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Wohlstand für Alle

Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge.Impressum: Ole Nymoen Wolfgang Schmitt Podcast GbR Am Schlossgarten 3 56566 Neuwied Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE3303228702E-Mail: [email protected]: Wolfgang M. Schmitt/Ole Nymoen, Betreff: Wohlstand fuer Alle, IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12

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  • 24.09.2022
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    53:24
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    Literatur #21: Thomas Mann – Königliche Hoheit

    Nach seinem erfolgreichen Debutroman „Buddenbrooks“ hatte Thomas Mann große Sorge, er könne einer jener Schriftsteller werden, die mit ihrem ersten Buch berühmt geworden sind und diese Höhe danach nie wieder erreichten. Jahrelang recherchiert und skizziert er, bis er 1909 mit „Königliche Hoheit“ seinen zweiten Roman veröffentlicht, der auch autobiographische Züge hat, da Mann seine Ehe mit Katja Pringsheim verhandelt. Der märchenhafte Roman spielt in einem fiktiven Duodezfürstentum, das zwar noch die romantische Fassade aufrechterhält, aber dessen Staatskassen längst leer sind. Mehr noch: Der Kleinstaat, den bald Prinz Klaus-Heinrich repräsentieren soll, ist hochverschuldet. Da trifft es sich gut, dass mit Samuel Spoelmann ein Milliardär aus den USA zum Kuraufenthalt anreist und er außerdem seine emanzipierte Tochter Imma mitbringt. Löst der Eisenbahnkönig den feudalen Adel ab? Wie glaubwürdig ist die Liebe? Welches volkswirtschaftliche Grundwissen benötigen ein gesunder Staat und eine gute Ehe? Hochironisch schildert Mann eine kleine Welt, die sich vor dem modernen Kapitalismus nicht länger verschließen kann. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Thomas Manns „Königliche Hoheit“.Literatur:Thomas Mann: Königliche Hoheit, Fischer.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 21.09.2022
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    39:03
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    Ep. 163: Die CDU-Wirtschaftspolitik und die katholische Soziallehre

    Für Armin Laschet bildet sie immer noch ein wichtiges Fundament der CDU. Auch weitere konservative Politiker beziehen sich bewusst oder unbewusst bei ihrer Sozial- und Wirtschaftspolitik auf einen Text, der bereits 1891 veröffentlicht wurde und dessen Verfasser immerhin Papst Leo XIII. ist. In seiner Enzyklika „Rerum novarum“ setzte Leo sich als erster Papst mit der Arbeiterbewegung, dem Sozialismus und dem Kapitalismus auseinander. Die Enzyklika ist ein Gründungstext nicht nur für die Katholische Soziallehre, sondern auch für das, was Soziale Marktwirtschaft genannt wird. Wie sozial aber ist das päpstliche Rundschreiben wirklich? Keineswegs kritisiert der Papst den Kapitalismus an sich, sondern er geißelt nur einige Auswüchse, um letztlich vor allem moralische Urteile zu fällen, die ökonomisch betrachtet, auf sehr tönernen Füßen stehen. In erster Linie bekennt sich der Vatikan zur bürgerlichen Eigentumsideologie, gleichzeitig werden Klassenwidersprüche verschleiert oder schlichtweg geleugnet. Auf Fleiß und Leistung, komme es an, und es gelte stets, den sozialen Frieden zu wahren. Dennoch ist die Enzyklika auch eine Absage an den „Laissez-faire“-Kapitalismus und den Liberalismus, denn die Politik soll nach Ansicht des Papstes in das Marktgeschehen aktiv eingreifen. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Papst Leo XIII.: „Rerum novarum“, in: https://www.iupax.at/dl/OmnLJmoJnnmJqx4KJKJmMJMLMm/1891-leo-xiii-rerum-novarum.pdf.Pier Paolo Pasolini: Freibeuterschriften. Die Zerstörung der Kultur des Einzelnen durch die Konsumgesellschaft, Wagenbach.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 14.09.2022
    27 MB
    31:01
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    Ep. 162: Gibt es zu viele Menschen? Die malthusianische Katastrophe

    Eine Theorie muss nicht richtig sein, um lange Zeit Einfluss zu haben. Thomas Robert Malthus ist dafür das beste Beispiel. Bis heute wird er immer wieder zitiert, um scheinbar zu beweisen, dass zu viele Menschen auf dem Planeten leben. Eine Dekade nach der Französischen Revolution veröffentlicht Malthus einen Essay mit dem Titel „Das Bevölkerungsgesetz“, in dem er erklären möchte, warum dauerhaft kein Wohlstand für alle geschaffen werden könne. Zwar können mehr Lebensmittel produziert werden, doch sei dieses Wachstum viel zu langsam im Vergleich zum angeblich exponentiellen Wachstum der Bevölkerung. Malthus ging davon aus, dass sich die Menschheit, wenn sie optimistisch in die Zukunft blickt, munter fortpflanzt, um dann wieder an ihre Grenzen zu geraten, wenn nicht alle ernährt werden können. Der Ökonom malt moralistisch unterfüttert und aufgrund einer bloß behaupteten Prämisse einen Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen gibt. Heute sind wir klüger: Zwar dürfte bis 2050 die Weltbevölkerung ihren Zenit bei knapp unter 10 Milliarden Menschen erreicht haben, doch erlebten wir in den vergangenen 200 Jahren einen gewaltigen Fortschritt, der es sehr wohl erlaubt, alle Menschen zu ernähren. Momentan haben wir es jedoch mit einem Verteilungsproblem zu tun. Außerdem dachte Malthus nicht daran, dass die Menschheit es eines Tages schaffen könnte, durch Verhütungsmittel den Sexualtrieb von der Fortpflanzung zu entkoppeln. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ widmen sich Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt den Thesen von Malthus.Literatur:Thomas Robert Malthus: Das Bevölkerungsgesetz. Übersetzt von Christian M. Barth, Matthes & Seitz Berlin.Stefan Schulz: Die Altenrepublik. Wie der demographische Wandel unsere Zukunft gefährdet, Hoffmann und Campe.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 10.09.2022
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    52:08
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    Spezial #29: Was tun gegen die Inflation? Friederike Spiecker im Interview

    Die Inflation wird uns noch eine Weile erhalten bleiben und die Leitzinserhöhung der EZB kann uns zudem in eine tiefe Rezession schlittern lassen. Trotzdem hält die Ampel-Regierung an ihrem Sparkurs fest und bietet nicht genügend finanziellen Ausgleich für jene, die am stärksten unter den Preissteigerungen zu leiden haben. Was also tun? Die Volkswirtin Friederike Spiecker warnt nicht nur vor einer Lohn-Preis-Spirale, die sich hier bislang noch nicht in Gang gesetzt hat, sondern zeigt auch auf, inwiefern unser falsches Verständnis von Geldpolitik katastrophale Folgen haben kann. Im „Wohlstand für Alle“-Spezial spricht Wolfgang M. Schmitt mit Friederike Spiecker über das, was jetzt zu tun wäre.Literatur:Heiner Flassbeck, Friederike Spiecker: Das Ende der Massenarbeitslosigkeit. Mit richtiger Wirtschaftspolitik die Zukunft gewinnen, Westend.Die Homepage von Friederike Spiecker: https://www.fspiecker.de/Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 07.09.2022
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    31:52
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    Ep. 161: Mehr Gerechtigkeit durch die Übergewinnsteuer?

    Die Energiepreise explodieren und nun sollen die Bürger durch die Gasumlage noch mehr Geld hinblättern. Als „bittere Medizin“ hat Wirtschaftsminister Robert Habeck diese Umlage versucht zu verkaufen, doch inzwischen ist klar, dass mit dieser Maßnahme keineswegs nur von der Insolvenz bedrohte Konzerne gerettet werden sollen – die Bürger sollen außerdem die Gewinne absichern. Die Entlastungspakete haben bislang nicht gehalten, was sie versprechen, und da wundert es schon, warum die Bundesregierung noch immer zögerlich ist, wenn es um eine Übergewinnsteuer geht. Andere europäische Länder wie Spanien, Rumänien und Großbritannien haben es bereits vorgemacht, doch Deutschland hinkt weiter hinterher, obwohl die Energiekonzerne durch Spekulationsgeschäfte derzeit Rekordgewinne einheimsen. Für viele mag der Begriff Übergewinnsteuer neu klingen, dabei gab es ein solches Modell schon vor mehr als 100 Jahren während des Ersten Weltkriegs in den USA und in Großbritannien. Bereits mit Beginn der Pandemie forderten einige Ökonomen eine nationale oder internationale Übergewinnsteuer, im Englischen: Excess Profits Tax. Dabei ist selbstredend die Definition, was ein Übergewinn und was bloß ein Gewinn ist, eine Herausforderung, aber keine unmögliche. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Übergewinnsteuer.Literatur:Die Studie des „Netzwerks Steuergerechtigkeit“: https://www.rosalux.de/publikation/id/46854/uebergewinnsteuer.Der wissenschaftliche Dienst des Bundestags zur Übergewinnsteuer: https://www.bundestag.de/resource/blob/838958/eaa79ffafc735d702c68efccc5c12d40/WD-4-023-21-pdf-data.pdf.Allison Christians über eine internationale Übergewinnsteuer: https://www.taxnotes.com/featured-analysis/its-time-pillar-3-global-excess-profits-tax-covid-19-and-beyond/2020/05/01/2cg34.WERBUNG:Zum Jacobin-Magazin geht es hier entlang: https://jacobin.de/wohlstand.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 31.08.2022
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    34:10
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    Ep. 160: Rettet das 9-Euro-Ticket!

