Frauen

    Künstlerinnen waren oft „der Anhang“ von einem Mann, blieben im Hintergrund und sind, obwohl ihr Werk kunstgeschichtlich bedeutsam ist, heute auf dem Markt weniger wert. Das will die Auktion „(Women) Artists“ ändern: Sotheby’s versteigert ab heute Kunst von Frauen, zum ersten Mal auch aus verschiedenen Genres und Epochen.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    04:11
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    Schwarzes Holz und schwarze Haut– „A Black Jesus“ produziert von Wim Wenders

    Zusammenprall der Kulturen in einem sizilianischen Dorf: Flüchtlinge aus Afrika treffen auf die arme, streng katholische Dorfbevölkerung. Dürfen die Migranten an der traditionellen Dorfprozession mit einer schwarzen Jesus-Statue teilnehmen? Über den Zusammenprall von Kulturen und Jesus-Verständnissen hat der Regisseur Luca Lucchesi einen Dokumentarfilm gemacht.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    04:04
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    Heinz Mack im Museum Ritter: Der Pionier der Zero-Kunst und die Faszination Wüste

    Im Alter von 24 Jahren reiste Heinz Mack das erste Mal in die Sahara. Seitdem ließ ihn die Wüste nicht mehr los. Er erforschte das Licht in der Sahara und verarbeitete die Eindrücke in seinem Atelier. Die Natur hat das gleiche Recht zu existieren wie der Mensch, sagt Heinz Mack. Zu seinem 90. Geburtstag ehrt das Museum Ritter in Waldenbuch den ZERO-Pionier und Documenta-Künstler mit einer sehenswerten Ausstellung.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:34
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    Warum linke Intellektuelle zu Antisemitismus schweigen: Mirna Funk über mangelnde Solidarität mit Jüdinnen und Juden

    Es gebe eine tiefe Solidarität vieler Linker in Deutschland mit dem palästinensischen Volk — deshalb wundere es sie nicht, dass es insbesondere von linksintellektueller Seite ein großes Schweigen zu den antisemitischen Vorfällen in Deutschland gibt, sagt die Schriftstellerin und Journalistin Mirna Funk in SWR2.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    03:35
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    Unabhängiges Nachrichtenportal gesperrt: Belarussische Machtspiele mit Journalistinnen von tut.by

    In Belarus versucht das Regime eine der wichtigsten unabhängigen Nachrichtenstimmen zum Schweigen zu bringen. Die Pressefreiheit im Land ist seit dem Protestsommer 2020 unter starken Beschuss geraten. Das Newsportal tut.by ist eines der wenigen unabhängigen journalistischen Medien in Belarus. Es erreicht bis zu 60 Prozent der Internetnutzer*innen des Landes und gehört zu den wichtigsten unabhängigen Informationsquellen seit den Protesten gegen Präsident Lukaschenko, vor allem über die damit verbundene Gewalt und die Festnahmen.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    08:06
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    Leben im doppelten Exil: Andreas Platthaus über den Maler Lyonel Feininger

    Lyonel Feininger war einer der bedeutendsten Künstler der Weimarer Republik — und blieb selbst dann noch in Deutschland, als die Nationalsozialisten seine Werke als „entartet“ diffamierten. Der Autor Andreas Platthaus erklärt sich dieses Verharren mit dem „doppelten Exil“ Feiningers: Weder in Deutschland noch in seinem Geburtsland, den USA, habe sich der Künstler heimisch gefühlt. Dazu sei die Angst gekommen, in den USA weder ökonomisch noch künstlerisch an den Erfolg in Deutschland anknüpfen zu können, so Platthaus.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:25
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    Daft Punk zu Ruhm verholfen - aber keinen Cent gesehen: Die Geschichte des Eddy Johns

    Das französische Elektropop-Duo Daft Punk kreiert seine Musik mit Hilfe von musikalischen Zitaten, sogenannten Samples. Den Welthit „One More Time“ beispielsweise produzierten sie mit Versatzstücken eines alten Disco-Hits: „More Spell On You“ wurde in den 1970er-Jahren von dem unbekannten Musiker Eddie Johns aus Los Angeles geschaffen. Am Erfolg des Daft Punk-Titels hat Johns nach Recherchen der L.A. Times aber keinen Cent verdient. Dabei könnte er das Geld gut gebrauchen: Johns war lange Zeit obdachlos, lebt mittlerweile in einem Wohnprojekt ist größtenteils aber mittellos.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:11
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    Digitale Erinnerung an den Holocaust: Das Crowdsourcing-Projekt der Arolsen Archives