    Das 9-Euro-Ticket war progressive Politik im besten Sinne: Vielen Menschen wurde so mehr Mobilität und damit mehr Lebensqualität ermöglicht. Selbstverständlich darf man die Probleme nicht verschweigen: Einige Strecken waren überlastet und Menschen, die dringend einen Zug nutzen mussten, konnten manchmal nicht zusteigen, weil bereits alles überfüllt war. Das ist ärgerlich, doch das liegt an den mangelnden Kapazitäten, die sich schon aufgrund des Personalmangels nicht kurzfristig aufstocken ließen. Auch hat das Ticket nicht gleich dafür gesorgt, dass viele Menschen das Auto stehen lassen – jedoch ging es bei der Einführung des auf drei Monate befristeten vergünstigten ÖPNVs keineswegs nur um Klimapolitik. Inzwischen wissen wir, dass das 9-Euro-Ticket sowie der Tankrabatt dafür gesorgt haben, dass die Inflation ein wenig abgebremst wurde. Manche Ökonomen gehen sogar von 2 Prozent weniger Inflation durch diese Vergünstigungen aus. Wenn Finanzminister Christian Lindner nun von „Gratismentalität“ spricht, dann ist das reine Demagogie. Vermögende Menschen genießen diverse Privilegien – nicht zuletzt das Dienstwagenprivileg –, während die untere Hälfte der Bevölkerung sich immer weiter einschränken muss. Endet jetzt das 9-Euro-Ticket, wird für nicht wenige Menschen das Bahnfahren wieder monatlich bis zu 100 Euro teurer. Häufig kommt auch das Argument, ein günstiger ÖPNV sei auf Dauer nicht finanzierbar. Das aber stimmt nicht. Der Staat hat das Geld, und ärmere Länder – wie zum Beispiel Spanien – beweisen, dass es geht. In der neuen Folge für „Wohlstand für Alle“ plädieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt für den Erhalt des 9-Euro-Tickets.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 27.08.2022
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    51:08
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    Literatur #20: Jack London – Lockruf des Goldes (Burning Daylight)

    Jack London hat in seinem literarischen Werk einen neuen Typus geschaffen: den vitalistischen Unternehmer. In „Lockruf des Goldes“ setzt er ihm ein Denkmal, das er jedoch auch gleichzeitig dekonstruiert. Burning Daylight, so der Spitzname des Protagonisten, wird beim Kondike-Goldrausch reich. Rasch versteht er, dass zum Multimillionär wird, wer das Land und die Vertriebswege besitzt. Als Daylight ein Vermögen von elf Millionen Dollar akkumuliert hat, kehrt er dem Leben in der Wildnis den Rücken zu, denn ihn zieht es an die Börse. Dort kann er sein Vermögen mehr als verdoppeln, doch immer stärker nagen auch Zweifel an ihm, ob sein Wirtschaften in irgendeiner Weise sinnvoll ist. Als er eine junge Frau als Sekretärin einstellt und sich in sie verliebt, ändert sich sein Blick auf die Welt radikal. „Lockruf des Goldes“ war zu Londons Lebzeiten sein kommerziell erfolgreichster Roman, heute als Klassiker in Erinnerung sind eher seine ebenfalls erfolgreichen Werke „Ruf der Wildnis“ und „Der Seewolf“. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den Abenteuerroman „Lockruf des Goldes“, der vor wenigen Jahren in einer neuen Übersetzung erschienen ist.Literatur:Jack London: Lockruf des Goldes. Übersetzt von Lutz-W. Wolff, dtv.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 24.08.2022
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    30:03
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    Ep. 159: Weg mit der Mehrwertsteuer?

    Die Mehrwertsteuer ist jene Steuer, die in unserem Alltag dauernd präsent ist. Ob wir beim Bäcker Brötchen kaufen, im Restaurant essen, eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder ein Luxusprodukt konsumieren – immer fällt die Mehrwertsteuer an, die entweder 19 oder 7 Prozent beträgt. Korrekterweise heißt die Mehrwertsteuer Umsatzsteuer, diese wird an den Endverbraucher weitergegeben. Das meint, dass sie zum Verbraucher durchgereicht wird, während Unternehmer, Freiberufler und Selbständige die Umsatzsteuer vom Finanzamt rückerstattet bekommen. Diese indirekte Steuer macht circa 30 Prozent des Gesamtsteueraufkommens aus und ist deshalb eine wichtige Einnahmequelle für den Staat. Bemerkenswerterweise wird in der aktuellen Debatte um steigende Preise die Belastung durch die Mehrwertsteuer kaum in den Blick genommen, dabei leiden unter dieser Steuerlast vor allem jene, die einen Großteil ihres Einkommens verkonsumieren müssen, um leben zu können. Das verwundert deshalb besonders, weil die Europäische Kommission es seit April 2022 den Staaten erlaubt, die Mehrwertsteuer für lebenswichtige Produkte auf null Prozent zu senken. Auch wäre es, wenn politisch gewollt, möglich, die Mehrwertsteuer für Energie zu senken, um dadurch die Verbraucher zu entlasten. Die Mehrwertsteuer gibt es in Deutschland seit 1968, seitdem wurde sie immer wieder angehoben, während die Einkommen- und die Unternehmenssteuern gesenkt wurden. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, warum es dringend nötig ist, die Mehrwertsteuer zu reformieren.Literatur:Stefan Bach: Unsere Steuern. Wer zahlt? Wie viel? Wofür?, Westend.Maurice Höfgen: „Senkt die Mehrwertsteuer!“, in: https://mauricehoefgen.substack.com/p/spritpreise-energie-mehrwertsteuer-inflation.Ferdinand Lassalle: „Das Arbeiter-Programm“, in: https://www.marxists.org/deutsch/referenz/lassalle/1862/04/programm.htm.Der Twitter-Thread von Klaus Seipp: https://twitter.com/KlausSeipp/status/1557967242217807875Lukas Scholle: „Mehrwertsteuer für Lebensmittel auf null senken“, in: https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2022/heft/6/beitrag/mehrwertsteuer-fuer-lebensmittel-auf-null-senken.html.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 20.08.2022
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    01:49:30
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    3 Jahre "Wohlstand für Alle" – Der Geburtstags-Livestream mit euren Fragen

    Wir haben 3 Jahre "Wohlstand für Alle" mit einem Livestream am Freitag, den 19. August gefeiert. Beantwortet wurden Fragen über Wirtschaft und Kultur, Privates und Politisches.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 17.08.2022
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    28:11
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    Ep. 158: Reich werden durch Frugalismus?

    Es klingt zweifellos verlockend: Wer würde nicht gern mit 40 Jahren bereits in Rente gehen und ein gutes Leben genießen? Während Industrievertreter und konservative Politiker derzeit ein höheres Renteneintrittsalter und eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit fordern, versprechen die Frugalisten das genaue Gegenteil. Ziel des Frugalismus ist es, schnellstens finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen, um dann vom erwirtschafteten Vermögen bescheiden, aber gut leben zu können – über Zins- und Mieteinnahmen soll das möglich sein. Angewendet wird dabei die sogenannte 4-Prozent-Regel. Das heißt, verbraucht bzw. verkonsumiert werden sollen jährlich lediglich 4 Prozent des Vermögens. Damit dieses nicht immer weiter schwindet, soll das Geld gut angelegt sein. Ausgeblendet wird dabei jedoch, dass diese 4 Prozent auch von irgendwem – und zwar nicht von den Frugalisten – erwirtschaftet werden müssen. Zwar geißeln die Frugalisten den Überkonsum und die Überflussgesellschaft, allerdings sind auch die Anhänger dieses Minimalismus nichts anderes als kleine Rentierkapitalisten, die sich von den großen nur quantitativ unterscheiden. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz: Entworfen wird von den Frugalisten keineswegs eine Gesellschaft, in der wir alle weniger arbeiten müssen, stattdessen wird ein Individualismus propagiert, der es einigen Wenigen ermöglicht, aus dem „Hamsterrad“ auszusteigen. Solidarisch und progressiv ist dieses Konzept keineswegs, wie Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ aufzeigen.Literatur/Quellen:Florian Wagner: Rente mit 40: Finanzielle Freiheit und Glück durch Frugalismus, Econ.follow me.reports: "Reich durch sparen: Ab 35 nicht mehr arbeiten???", in: https://youtu.be/-1JrmQYKU3A.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 10.08.2022
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    33:29
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    Ep. 157: Das neoliberale Grundeinkommen – Milton Friedmans negative Einkommensteuer

    Brutto ist nicht gleich Netto: Einkommen müssen in jedem Land versteuert werden, in Deutschland trifft das zumindest auf alle Einkommen zu, die über dem Steuerfreibetrag von 9984 Euro liegen. Danach steigt die steuerliche Belastung mit dem steigenden Einkommen an. Diese progressive Besteuerung soll jene stärker belasten, die es sich leisten können. Zudem werden Singles besonders stark zur Kasse gebeten, während Verheiratete und Menschen mit Kindern diverse steuerliche Vorteile haben. Das aktuelle System ist sehr kompliziert und es bedarf eines großen bürokratischen Aufwands. Hinzu kommen die Sozialleistungen des Staates, die ebenfalls Bürokratie erfordern und viele Leistungsberechtigte überfordern. Eine grundlegende Veränderung dieser Misere verspricht die negative Einkommensteuer, die unter anderem von dem Ökonomen Milton Friedman ausgearbeitet wurde. Aber auch linke Wirtschaftswissenschaftler und Politiker können diesem Steuermodell etwas abgewinnen, weil sich dadurch zum Beispiel effizient ein Bedingungsloses Grundeinkommen auszahlen ließe. Wegfallen würde mit einer negativen Einkommensteuer nicht nur ein erheblicher Verwaltungsaufwand, auch die Bürger könnten diese Form der Besteuerung als selbstermächtigend empfinden. Allerdings eignet sich das Modell auch, um einen sozialen Kahlschlag forcieren zu können. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Peter Bofinger zur negativen Einkommensteuer: https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-aposder-staat-foerdert-die-falschen-jobsapos-8287.htmMilton und Rose Friedman: Chancen, die ich meine, Ullstein.Milton Friedman: Kapitalismus und Freiheit, Piper.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 03.08.2022
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    36:11
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    Ep. 156: Die wirren Thesen des Dr. Dr. Rainer Zitelmann

    Der Kapitalismus hat mitunter illustre Apologeten, einer von ihnen ist Dr. Dr. Rainer Zitelmann. „I love capitalism“ prangt auf seinem T-Shirt, dabei hat der Lebensweg des Autors und Unternehmers eine bemerkenswerte Wendung genommen – tummelte sich Zitelmann in seiner Studentenzeit doch noch in linksradikalen Kreisen, die auch mit dem Maoismus liebäugelten. Nach seiner Konversion zu den Heilslehren des freien Marktes veröffentlichte er sage und schreibe 26 Bücher – immer angestimmt werden Lobgesänge auf den Kapitalismus. In seinem neuesten Werk „Die 10 Irrtümer der Antikapitalisten. Zur Kritik der Kapitalismuskritik“ argumentiert Zitelmann, auch wenn der Titel es anders vermuten lässt, überhaupt nicht theoretisch, allein knallharte Fakten sollen die linke Kapitalismuskritik widerlegen. Dass diese Fakten jedoch sehr ausgesucht sind und keineswegs „ideologiefrei“ herangezogen werden, sollte ebenso wenig wundern, wie das Lob rechter Journalisten für dieses wirre und intellektuell beeindruckend schlichte Werk. Trotzdem oder gerade deshalb landen Zitelmanns Werke meist weit oben in den Bestsellerlisten und auch in Talkshows ist der nationalliberale Autor ein gern gesehener Gast. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Zitelmanns eigenartigen Thesen.WERBUNG:Alle Informationen zu Christian Barons "Schön ist die Nacht" findet ihr unter: https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/schoen-ist-die-nacht-9783546100267.htmlLiteratur: Dr. Dr. Rainer Zitelmann: Die 10 Irrtümer der Antikapitalisten. Zur Kritik der Kapitalismuskritik, Finanzbuch Verlag.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 30.07.2022
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    Literatur #19: "Reich wie Rothschild" – Dostojewskijs Jüngling

    Fjodor Michailowitsch Dostojewskij gehört zweifellos zu den größten Romanciers des 19. Jahrhunderts. Werke wie „Verbrechen und Strafe“, „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ oder „Der Spieler“ zählen zur Weltliteratur. Der russische Autor, der oftmals aufgrund von Spielschulden zur Schriftstellerei angetrieben war, hat den psychologischen Roman zu ungeheuren Höhen geführt. In „Der Jüngling“ bzw. „Ein grüner Junge“, wie es Swetlana Geier mit ihrer preisgekrönten Übersetzung vorschlägt, strebt der Titelheld und zugleich Erzähler an, reich wie Rothschild zu werden. Mit einem ungewöhnlichen Sparplan und einer sich alle Lebensfreuden nehmenden Selbstdisziplinierung will der Protagonist, der der uneheliche Sohn eines Adligen ist, es schaffen, große Reichtümer anzusammeln. Diese „Idee“ jedoch verliert dieser junge Mann namens Arkadij Dolgorukij aus den Augen – er wird ein Spieler, ein unglücklich Verliebter, beinahe ein Ganove und Erpresser. Dostojewskij schildert zugleich, wie die Moskauer und Petersburger Gesellschaft dem Geld hinterherhetzt und konfrontiert den Leser sowohl mit sozialistischen als auch christlichen Weltbildern. Die Macht des Geldes ist es, die viele Figuren an den Rand des Abgrunds und manchmal darüber hinaus treibt; nur ein Einsiedler, Arkadijs offizieller Vater, scheint diese irdischen Bedürfnisse und Laster hinter sich gelassen zu haben. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur.Literatur:Fjodor M. Dostojewskij: Ein grüner Junge. Übersetzt von Swetlana Geier, Fischer.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 27.07.2022
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    35:41
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    Ep. 155: Ist weniger Wachstum mehr? Jason Hickels Degrowth-Konzept

    Das Bruttoinlandsprodukt ist noch immer der wichtigste Indikator, mit denen Länder ihre Wirtschaftsleistung ausdrücken. Jedoch sollte man das BIP keinesfalls mit der Lebensqualität oder dem allgemeinen Wohlstand verwechseln. Ein Land kann ein sehr hohes BIP haben, wie zum Beispiel die Vereinigten Staaten, dennoch kann die Lebensqualität niedrig sein. Viel Geld fließt dann in das Gesundheitssystem oder in Mieten, weil sich der Staat aus diesen Märkten zurückgezogen hat. Darauf macht der Degrowth-Theoretiker Jason Hickel aufmerksam, denn seine These lautet: Mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 10.000 Dollar pro Jahr könnten wir ein zufriedenes Leben führen, wenn wir bereit sind, unsere Art des Wirtschaftens zu ändern und der Staat wieder mehr Aufgaben übernimmt. Hickel räumt aber auch auf mit vielen liberalen Träumen, wonach man durch CO2-Bepreisung und Innovationen schon bald einen grünen Kapitalismus erreicht habe. Dem sei nicht so, eine relative Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und CO2-Emissionen sei keineswegs ausreichend. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über einen weiteren Degrowth-Ansatz, der das Wirtschaftswachstum nicht per se abschaffen will, jedoch eine Abkehr vom BIP für dringend geboten hält.Werbung:Jens Liljestrand: Der Anfang von morgen. S. Fischer Verlag.Weitere Infos zum Buch: https://www.fischerverlage.de/buch/jens-liljestrand-der-anfang-von-morgen-9783103971903Literatur:Jason Hickel: Weniger ist mehr. Warum der Kapitalismus den Planeten zerstört und wir ohne Wachstum glücklicher sind, Oekom.Jason Hickels Antwort auf Branko Milanovic: https://www.jasonhickel.org/blog/2017/11/19/why-branko-milanovic-is-wrong-about-de-growth.Informationen zum deutschen BIP 2019: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2020/BIP2019/pressebroschuere-bip.pdf;jsessionid=BD470EAD16E77351B6A7D112A53DB339.live732?__blob=publicationFile.Der „Corporate Therapy“-Podcast über Degrowth: https://corporate-therapy.com/62-post-growth-okonomie/.hr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 23.07.2022
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    40:59
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    Spezial #28: Entwicklungsarbeit und Fiskalpolitik – Philippa Sigl-Glöckner im Gespräch

    2018 hat Philippa Sigl-Glöckner das "Dezernat Zukunft" mitgegründet – einen Thinktank, der für eine moderne Finanzpolitik eintritt. Zuvor hat sie bereits bei einer Unternehmensberatung, der Weltbank sowie dem liberianischen Finanzministerium gearbeitet. Im Gespräch mit Ole spricht Philippa über Verhandlungen mit der Weltbank und dem IWF sowie über die Notwendigkeit einer finanzpolitischen Veränderung.Mehr Informationen zum Dezernat Zukunft findet ihr hier: https://www.dezernatzukunft.org/Philippas Homepage: https://philippa-sigl-gloeckner.de/Philippa auf Twitter: https://twitter.com/PhilippaSiglIhr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 20.07.2022
    25 MB
    28:55
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    Ep. 154: Droht eine neue Eurokrise?

    Die europäische Zentralbank hebt nicht nur die Zinsen an, sondern hat auch das Anleihekaufprogramm gestoppt. Einst wurde es vom ehemaligen EZB-Chef Mario Draghi ins Leben gerufen, um die krisengebeutelten Länder der Eurozone, wie zum Beispiel Griechenland und Italien, zu unterstützen. Keineswegs aber haben sich die Probleme in Luft aufgelöst, vielmehr gebiert jede Lösung ein wieder neues Problem, auf das die EZB reagieren muss. Ähnliches ist auch bei der FED in den USA zu beobachten. Die Diagnose des Soziologen Wolfgang Streeck, wonach sich die westlichen Staaten lediglich Zeit kaufen, um ein per se krisenhaftes System zu stützen, ist heute richtiger denn je. Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass die Zentralbank keine monetäre Staatsfinanzierung betreiben darf, es aber eigentlich tun muss. Um diese Auflage zu umgehen, müssen sich Christine Lagarde und ihre Kollegen immer neue Tricks ausdenken, um das System zu stabilisieren. Dieser Tage soll ein neues Instrument vorgestellt werden, um eine neue Eurokrise zu verhindern – bereits jetzt rumort es deshalb in der bürgerlich-liberalen Presse. Eigentlich müsste man das Mandat der EZB neu definieren, um den Handlungsspielraum zu vergrößern. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Macht der Zentralbanken und ihre Macht an den Repo-Märkten.Literatur:Wolfgang Streeck: Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus, Suhrkamp.Joscha Wullweber: Zentralbankkapitalismus. Transformationen des globalen Finanzsystems in Krisenzeiten, Suhrkamp.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 13.07.2022
    28 MB
    31:38
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    Ep. 153: Mit hohen Zinsen gegen die Inflation?