    Das Smartphone und soziale Medien sind allgegenwärtig - warum sollte also nicht auch die Erinnerung an den Holocaust dort stattfinden, wo wir uns die ganze Zeit aufhalten? Die Arolsen Archives wollen mit #EveryNameCounts 30 Millionen Originaldokumente zur NS-Verfolgung allen Interessierten online zugänglich machen. Dafür setzen sie auf Crowdsourcing, also auf die Hilfe von Freiwilligen, die über eine Online-Plattform Namen und Daten aus den Dokumenten digitalisieren. Mehr als 10.000 Menschen haben sich bereits für diese Arbeit registriert und schaffen so ein lebendiges Erinnern, sagt Kerstin Hofmann, die das Projekt betreut. Wie kann digitales Erinnern gelingen? Das Projekt der Arolsen Archives soll ein Beispiel für die Arbeit der NS-Gedenkstätten sein, die auf einer internationalen Konferenz derzeit ihre Arbeit vorstellen. Von Hasskommentaren und Falschinformationen bleibt #EveryNameCounts dabei nicht verschont. Die Strategie des Archivs sei es, so Hofmann, den Anfeindungen die persönlichen Geschichten der Verfolgten gegenüberzustellen. Sie ist fest von der aufklärerischen Kraft der Originaldokumente überzeugt.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:25
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    Von Stuttgart nach Rocky Beach: Ausstellung über Drei-Fragezeichen-Illustratorin Aiga Rasch

    Millionenfach wurden die Bücher und Hörspiele der Reihe „Die drei Fragezeichen“ bisher verkauft. Das unverwechselbare Design der Reihe ist made in Ländle, denn die Cover wurden von der Stuttgarter Illustratorin Aiga Rasch gestaltet. Dieses Jahr wäre die Künstlerin 80 Jahre alt geworden. Die Württembergische Landesbibliothek widmet ihr nun eine Ausstellung.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    05:09
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    Vorsichtiger Optimismus - Badisches Staatstheater stellt neuen Spielplan vor

    „Mit Vorsicht und Umsicht“ habe man geplant, betonte die künstlerische Betriebsdirektorin Uta-Christine Deppermann heute. Von September bis Februar seien lauter Produktionen geplant, die auch mit Abständen und kleinen Besetzungen funktionieren. Erst gegen Ende der neuen Saison, also im nächsten Frühjahr stehen dann wieder aufwendigere Stücke auf dem Spielplan. Neu ist, dass das Schauspielensemble entscheidet, welche Stücke auf der Studiobühne gespielt werden - ein Schritt hin zu mehr Mitbestimmung im Reformprozeß des Theaters.

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  • 26.05.2021
    8 MB
    08:14
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    Zeitzeug*innen gesucht: Das Museum Friedland will Fluchtgeschichten erzählen

    ,,Wir haben uns dafür entschieden in der Ausstellung in unserem Neubau die Biografien von Individuen in den Vordergrund zu stellen, um den menschlichen Faktor zu betonen," sagt Anna Haut, wissenschaftliche Leiterin des Museums Friedland, in SWR2 Kultur Aktuell. Kriege und Krisen seien für uns hier ja weit weg, aber die Erfahrungen, die Menschen in solchen Situationen machen würden, seien allgemeinmenschlicher Natur. Jeder von uns habe schon mal Verlust, Heimweh, Hoffnungslosigkeit oder Unsicherheit in einer unbekannten Umgebung empfunden. Das könne Brücken schlagen zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Und mache deutlich ,,auch wenn die Menschen im Grenzdurchgangslager aus ganz anderen Kontexten kommen, quasi vom anderen Ende der Welt, sie sind uns doch ganz ähnlich und wir können eine Verbindung zu ihnen herstellen," so Haut Vor Jahrzehnten waren es noch Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler aus der Sowjetunion, heute sind es z.B. viele Flüchtlinge aus Syrien - das Grenzdurchgangslager Friedland spiegelt, dass unsere Gesellschaft durch Migration aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt diverser geworden ist. Das dazugehörige Museum sucht jetzt Zeitzeugen, die seit 2011 über das Grenzdurchgangslager Friedland nach Deutschland gekommen sind und ihre Lebensgeschichten erzählen möchten.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    04:33
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    Frag nicht, wo ich herkomme: Soziale Klasse in der regionalen Literatur

    Nach #Metoo und Black Lives Matter kommt nun der New Socialism – eine Debatte über den Einfluss der sozialen Herkunft ist aus Frankreich nach Deutschland herübergeschwappt und wird im Netz und in den Feuilletons diskutiert. Auch, weil das Thema seinen Platz in der Literatur gefunden hat. Rheinland-pfälzische Autorinnen und Autoren schreiben über Prägung, Vorurteile und Zugehörigkeit und zeigen die soziale Klasse als eine weitere wichtige gesellschaftliche Frage.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:58
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    Lesbische Lebenswelten im Südwesten – Historisches Forschungsprojekt