    Das Anleihekaufprogramm der EZB ist Anfang Juli ausgelaufen, nach und nach hebt die Zentralbank die Zinsen an, der nächste Zinsschritt könnte im September erfolgen. Die Federal Reserve Bank unter Jerome Powell geht noch drastischer bei der Zinsanhebung vor, zuletzt erhöhte man die Zinsen gleich um 75 Basispunkte, das sind immerhin 0,75 Prozent. Die Zentralbanken wollen so die Inflation in den Griff bekommen, Schützenhilfe bekommen sie dafür von der herrschenden Politik. Was aber geschieht hier eigentlich? Wenn die Zinsen steigen, werden Kredite für Unternehmen, aber auch für Häuslebauer erheblich teurer. Viele werden unter der Zinslast einknicken, Investitionen nicht tätigen oder Hausbaupläne vertagen. Außerdem kann mit einem Anstieg der Arbeitslosenrate gerechnet werden, aber genau das ist politisch gewollt – denn auch damit sinkt die Nachfrage in vielen Haushalten, wodurch wiederum die Preise fallen. Zugleich wird Gewerkschaften vonseiten der Politik signalisiert, dass nun nicht der richtige Zeitpunkt für Forderungen nach Lohnerhöhungen sei. Mit anderen Worten: Die Inflation wird auf Kosten derjenigen bekämpft, die hart arbeiten und Kredite abstottern müssen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die aktuelle Geld- und Zinspolitik.Literatur:David Ratner/Jae Sim:“Who Killed the Phillips Curve? A Murder Mystery”, in: https://www.federalreserve.gov/econres/feds/who-killed-the-phillips-curve-a-murder-mystery.htm.WERBUNG:Mehr Informationen über das OXI-Magazin findet ihr hier: https://oxiblog.de/Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 06.07.2022
    25 MB
    27:58
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    Ep. 152: Bitte lächeln! Die Tücken der emotionalen Arbeit

    Das freundliche Lächeln der Bedienung im Restaurant, der interessierte Small Talk mit dem Barkeeper oder die herzliche Fürsorge in der Pflege – all das ist wichtige Gefühlsarbeit, die gerade in einer Dienstleistungsgesellschaft wie der unseren einen hohen Stellenwert haben müsste. Jahrzehntelang aber haben sich Wirtschaftswissenschaftler für Emotionsarbeit bzw. „emotional labor“, wie es im Englischen heißt, kaum interessiert. Erst in den 1980er-Jahren ändert sich das, nicht zuletzt wegen der soziologischen Pionierforschung von Arlie Russell Hochschild, der mit ihrem Buch „Das gekaufte Herz“ ein Bestseller gelang. Hochschild setzt sich in ihrer Untersuchung mit den Gefühlswelten von Flugbegleiterinnen auseinander. In qualitativen Interviews erzählen diese, welche emotionalen Anforderungen an sie gestellt werden. Heute spielt das Gefühlsmanagement eine immer wichtigere Rolle, jedoch gibt es in dem Diskurs selbstverständlich widerstreitende Interessen: Während die Unternehmerseite die Gefühle der Angestellten möglichst effizient ausbeuten will, klagen viele Angestellte wiederum darüber, dass der Job, für den sie ihre Affekte kontrollieren oder gezielt einsetzen müssen, zu einer Belastung werden kann. Manche sehnen sich danach, sich nicht länger mehr verstellen zu müssen – allerdings ist auch ein Ruf nach echten Gefühlen mit Vorsicht zu genießen. Manchmal kann eine gewisse Distanz und kann eine Vortäuschung von falschen Gefühlen befreiend sein und vor Verletzungen schützen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Emotionsarbeit.Literatur:Erving Goffman: Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag, Piper.Arlie Russell Hochschild: Das gekaufte Herz. Die Kommerzialisierung der Gefühle, Campus.Daniela Rastetter: Zum Lächeln verpflichtet. Emotionsarbeit im Dienstleistungsbereich, Campus.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 29.06.2022
    26 MB
    29:36
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    Ep. 151: Die Finanzkrise 2008 und die Repo-Märkte

    Wird in deutschen Medien über die Finanzkrise von 2007/2008 gesprochen, geht es meist um die faulen Immobilienkredite und die dubiosen Geschäfte von amerikanischen Hedgefonds-Managern. Seltener stellt man sich die Frage, wie beispielsweise Hedgefonds-Manager überhaupt rasch an Liquidität gelangen, um ihre Geschäfte ausüben zu können. Hierbei spielen die Repo-Märkte eine entscheidende Rolle, die jedoch im medialen Diskurs unterbelichtet ist – nicht zuletzt, weil diese Finanzinstrumente etwas komplizierter sind. Repo (repurchase operation oder auch repurchase agreement) steht für Rückkaufvereinbarung. Eine solche wird geschlossen, wenn zum Beispiel ein Hedgefonds-Manager Wertpapiere an eine Bank verkauft, um schnell an Geld zu kommen, und verspricht, dieses bald mitsamt Zins zurückzuzahlen. Allerdings legt die Bank diese Wertpapiere nach dem Kauf nicht einfach in die Schublade, um sie dort zu verwahren, oft werden innerhalb des festgelegten Zeitraums von der Bank wiederum Geschäfte mit den Papieren betrieben. So entsteht ein instabiles System, das bemerkenswerterweise nicht durch die USA, sondern durch Europa ermöglicht wird. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Adam Tooze: Crashed. Wie die Finanzkrise die Welt verändert hat, Pantheon.Gary B. Gorton, Andrew Metrick, Chase P. Ross: “Who ran on Repo?", in: https://www.aeaweb.org/articles?id=10.1257/pandp.20201100.Manmohan Singh, James Aitken: "The (Sizable) Role of Rehypothecation in the Shadow Banking System", in: https://www.imf.org/en/Publications/WP/Issues/2016/12/31/The-Sizable-Role-of-Rehypothecation-in-the-Shadow-Banking-System-24075.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 25.06.2022
    44 MB
    51:06
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    Literatur #18: Sayaka Murata – Die Ladenhüterin

    Die Entfremdung in der modernen Arbeitswelt und der gesellschaftliche Druck einer immer älter werdenden Gesellschaft stehen schon länger im Mittelpunkt der japanischen Gegenwartsliteratur. Die gefeierte Autorin Sayaka Murata ist eine wichtige Stimme ihrer Generation, die seit ihrem Roman „Die Ladenhüterin“ auch international Gehör findet. Auf nur 140 Seiten schildert sie die Geschichte einer jungen Frau, die in einem Konbini, wie die Convenience Stores in Japan genannt werden, zunächst nur einen Job annimmt, dann aber zur Verwunderung ihrer Familie, Freunde und Kollegen dabei bleibt: 18 Jahre ist sie jetzt schon Teil des Mini-Markts, der ihr eine Struktur und ein Zuhause bietet. Voll und ganz geht die Protagonistin in ihrer Existenz als Angestellte auf, mehr noch, sie ahmt ihre Kollegen nach, optimiert ihren Körper und ihre Bewegungsabläufe, um die ideale Mitarbeiterin zu sein. Mit einem Hang zum Absurden und mit vielen tragikomischen Untertönen erzählt Sayaka Murata eine symptomatische Geschichte über eine Existenzweise im Spätkapitalismus, die nicht mehr rebelliert und nichts mehr vom Leben erwartet. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur.Literatur:Sayaka Murata: Die Ladenhüterin, Aufbau Verlag.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 22.06.2022
    32 MB
    36:58
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    Ep. 150: Stablecoins in der Krise

    Die Kryptowährungen befinden sich weiterhin im freien Fall: Der Bitcoin lag Anfang der Woche bei unter 20.000 Euro, um Ripple und Ethereum ist es nicht besser bestellt. Kleinere Krypto-Coins sind oft noch miserabler dran, aber vor allem überrascht die Krypto-Szene, dass die Stablecoins, die ihrem Namen nach stabile Münzen sein sollen, keineswegs krisenfest sind. Die Coins sollen eigentlich eine Absicherung gegen hochvolatile Kryptowährungen sein, indem sie beispielsweise an Fiatwährungen wie Dollar oder Euro gekoppelt sind. Dies funktioniert jedoch nur, wenn jene Unternehmen, die die Stablecoins herausgeben, auch wirklich für alle Coins Dollars oder Euros hinterlegt haben. Dies jedoch scheint bei einigen Stablecoins nicht der Fall zu sein. Unmut und Verunsicherung machen sich deshalb breit, sodass viele Krypto-Anhänger derzeit nicht nur Bitcoin und Co., sondern auch vermeintlich stabile Coins in Fiatwährungen umtauschen. Auch die algorithmisch erzeugten Stablecoins sind kaum besser dran. Und außerdem gibt es noch solche, die durch verschiedene Kryptowährungen abgesichert sind, womit man offenbar darauf setzt, dass zwei Ertrinkende sich gegenseitig retten können. Es wird immer absurder – das aber scheint momentan auch der Krypto-Szene zu dämmern. Hinzu kommt, dass die Zentralbanken ihre lockere Geldpolitik vorläufig beenden. Auch das beschleunigt den Krypto-Crash. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Maurice Höfgen: "Bitcoin: Game over?", in: https://mauricehoefgen.substack.com/p/bitcoin-crash-kurs-friedrich.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 18.06.2022
    32 MB
    36:54
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    Spezial #27: Die Geschichte der Fleischindustrie – Christian Kassung im Gespräch

    Der Durchschnittsdeutsche isst knapp 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr – ein Wert, der vor etwas mehr als zwei Jahrhunderten noch kaum denkbar erschienen wäre. Nicht immer war Fleisch ein derart verfügbares Lebensmittel. Wie es dazu werden konnte, weiß Christian Kassung, der Professor für Kulturtechniken und Wissensgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin ist. In seinem Buch "Fleisch. Die Geschichte einer Industrialisierung" untersucht er, wie das Berlin des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts seine Bevölkerung mit immer mehr Fleisch versorgte. Welche Technologien dabei genutzt wurden, welche Rolle der Staat spielte und wie der Konsum von Fleisch in der Großstadt aussah, erklärt Kassung im 27. WfA-Spezial mit Ole Nymoen.Literatur:Christian Kassung: Fleisch. Die Geschichte einer Industrialisierung, Brill.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 15.06.2022
    27 MB
    31:07
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    Ep. 149: Der Bitcoin-Crash und El Salvador