    „Generell kann man sagen, dass die Geschichte von Frauen deutlicher schlechter untersucht ist als die von Männern“, sagt Sylvia Paletschek, Historikerin an der Universität Freiburg. Das könne man auch auf die Geschichte von homosexuellen Frauen übertragen.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:13
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    #GenderPayGap: Vor 100 Jahren lebte eine Frau 12 Jahre lang unerkannt als Mann

    Mainz 1931: Zwölf Jahre lang war niemanden aufgefallen, dass der fürsorgliche Familienvater Joseph Einsmann in Wahrheit eine Frau war und Maria hieß. Mit ihrer Freundin Helene Müller hatte sich Maria Einsmann als Ehepaar ausgegeben und für deren Kinder auch die Vaterrolle übernommen. Die Männerkleider hatte sie angezogen, um Arbeit zu finden, die nach dem 1. Weltkrieg den Männern vorbehalten war. Nach der Enttarnung wurden die beiden Frauen wegen Kindesunterschiebung angeklagt. Der Fall sorgte 1931 für Schlagzeilen in der internationalen Presse.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    03:58
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    Von wegen „goldenes Zeitalter“: Reichsmuseum in Amsterdam zeigt große Ausstellung zur Sklaverei

    Die große Sklaverei-Ausstellung im Amsterdamer Rijksmuseum gilt bereits als Meilenstein in der Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit der Niederlande. Es geht erstmalig um die Schattenseiten der vermeintlich goldenen Vergangenheit. Denn in der Sklaverei der Kolonialzeit liegen die Ursprünge für Rassismus und Diskriminierung in der heutigen Gesellschaft. Vor Jahren hat die Auseinandersetzung mit dem 17. Jahrhundert und der kolonialen Vergangenheit in den Niederlanden begonnen.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:21
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    Schriftstellerin Rasha Khayat: Diversity in der Literatur ist nicht bloß Marketing

    „Es ist ein bisschen wie mit dem Muttertag“, sagt die saudi-arabisch-deutsche Übersetzerin und Schriftstellerin Rasha Khayat in SWR2 über den deutschen Diversity-Tag in der der Literatur. „Einmal im Jahr schenkt man Mama Blumen, auch wenn sie die restlichen 364 Tage die gleiche Arbeit leistet. Dabei ist Diversität auch gelebt, passiert jeden Tag.“ In dieser Hinsicht wirke der deutsche Kulturbetrieb noch immer sehr weiß und bildungsbürgerlich, hinke der Gegenwart hinterher.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:02
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    Noch mehr "Heile-Welt" als im Westen: Zum 75. Jahrestag der DEFA-Gründung

    Noch mehr „Heile-Welt-Kino“ als das westdeutsche Kino de 50er und 60er Jahre hat die DEFA produziert, sagt SWR2-Filmexperte Rüdiger Suchsland. Allerdings wurden dort viele Strömungen des europäischen Kinos früh aufgegriffen, zum Beispiel der Neorealismus aus Italien. In Westdeutschland habe es das nicht gegeben und „das fließt ein in das nun gesamtdeutsche Kino.“ Am 15. Mai 1946 wurde die DDR-Filmschmiede in Potsdam-Babelsberg gegründet. Zum 75. Jubiläum gibt es einen DEFA-Programmschwerpunkt in der ARD-Mediathek.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:25
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    Fotoaktion „Queer ist nicht anti“ beim Queer-Festival Heidelberg

    Im Gespräch mit SWR2 bezeichnet der Mitgründer des Heidelberger Queer-Festivals den Kampf von queeren Menschen als ,,Kampf um Anerkennung". Zum Internationalen Tag gegen Homo- Bi-, Inter- und Trans-Feindlichkeit berichtet Müller von ,,guten Reaktionen" auf die Foto-Kampagne.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:25
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    Willkommen in Dagoberts Tresor: Ausstellung zu 70 Jahren Comic-Verlag Ehapa

    Der Ehapa-Verlag versorgt Deutschland seit 70 Jahren mit ganz großen Figuren der Comic-Welt, darunter Micky Mouse, Donald Duck, Asterix und Lucky Luke. Der größte Bestand historischer Ehapa-Hefte befindet sich in Leinfelden-Echterdingen, wo das Stadtmuseum dem Verlag nun eine Ausstellung widmet.

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  • 26.05.2021
    9 MB
    09:59
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    Udo Lindenberg wird 75: Wie Deutsch wieder „warm, lässig und humorvoll“ wurde

    Udo Lindenberg feiert am 17. Mai seinen 75. Geburtstag. Der Mann mit dem Hut, dem Eierlikör und der nasalen Rockerstimme hat aus sich selbst eine der erfolgreichsten Marken seiner Zeit gemacht. Doch hinter der Maske des großen Stars verberge sich „ein schüchterner, scheuer Zeitgenosse“, sagt Lindenberg-Biograf Thomas Hüetlin in SWR2.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:25
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    ZDFneo-Serie „Schlafschafe“  – Mama, die Querdenkerin

    Verschwörungsanhänger glauben zu wissen, wer die Welt eigentlich regiert. Sie kennen die Hintermänner, die geheimen Codes und die Labore, in denen schon die nächsten Viruspandemien vorbereitet werden. Und alle anderen? Sind „Schlafschafe“, die den Regierungen und ihren gleichgeschalteten Medien auf den Leim gehen. Aber was, wenn eine solche Verschwörungserzählung eine Kleinfamilie spaltet? Darum geht es in der Miniserie „Schlafschafe“, die ab dem 12. Mai in der ZDF Mediathek und auf ZDF Neo zu sehen ist.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    03:56
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    Grimme-Institut in Marl gibt diesjährige Grimme-Preisträger bekannt

    Bei der Verleihung der Grimme-Preise für gutes Fernsehen waren dieses Jahr vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender erfolgreich. 14 der 16 begehrten Preise gingen an Produktionen oder Personen von ARD und ZDF.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:09
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    Irritierende Klänge im Park: Soundkunst in Baden-Baden

    Verdutzt bleiben die Spaziergänger*innen stehen: Mitten in der Lichtentaler Allee hängt in einem großen Parkbaum ein Original-U-Bahn-Schild. Und aus diesem blauen Leuchtkasten mit dem weißen „U“ dröhnen Geräusche wie aus einem U-Bahn-Schacht. Eine Open-Air-Ausstellung bringt die Baden-Badener Geruhsamkeit durcheinander.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    03:59
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    Drei Krisen-Managerinnen für Schule und Kultur in Baden-Württemberg

    Keine Bildungsgerechtigkeit und seit Corona Chaos an den Schulen - große Aufgaben für die neue baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne).

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:41
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    Das Smartphone wird 25 Jahre alt: Museum für Kommunikation Frankfurt sucht Handygeschichten

    Mit dem „Nokia 9000 Communicator“ fing es 1996 an, seit 25 Jahren ist es mittlerweile unser Alltagsbegleiter: Das Smartphone. Zu diesem Anlass sucht Joel Fischer vom Museum für Kommunikation in Frankfurt alte Handys und die dazugehörige Geschichte ihrer Nutzer*innen.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:19
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    „Wüstenskorpione“ von Hugo Pratt – Ein Comic über den Krieg, die Wüste und den Mond

    Hugo Pratts Serie „Wüstenskorpione“ spielt im Zweiten Weltkrieg und handelt vom Krieg in Afrika. Hugo Pratts Helden sind auch diesmal zynische Einzelgänger. Während die Welt in Flammen steht, verfolgen sie ihre ganz eigenen Ziele.

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  • 26.05.2021
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    04:20
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    Science-Fiction in der DDR - Doku „Utopia in Babelsberg“

    Ende 50er und Anfang der 60er Jahre feierte die sowjetische Raumfahrt ihre größten Triumphe: Sputnik Schock, Juri Gagarin als der erste Mann im Weltall. Es war diese kurze helle optimistische Epoche, in der Science-Fiction des DDR-Kinos boomte. Dazu zeigt der RBB ab Dienstag, den 11.5, den Dokumentarfilm „Utopia in Babelsberg – Science-Fiction aus der DDR“. Er stammt vom Filmkritiker Knut Elstermann. Um 1980 war in der DDR die Zukunft aufgebraucht - ähnlich wie im Kino des Westens, wo mit Meisterwerken wie „Alien“ und „Blade Runner“ optimistische Science-Fiction ins Pessimistisch-Dystopische umgekippte. Was diese überraschende unbekannte Geschichte des deutschen Kinos beim heutigen Betrachter bewirkt, das ist zum einen die große Lust darauf, mehr Science Fiction auch aus anderen Ländern zu der gleichen Zeit zu sehen – aus der optimistischen Epoche der späteren Nachkriegszeit zwischen Ende der fünfziger und Mitte der 70er Jahre. Außerdem blickt ab Dienstag, den 10.5, das RBB Fernsehen eine Woche lang mit insgesamt 23 Spielfilmklassikern, Dokumentationen und Kinder- und Märchenfilmen unter dem Titel „DEFA 75“ auf die ostdeutsche Filmgeschichte zurück. Ab 16. Mai gibt es zudem einen großen Themenschwerpunkt zu 75 Jahren DEFA in der ARD-Mediathek, in der viele der hochkarätigen Spielfilme und Dokumentationen online verfügbar sind.

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