    In El Salvador sollte eigentlich im vergangenen Jahr eine finanzielle Revolution in Gang gesetzt werden: Präsident Nayib Bukele wollte sich durch die Einführung des Bitcoins als Landeswährung von der Dollar-Hegemonie lösen, internationale Investoren in das kleinste lateinamerikanische Land locken und nach dem Motto „Banking the unbanked“ seiner Bevölkerung zur finanziellen Teilhabe verhelfen. Schon damals war dieses Projekt – gelinde gesagt – umstritten, es löste auch Proteste in der Bevölkerung aus und sorgte für heftiges Kopfschütteln bei Ökonomen. Wie soll ein hochvolatiles Asset wie der Bitcoin als Währung taugen? – noch dazu in einem Land, das ohnehin Schwierigkeiten hat, die Wirtschaft anzukurbeln und Kredite zu bedienen. Nun ist der Bitcoin-Kurs radikal eingebrochen, Bukeles Investment hat sich im Wert halbiert und dennoch hält der populistische Präsident an seinem Irrweg fest. Der Internationale Währungsfonds fordert hingegen, dass El Salvador sich vom Bitcoin schnellstens wieder löst. Auch die versprochene Bitcoin-City, die zum Mekka für Krypto-Anhänger aus aller Welt werden sollte, gibt es bislang nur auf dem Papier. Die Salvadorianer werden, so viel steht jetzt schon fest, die Leidtragenden dieser Entwicklung sein. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Gegenstandpunkt: "Die Einführung des Bitcoins in El Salvador. Klarstellungen zu dem gewagten Geld-Projekt des internetaffinen Präsidenten eines Landes ohne eigenes Geld", in: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/einfuehrung-bitcoins-el-salvador.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 08.06.2022
    24 MB
    27:21
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    Ep. 148: Die holländische Krankheit und der Ressourcenfluch

    In den 1970er-Jahren kommt die Rede von der „Dutch Disease“ auf, in den 1980er-Jahren beschäftigen sich die ersten Wirtschaftswissenschaftler mit diesem Phänomen: Wie kann es sein, lautet die Forschungsfrage, dass Länder, die viele Rohstoffe exportieren können, auf Dauer ärmer und nicht reicher werden? Müsste es nicht eigentlich umgekehrt sein? Diese Länder jedenfalls leiden an der Holländischen Krankheit, die so heißt, weil dieses Phänomen erstmals anhand der Niederlande analysiert wurde. Eigentlich konnten die Niederländer in den 1960er-Jahren aufatmen: Das Land wurde durch seine Erdgasvorkommen nicht nur energieunabhängig, sondern konnte sogar erfolgreich Erdgas exportieren. Zugleich aber nahm die Arbeitslosigkeit zu und die Tendenz zur Deindustrialisierung verstärkte sich. Ähnlich ergeht es den meisten Ländern, die über wertvolle Rohstoffe verfügen. Ein Grund für diese Entwicklung ist der Wechselkursmechanismus: Durch den Export von Ressourcen fließen die Devisen (meist Dollar) munter ins Land, das lässt die inländische Währung immer stärker werden, sodass andere Güter kaum noch exportiert werden und sogar die Binnenwirtschaft darunter leidet, da plötzlich Importe günstiger sind. Der Ökonom Joseph Stiglitz hat sich mit diesem Phänomen ebenfalls auseinandergesetzt und empfiehlt Ländern, die von der Holländischen Krankheit betroffen sind, die Einnahmen aus den Exporten im Ausland anzulegen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über diese Zwickmühle der Globalisierung.Literatur:Joseph Stiglitz: Die Chancen der Globalisierung. Pantheon.Auftritte:Ole und Wolfgang in Düsseldorf: https://www.zakk.de/event-detail?event=11739Ole in Lüneburg: https://www.leuphana.de/universitaet/termine/ansicht/2022/06/10/adorno-auf-instagram.htmlIhr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 01.06.2022
    27 MB
    30:47
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    Ep. 147: Wie sozialistisch war Pol Pots Wirtschaftspolitik?

    1975 kam Pol Pot in Kambodscha an die Macht. Es folgten knapp vier Jahre der Unterdrückung, der Verfolgung und des Hungers. Die Stadtbevölkerung wurde aufs Land vertrieben, die Gesellschaft wurde in fünf Klassen eingeteilt: Bauern, Arbeiter, Bourgeoisie, Kapitalisten und Landbesitzer. Die drei Letzteren wurden zu Feinden des „Demokratischen Kambodscha“ eingestuft und deshalb liquidiert oder umerzogen. Tendenziell konnte jeder jedoch zum Opfer der Khmer Rouge werden, da mit dem Begriff „Volksfeinde“ die Verfolgung völlig entgrenzt wurde. Was aber passierte ökonomisch in Kambodscha? Die Zentralbank wurde gesprengt und Geld verboten, der Außenhandel wurde eingeschränkt und fast ausschließlich mit verbündeten Staaten wie China und Nordkorea unterhalten. Vor allem aber ging es darum, die Reis-Produktion zu steigern. Wurden zu Zeit von Pol Pots Machtergreifung noch durchschnittlich eine Tonne Reis pro Hektar geerntet, sollten es in wenigen Jahren schon 3 Tonnen werden. Diese ambitionierten Pläne aber dienten keineswegs dazu, die Bevölkerung zu ernähren. Stattdessen ging es darum, Reis zu exportieren. Es ist deshalb sehr fraglich, ob wir es in Kambodscha mit einem sozialistischen Experiment oder eher mit einem autoritären Staatskapitalismus zu tun haben. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Daniel Bultmann: Kambodscha unter den Roten Khmer. Die Erschaffung des perfekten Sozialisten, Ferdinand Schöningh.Bernd Stöver: Geschichte Kambodschas. Von Angkor bis zur Gegenwart, C.H. Beck.James A. Tyner: From Rice Fields to Killing Fields. Nature, Life, and Labor under the Khmer Rouge, Syracuse University Press.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 28.05.2022
    62 MB
    01:12:05
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    Literatur #17: Geld drucken mit Goethe – Faust II

    Johann Wolfgang von Goethe versiegelte den zweiten Teil von „Faust“, erst nach dem Tode des Dichters sollte sich die Nachwelt mit diesem umfangreichen Werk befassen. Die ersten Rezipienten waren überwiegend irritiert, bald entstanden sogar Parodien und auch die Literaturwissenschaft tut sich bis heute mit diesem Drama schwer. Ohne Zahl sind die mythologischen Bezüge, die allegorische Dramaturgie ist nicht leicht zu entschlüsseln und die Offenheit des Dramas überfordert Interpreten wie Regisseure. Wir wollen es dennoch wagen: Der Faust des zweiten Teils zeigt sich einmal mehr als Tat-Mensch und möglicherweise auch als moderner kapitalistischer Unternehmer, der Mensch und Natur beherrschen und sein Eigentum erweitern will. Mephisto scheint ebenfalls ein Repräsentant der neuen Verhältnisse zu sein: Am Hofe des Kaisers will er die leere Staatskasse füllen, indem er Papiergeld erfindet, das vermeintlich mit Gold, das tief im Boden steckt, gedeckt wird. Inflationäre Zustände sind bald erreicht. Der Proto-Kapitalist Faust aber erobert Land und Meer, rücksichtslos schafft er künstliche Welten, nur um zum Augenblicke sagen zu können: „Verweile doch!“. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den zweiten Teil der Tragödie.Literatur:Goethe: Faust. Der Tragödie zweiter Teil.Heinz Schlaffer: Faust Zweiter Teil: Die Allegorie des 19. Jahrhunderts, J.B. Metzler.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 25.05.2022
    26 MB
    29:09
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    Ep. 146: Vegane Welt? Die Zukunft der Fleischindustrie

    Der Fleischkonsum ist viel zu hoch, vor allem in hochindustrialisierten Ländern wie Deutschland, USA oder Australien. Dies ist eine Belastung für das Klima, zudem werden Mensch und Tier auf katastrophale Weise ausgebeutet. Das Problem ist lange schon bekannt, wenngleich der globale Fleischkonsum in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Da wirkt es beinahe wie ein Hoffnungsschimmer, wenn Unternehmen wie die Rügenwalder Mühle mit bemerkenswerten Zahlen zu überraschen wissen: Erstmals wird bei der Rügenwalder Mühle mit veganen und vegetarischen Produkten mehr Umsatz erwirtschaftet als mit fleischlichen. In Deutschland, aber auch in vielen anderen westlichen Ländern steigt die Nachfrage nach Ersatzprodukten zu Hühnchen, Schwein und Rind steil an. Die Konsumenten ändern ihre Essgewohnheiten und der Markt reagiert darauf. Man könnte auch sagen: Der Markt regelt! Dies aber darf nicht der einzige Schritt sein, um von der CO2-intenstiven fleischlichen Ernährung loszukommen. Ein Ausweg aus der Misere könnte in vielleicht nicht ganz zu ferner Zukunft auch sogenanntes In-Vitro-Fleisch werden, aber auch die CO2-Bepreisung ist eine wirksame Stellschraube. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Lisa Tostado: "Alltagessen und Luxusgut", in: Fleischatlas 2021, online verfügbar unter: https://www.boell.de/sites/default/files/2021-01/Fleischatlas2021_0.pdf.Felix Ekardt: "Die Scheinheiligkeit der Fleischliebhaber", in: https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-12/fleisch-klimawandel-naturschutz-tierschutz-ernaehrung?page=68.Jacqueline Goebel: "Rügenwalder Mühle. Mit dem Erfolg kommen die Probleme", in: https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/mehr-veggie-als-fleisch-ruegenwalder-muehle-mit-dem-erfolg-kommen-die-probleme/28311624.html.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 18.05.2022
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    29:42
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    Ep. 145: Christian Lindners Pläne

    Wird Christian Lindner sich als Finanzminister wandeln? Es gab diese zarte Hoffnung, jedoch kann diese nun getrost begraben werden. Das Finanzministerium hat in der vergangenen Woche ein Papier mit dem Titel „Finanzpolitik in der Zeitenwende“ veröffentlicht, das unter anderem eine Antwort geben will auf die Inflation, die wirtschaftliche Transformation und die Lieferengpässe. Wer nun noch glaubt, Deutschland könnte unter der Ampel-Koalition sozialer werden, den darf man getrost einen Träumer nennen. Lindner erteilt der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik, die auf Keynes zurückzuführen ist, eine Absage, stattdessen soll es darum gehen, eine angebotsorientierte, sprich: unternehmerfreundliche Politik zu fahren, bei der die Unternehmenssteuern gesenkt, Sozialabgaben gekürzt und Investitionen nicht vom Staat, sondern von der Privatwirtschaft getätigt werden. Bei Innovationen und Investitionen soll der Staat sich zurückhalten, stattdessen wird eine ordoliberale Politik betrieben, womit offenbar Lindner-Einflüsterer Lars Feld schon jetzt all seine Macht ausspielt, um erneut seine neoliberale Ideologie dem Land aufzubürden. Immerhin überzieht das sonst linientreue FDP-Papier dieses Mal die EZB keiner Kritik an zu niedrigen Zinsen, denn auch den Liberalen ist wohl aufgefallen, dass die aktuelle Inflation mit der Geldmenge wenig zu tun hat. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Bundesministerium der Finanzen: "Finanzpolitik in der Zeitenwende – Wachstum stärken und inflationäre Impulse vermeiden", in: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Oeffentliche-Finanzen/finanzpolitik-in-der-zeitenwende.pdf?__blob=publicationFile&v=2.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 14.05.2022
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    51:18
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    Spezial #26: Robbenpelze und Imperialismus – Robert Kindler im Gespräch

    Die Geschichte hinter Luxusprodukten kann grausam sein. So ist es auch mit den Robbenpelzen, die sich im 19. Jahrhundert global immer größerer Beliebtheit erfreuten. Wer in London, Paris oder Moskau etwas auf sich hielt, trug Robbenpelz. Der Osteuropahistoriker Robert Kindler zeichnet in seinem packenden Buch „Robbenreich“ die Geschichte dieses globalen Wirtschaftens an der Peripherie, bei dem Tier und Mensch geschunden wurden, nach. Es geht um Ressourcenkonflikte, Ausbeutung, globalen Welthandel und selbstredend um imperiales Prestige: Als Zar Alexander II. 1867 Russisch-Amerika, das heutige Alaska, an die Vereinigten Staaten verkaufte, bedeutete das für den nordpazifischen Raum eine Zäsur. Russland wollte seine imperiale Autorität aufrechterhalten, gleichzeitig drängten staatliche und privatwirtschaftliche Akteure aus den USA, aus Großbritannien und Japan in die Inselregionen im Nordpazifik, um am Geschäft mit den Robben zu partizipieren. Über diese besondere Phase der Globalisierung spricht Wolfgang M. Schmitt mit Robert Kindler im neuen „Wohlstand für Alle“-Spezial.Literatur:Robert Kindler: Robbenreich. Russland und die Grenzen der Macht am Nordpazifik, Hamburger Edition.Robert Kindlers Artikel über Alaska und neue Expansionsphantasien: https://geschichtedergegenwart.ch/imperiale-phantomschmerzen-neue-russische-blicke-auf-alaska/Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 11.05.2022
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    27:13
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    Ep. 144: Wo bleibt der grüne Kapitalismus?

    Wie soll sie denn nun aussehen, die grüne Transformation? Seit einer Weile ist sie zumindest in aller Munde: BlackRock-Chef Larry Fink hat auch in diesem Jahr in einem Brief an die CEOs angemahnt, dass die Unternehmen sich auf den grünen Wandel einstellen sollen. Sogar Bundesfinanzminister Christian Lindner ist nun begeistert von erneuerbaren Energien und spricht gleich von „Freiheitsenergien“. Auch Grüne wollen den Klimawandel stoppen, indem sie im Sinne des grünen Ordoliberalismus die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und dem Industriestandort Deutschland Vorteile verschaffen. Vor allem geht es darum, Vermögenswerte zu schaffen, die für die Kapital- und Finanzmärkte von Interesse sind. Konstruiert wird kein großer, sondern ein „kleiner grüner Staat“, wie die Ökonomin Daniela Gabor meint. Der Staat hat vornehmlich die Aufgabe, das unternehmerische Risiko – Stichwort De-Risking – zu minimieren, während die Privatwirtschaft auf grüne Gewinne hoffen kann. Aber ist auf diese Weise tatsächlich das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen? Zweifel sind mehr als berechtigt. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Larry Fink: “Brief von Larry Fink an CEOs 2022: Die transformative Kraft des Kapitalismus”, in: https://www.blackrock.com/ch/privatanleger/de/2022-larry-fink-ceo-brief.Daniela Gabor: "Der kleine grüne Staat", in: https://jacobin.de/artikel/der-kleine-grune-staat-daniela-gabor-gruner-ordoliberalismus-schwarze-null-klimainvestitionen-energieautonomie-finanzpolitik-wall-street-consensus-blackrock-ezb-derisking/.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 04.05.2022
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    36:19
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    Ep. 143: Elon Musk kauft Twitter – und nun?

    Elon Musk will Twitter kaufen. 44 Milliarden Dollar möchte der reichste Mensch der Welt für das Unternehmen ausgeben, das einst Mark Zuckerberg für 500 Millionen erwerben wollte. Musk selbst hat knapp 90 Millionen Follower, für ihn ist die Plattform existenziell. Angeblich will er mehr Meinungsfreiheit auf der Plattform ermöglichen, schließlich ist Musk ein Free-Speech-Verfechter. Doch selbst der reichste Mensch der Welt kann das Aktienunternehmen nicht aus der Portokasse bezahlen, für jede Aktie will Musk den Aktionären immerhin 54,20 Dollar anbieten. Das wird ihm aber nur gelingen, wenn er eine große Menge Tesla-Aktien abstößt und er außerdem Kredite bewilligt bekommt. Was aber müssen die Aktionäre dabei jetzt fürchten? Anlässlich von Musks Ambitionen lohnt es sich außerdem auf die bewegte Unternehmensgeschichte von Twitter zu blicken: Das Unternehmen wurde 2006 gegründet und ging 2013 an die Börse. Jetzt könnte es schon bald von dort wieder verschwinden, wenn Elon Musk seinen Plan umsetzen kann. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den anstehenden Aufkauf.Literatur:Nick Bilton: Twitter. Eine wahre Geschichte von Geld, Macht, Freundschaft und Verrat, Campus.Steven Levy: Facebook – Weltmacht am Abgrund. Der unzensierte Blick auf den Tech-Giganten, Droemer.Biz Stone: Folge dem blauen Vogel – Die Twitter-Story. Bekenntnisse eines Kreativen, Ariston.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgangKonto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDPatreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 30.04.2022
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    58:24
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    Literatur #16: Ein großer Liebesroman – Edith Whartons "Zeit der Unschuld"

    Von einer Liebe, die nicht sein darf, erzählt Edith Wharton in ihrem berühmtesten Roman „Zeit der Unschuld“. Newland Archer, ein junger Mann aus der New Yorker Upperclass, soll eine junge Frau, May Welland, aus ebenso gutem Haus heiraten. Plötzlich aber taucht deren Cousine auf: Die Gräfin, die zeitweise in Europa weilte, ist ein paar Jahre älter und sie ist schön, extravagant und außergewöhnlich. Die Society rümpft die Nase. Newland Archer aber ist hingerissen, doch die Konventionen und Gepflogenheiten der feinen Gesellschaft rufen zur Mäßigung. „Zeit der Unschuld“ ist ein beeindruckender Gesellschaftsroman über das New York der 1870er-Jahre, in dem keine Aristokratie, sondern ein Geldadel sich etabliert hat, der stets auf Distinktion bedacht ist. In „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Edith Whartons Klassiker.Literatur:Edith Wharton: Zeit der Unschuld, Manesse.WERBUNG:Zum Jacobin-Magazin geht es hier: https://jacobin.de/wohlstandIhr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 27.04.2022
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    33:24
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    Ep. 142: Steinzeitkommunismus? Pol Pots Pläne

    Was geschah damals in Kambodscha? Pol Pot gehört zweifellos zu den schaurigsten Figuren der Weltgeschichte. Zwischen 750.000 und 2 Millionen Menschen fielen dem Regime der Roten Khmer zum Opfer. Von „Steinzeitkommunismus“ ist immer wieder die Rede, da Pot die Zentralbank sprengen ließ, das Geld und jegliches Privateigentum abschaffte. Alle Kambodschaner mussten die Städte zu verlassen und von nun an unter widrigsten Bedingungen in der Landwirtschaft arbeiten. Die Familie als tragende gesellschaftliche Einheit wurde ebenfalls abgeschafft, es folgten Jahre der totalen Überwachung und Kollektivierung. Wie sah die volkswirtschaftliche Grundlage für derart radikale Schritte aus? Sollte wirklich ein Steinzeitkommunismus etabliert werden? Die Antwort liegt mehr als 15 Jahre zurück, als nicht nur Pol Pot, sondern auch sein Mitstreiter Khieu Samphan in Paris studierten und mit marxistisch-leninistischen Kreisen in Verbindung standen. 1959 promivierte Samphan mit einer volkswirtschaftlichen Studie über die kambodschanische Wirtschaft. Zwar ist er in dieser Schrift noch nicht als Revolutionär zu erkennen, doch erteilt er schon damals dem Freihandel eine Absage, legt den Fokus auf die Landwirtschaft und schlägt vor, eine nationale kapitalistische Wirtschaft in Kambodscha aufzubauen. In „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die ökonomischen Prämissen der Khmer Rouge.Literatur:Daniel Bultmann: Kambodscha unter den Roten Khmer: Die Erschaffung des perfekten Sozialisten, Ferdinand Schöningh.Branko Milanovic: Kapitalismus global. Über die Zukunft des Systems, das die Welt beherrscht, Suhrkamp.Khieu Samphan: Die Wirtschaft Kambodschas und die Probleme seiner Industrialisierung, KBW-Verlag Kühl KG.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 20.04.2022
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    26:34
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    Ep. 141: Wie der Ölpreisschock die Phillips-Kurve erledigte

    Auch wenn volkswirtschaftliche Theorien längst empirisch widerlegt sind, können sie dennoch lange im Diskurs überleben. So ist es auch mit der sogenannten Phillips-Kurve, mit der einige Ökonomen bis heute nachzuweisen suchen, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit gibt. Das meint: Je höher die Inflation, desto niedriger die Arbeitslosigkeit – und umgekehrt. Das klingt durchaus logisch. Schon Ende der 1920er-Jahre beschäftigte sich damit Irving Fisher, Jahrzehnte später legte Alban William Housego Phillips mit einem Aufsatz, der angeblich an nur einem Wochenende entstanden ist, eine bahnbrechende Untersuchung zu diesem Zusammenhang vor. Während Phillips selbst aus seinen Ergebnissen keine direkten politischen Forderungen ableitete, taten genau dies danach sehr viele Ökonomen, Zentralbanker und Politiker. Und auch heute verkündet etwa der Wirtschaftswissenschaftler Paul Krugman in der „New York Times“, dass wir, um eine niedrige Inflation zu bekommen, mit etwas mehr Arbeitslosigkeit rechnen müssen. Es lohnt sich, den ursprünglichen Aufsatz von Phillips erneut zu lesen. Einige wichtige Details werden nämlich in der aktuellen Debatte weitgehend übersehen. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Quellen:Paul Krugman: “Inflation Is About to Come Down — but Don’t Get Too Excited”, in: https://www.nytimes.com/2022/04/12/opinion/inflation-consumer-prices.html.Alban W. Phillips: “The Relation Between Unemployment and the Rate of Change of Money Wage Rates in the United Kingdom, 1861-19571”, in: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1468-0335.1958.tb00003.x.Joseph Politano: “The Life, Death, and Zombification of the Phillips Curve”, in: https://apricitas.substack.com/p/the-life-death-and-zombification?s=w.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 16.04.2022
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    44:55
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    Spezial #25: Die neuen Klassenkämpfe und die Macht der Konzerne – Nina Scholz im Gespräch

    In Berlin hat 2021 eine Mehrheit für die Enteignung von Wohnungskonzernen gestimmt. In New York hat sich kürzlich die erste Amazon-Gewerkschaft an einem US-Standort gebildet. Arbeiter bei Lieferdiensten gehen immer häufiger zu wilden Streiks über und auch ausländisches Pflegepersonal weiß sich zu organisieren. Die Journalistin Nina Scholz geht in ihrem gerade erschienenen Buch „Die wunden Punkte“ diesen Arbeitskämpfen nach, sie spricht mit Aktivisten und Engagierten. Fest steht: Das Kapital strukturiert sich neu, aber es entstehen auch neue Klassenkämpfe. Die Macht der Konzerne kann effektiv bekämpft werden. Mehr dazu in der neuen Ausgabe von „Wohlstand für Alle“-Spezial mit Nina Scholz und Wolfgang M. Schmitt.Literatur:Die wunden Punkte von Google, Amazon, Deutsche Wohnen & Co. Was tun gegen die Macht der Konzerne?, Bertz+Fischer. https://bertz-fischer.de/wundepunkteWERBUNG:Zum Jacobin-Magazin geht es hier: https://jacobin.de/wohlstandIhr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 13.04.2022
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    25:58
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    Ep. 140: Hängen Inflation und Arbeitslosigkeit zusammen?

    Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit? Bedingt das eine das andere? Schon vor knapp 100 Jahren beschäftigten sich mit dieser Frage Wirtschaftswissenschaftler. Ist es tatsächlich so, dass eine niedrige Arbeitslosigkeit zu einer höheren Inflationsrate führt – und umgekehrt? Nach dem britischen Volkswirtschaftler Alban William Phillips ist die Phillips-Kurve benannt, die oftmals so interpretiert wurde, dass die Phänomene hohe Inflation und niedrige Arbeitslosigkeit nicht nur korrelieren, sondern es einen kausalen Zusammenhang gibt. Von dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt ist der Ausspruch „Lieber 5 Prozent Inflation als 5 Prozent Arbeitslosigkeit!“ übermittelt. Und auch jetzt wird im aktuellen Diskurs über die Inflation dem Faktor Arbeit mehr Bedeutung beigemessen als früher. Die FED in den USA hat die Beschäftigungsquote schon länger als relevant für ihre Geldpolitik angesehen. Es ist also dringend nötig, sich näher mit der Phillips-Kurve zu befassen und auch die theoretische Pionierarbeit von Irving Fisher zu würdigen. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Irving Fisher: "I Discovered the Phillips Curve: 'A Statistical Relation between Unemployment and Price Changes'", online verfügbar unter: https://www.jstor.org/stable/1830534.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 06.04.2022
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    28:16
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    Ep. 139: Wie Maschmeyer unsere Kinder verblödet

    Carsten Maschmeyer, bekannt aus „Die Höhle der Löwen“, hat sich schon mehrmals mit Erfolgsratgebern hervorgetan – so etwa mit „Die Millionärsformel“. Nun hat der Mann von Veronika Ferres es auf die ganz junge Generation abgesehen und ein grauenhaftes Kinderbuch veröffentlicht. Der Titel spricht Bände: „Die Start-up Gang. Unser größtes Abenteuer – von der Idee zum Erfolg“. Schüler gründen darin, hervorgegangen aus einer Projektwoche an der Schule, ein Start-up, das sie sehr bald zu Multimillionären macht. Eingerahmt ist die hanebüchene Geschichte, die stilistisch den Charme einer Gebrauchsanweisung hat, in ein Vor- und Nachwort des Unternehmers, der ein Loblied auf die Leistungsgesellschaft und den Gründergeist anstimmt. Was so harmlos und kindgerecht daherkommen will, ist in Wahrheit astreine neoliberale Propaganda, die jedoch auch die progressiven Elemente inkludiert. Nicht zufällig ist eine Schülerin von Fridays For Future inspiriert und deshalb besonders geschäftstüchtig. Das Kinderbuch, das seit Tagen auf der Bestseller-Liste von Amazon weit oben rangiert, ist ein Dokument einer bildungsfeindlichen Offensive, wie wir sie seit Jahren in Schulen und an Universitäten erleben können. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!Literatur:Robert Bongen und Sebastian Friedrich: "Nutzt Tönnies die Not der Flüchtlinge aus?", in: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/toennies-fluechtlinge-ukraine-101.html.Carsten Maschmeyer, Axel Täubert: Die Start-up Gang. Unser größtes Abenteuer – von der Idee zum Erfolg, Edel Verlag.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 30.03.2022
    28 MB
    32:18
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    Ep. 138: Kommt nun die De-Globalisierung?

    Die Sanktionen des Westens gegenüber Russland treffen Putin hart, doch möglicherweise sind sie ein Schritt in die De-Globalisierung. Zwar hat man Russland aus der Finanzinfrastruktur SWIFT ausgeschlossen, jedoch ist das System nicht alternativlos. Längst haben Russland und China eigene Bezahlsysteme geschaffen, zudem stärken diese Machtblöcke – und nicht zu vergessen: Indien – ihre Binnenwirtschaft, um von Importen aus dem Westen unabhängig zu werden. Durch die Dollar-Hegemonie ist der Westen noch immer sehr mächtig, dies könnte sich aber auf absehbare Zeit ändern, wenn Öl-Staaten anfangen, bei Öl-Importen auch andere Währungen zu akzeptieren. Außerdem ist die Debatte um die Lieferketten neu entfacht: Durch immer häufiger auftretende Produktionsstaus denken Unternehmen mehr und mehr darüber nach, in heimischen Gefilden zu bleiben. Die Weltwirtschaft erlebt eine Regionalisierung, die jedoch wenig mit Postwachstumsidealen zu tun hat. Auch friedlicher und ökologischer wird das globale Wirtschaften auf diese Weise eher nicht. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Wendy Brown: Mauern. Die neue Abschottung und der Niedergang der Souveränität, Suhrkamp.Adam S. Posen: „The End of Globalization?“, in: https://www.foreignaffairs.com/articles/world/2022-03-17/end-globalization.Gideon Rachman: Asiens Stunde. Krieg und Frieden im 21. Jahrhundert, Weltkiosk.Quinn Slobodian: Globalisten. Das Ende der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus, Suhrkamp.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 26.03.2022
    45 MB
    52:13
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    Literatur #15: Schlimmer als Ayn Rand — Neal Stephensons Snow Crash

    Das Metaverse ist in aller Munde, seitdem Mark Zuckerberg im Herbst 2021 angekündigt hatte, seinen Konzern für diese neue Form des Internets vorzubereiten und massiv zu investieren. Seinen Mitarbeitern empfiehlt er zur Lektüre einen Roman, in dem das Metaverse bereits in Ansätzen antizipiert wird: Neal Stephensons „Snow Crash“ erschien 1992 – darin ist erstmals von einem Metaversum die Rede, in das sich die Bürger einer weitgehend von Konzernen regierten USA flüchten, um dem unwirtlichen Alltag zu entkommen. Aber auch das Metaverse ist durch die Vermachtung durch Konzerne geprägt: Hiro Protagonist – der angeblich letzte unabhängige Hacker – ist einer großen Verschwörung auf der Spur. Mit Anlehnungen an Blade-Runner, das Film-Noir-Genre und Steampunk-Versatzstücken soll der Leser in eine dystopische Welt entführt werden. Literarisch ist der Roman völlig wertlos und diagnostisch produziert er mehr Widersprüche als Klarheit. Möglicherweise jedoch ist das Metaverse ebenso doof wie seine literarische Vorwegnahme. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur.Literatur:Neal Stephenson: Snow Crash, FISCHER Tor.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 23.03.2022
    32 MB
    36:06
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    Ep. 137: Benzinpreise, Sondervermögen – wie die Bundesregierung auf die Krise reagiert

    Putins Krieg in der Ukraine verändert auch die deutsche Wirtschaftspolitik: Während Finanzminister Christian Lindner bis eben noch ein Verfechter von Sparsamkeit und „solider Finanzpolitik“ war und die gesamte Ampel-Koalition lieber kleine Schritte machte, um bloß die Schuldenregeln einzuhalten, sieht nun alles anders aus, wenn es um die Aufrüstung der Bundeswehr geht. Nicht nur will die Bundesregierung das NATO-2-Prozent-Ziel erfüllen, auch sollen zusätzlich 100 Milliarden Euro in die Bundeswehr fließen. Interessanterweise aber will Lindner nicht von seiner Austeritätsideologie abrücken, weshalb mit einem sozialen Kahlschlag zu rechnen ist. Sehr wahrscheinlich werden Sozialausgaben gekürzt und die ökologische Transformation verschoben werden, um die militärische Aufrüstung voranzutreiben. Dies ist aber nicht die einzige Ausgabe, die Lindner tätigen will, zudem schlägt er vor, die hohen Benzinpreise mit einem Tankrabatt zu kompensieren. Das würde nicht nur weitere Milliarden kosten, der Vorschlag ist selbst bei ordoliberalen Wirtschaftswissenschaftlern umstritten. Dass die Politik sich jedoch in Preise stärker einmischen wird, können wir auch auf EU-Ebene beobachten. Dort dachte Ursula von der Leyen bereits laut über eine Preisdeckelung bei der Energie nach. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Auswirkungen des Krieges auf die deutsche und die europäische Wirtschaft.Clemens Fuest: "Breite Steuersenkungen für Benzin sind der falsche Weg", in: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/spritpreise-warum-steuersenkungen-fuer-benzin-der-falsche-weg-sind-17875834.Rüdiger Bachmann et al.: "What if? The Economic Effects for Germany of a Stop of Energy Imports from Russia", in: https://www.econtribute.de/RePEc/ajk/ajkpbs/ECONtribute_PB_028_2022.pdf.Malte Kreutzfeldt: "Kriegsgewinnler Raffinerien", in: https://taz.de/Hohe-Spritpreise-in-Deutschland/!5838442/.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 19.03.2022
    46 MB
    53:20
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    Spezial #24: Krieg, Inflation und Preiskontrollen – Andrew Elrod im Gespräch

    Als die Ökonomin Isabella Weber im vergangenen Dezember gezielte Preiskontrollen als Instrument der Inflationsbekämpfung diskutierte, reagierten viele Ökonomen mit Spott. Wenige Monate später hat sich das Blatt gewendet: Selbst die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen denkt über einen Energiepreisdeckel nach. Es ist daher an der Zeit, differenziert auf Preiskontrollen als Instrument der Inflationsbekämpfung zu blicken. Dr. Andrew Elrod, der im vergangenen Jahr über die Geschichte der Preiskontrollen in den USA promoviert hat, berichtet im 24. WfA-Spezial, wie häufig Preiskontrollen im 20. Jahrhundert eingesetzt wurden, und welche Folgen diese Politik hatte.Ihr könnt Andrew Elrod auf Twitter folgen: https://twitter.com/andrewelrodIhr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 16.03.2022
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    36:21
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    Ep. 136: Wieso Sanktionen oft nicht funktionieren

    Die Sanktionen gegen Russland sind massiv, aber werden sie Putin auch dazu bringen, seinen Krieg gegen die Ukraine zu beenden? Ein Blick in die Geschichte ist lohnend und desillusionierend: Der Wirtschaftshistoriker Nicholas Mulder hat sich mit der Geschichte der Sanktionen beschäftigt, in seinem Buch „The Economic Weapon“ beschreibt er, wie nach dem Ersten Weltkrieg der Völkerbund Sanktionen als Waffen in Friedenszeiten einsetzt. Anfangs mit Erfolg, dies aber ändert sich in den 1930er-Jahren, als Italien in Äthiopien einmarschiert – trotz harter Sanktionen. Auch Japan und Deutschland sind infolgedessen nicht abgeschreckt, sondern bereiten sich vor, um für den Krieg besser gerüstet zu sein. Autarkie-Bestrebungen gab es in allen drei Ländern und sie wurden durch die Sanktionen verstärkt. Aber auch die jüngste Vergangenheit zeigt, dass weniger als 20 Prozent aller Sanktionen wirklich effektiv sind. Was könnte man jenseits der Sanktionen tun, um wieder Frieden zu etablieren und der Ukraine zu Wohlstand zu verhelfen? Die EU müsste Geld in die Hand nehmen, viel Geld. Und hier könnte die gerade allseitig betonte Solidarität mit den Ukrainern jäh enden. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Nicholas Mulder: The Economic Weapon. The Rise of Sanctions as a Tool of Modern War, Yale University Press.Nicholas Mulder im Interview in der NZZ: https://www.nzz.ch/wirtschaft/warum-der-westen-sanktionen-gegen-russland-aufheben-sollte-ld.1665936.Nicholas Mulders Artikel in „The New Statesman“: https://www.newstatesman.com/international-politics/2022/03/the-economic-weapon.Slavoj Zizeks Beitrag in der „Berliner Zeitung“: https://www.berliner-zeitung.de/wochenende/slavoj-zizek-freiheit-bedeutet-fuer-putin-dass-jeder-seinen-platz-kennt-li.214194?pid=true.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 09.03.2022
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    33:56
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    Ep. 135: Finanzielle Kriegsführung – wie die Sanktionen gegen Putin funktionieren

    Russland hat der Ukraine den Krieg erklärt. Fast zwei Wochen schon dauern die Gefechte an, doch moderne Kriege werden nicht nur militärisch geführt, sondern auch finanziell. Von „financial warfare“ ist bereits die Rede – und diese Kriegsführung haben wir bislang noch nie so vehement und so umfassend erlebt. Die NATO-Staaten haben sich zwar entschieden, nicht direkt militärisch in den Konflikt einzugreifen – nicht zuletzt, um einen Weltkrieg zu verhindern –, jedoch sind sie keineswegs untätig. Russland bekommt derzeit harte Sanktionen zu spüren, die meisten Zahlungen sind beispielsweise für die russische Bevölkerung nicht mehr über SWIFT durchführbar. Das allerdings ist nicht die härteste Sanktion; vor allem haben die westlichen Zentralbanken das Geld, das Russland im Ausland angespart hat, eingefroren. Somit kann Putin den Wertverlust des Rubels kaum mit monetären Mitteln ausgleichen. Es gibt noch weitere Vorschläge für die finanzielle Kriegsführung, so schlägt etwa Thomas Piketty vor, das Geld russischer Oligarchen ebenfalls einzufrieren. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Sanktionen und die Folgen für die Weltwirtschaft.Literatur:Adam Tooze: Chartbook #89. Russia's financial meltdown and the global dollar system, online verfügbar unter: https://adamtooze.substack.com/p/chartbook-89-russias-financial-meltdown?s=r.Maurice Höfgen: Putins wunder Punkt, online verfügbar unter: https://mauricehoefgen.substack.com/p/russland-putin-ukraine-krieg-sanktionen?r=xcqyw&utm_campaign=post&utm_medium=web&s=r.Isabella M. Weber: How China Escaped Shock Therapy, Routledge.Thomas Piketty: Sanktioniert die Oligarchen, nicht das Volk!, online verfügbar unter: https://zeitschrift-luxemburg.de/artikel/sanktioniert-die-oligarchen/?fbclid=IwAR1uAuBBHJPUM1wT-sQPNrqWWraSyk4HioupTJJenMUhnBPjJ57MyUp00GI.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 02.03.2022
    27 MB
    30:33
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    Ep. 134: Die unsichtbare Hand (und was der Markt alles regelt)

    Die Metapher von der unsichtbaren Hand des Marktes wird jeder schon einmal gehört haben. Diese Beschreibung des Marktmechanismus geht auf den bedeutenden Ökonomen Adam Smith zurück, der jedoch nur an wenigen Stellen seines umfangreichen Werkes von der unsichtbaren Hand spricht. Smith war nicht nur Wirtschaftstheoretiker, sondern auch Moralphilosoph. So kommt es auch, dass in seiner moralphilosophischen Abhandlung „Theorie der ethischen Gefühle“ die berühmte Metapher verwendet wird, um Gerechtigkeitsfragen zu klären. Die große Ungleichheit interessierte Smith, der schon avant la lettre einen Trickle-Down-Effekt ausmachen will. Später wird Smith erneut von der unsichtbaren Hand sprechen, wenn er in „Der Wohlstand der Nationen“ beschreibt, wie am Markt zwar jeder an sich denkt und nur seine Interessen durchsetzen will, jedoch alle davon profitieren. Linke kritisieren dies oft, jedoch greift die Kritik nicht selten zu kurz, wenn bloß das Funktionieren dieses Marktmechanismus infrage gestellt wird – denn tatsächlich regelt der Markt vieles effizient und gut. Problematisch ist aber, dass dieser Markt keineswegs, wie Smith glaubt, allen gesellschaftlichen Bedürfnissen dient. Die Kritik am Markt muss deshalb fundamentaler formuliert werden. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Adam Smith: Theorie der ethischen Gefühle, Meiner.Adam Smith: Eine Untersuchung über das Wesen und die Ursachen des Reichtums der Nationen. Übersetzt und herausgegeben von Peter Thal, Akademie-Verlag.Gegenstandpunkt: "Die Konkurrenz der Kapitalisten", online verfügbar unter: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/konkurrenz-kapitalisten-i#section7.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD

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  • 26.02.2022
    42 MB
    48:03
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    Literatur #14: Catherine Gore – Der Geldverleiher

    Kaum jemand kennt heute noch die Autorin Catherine Gore. Dabei war die Engländerin im 19. Jahrhundert äußerst populär, so sehr sogar, dass der junge Theodor Fontane, der damals noch als Apothekergehilfe arbeitete, auf einen Roman von Gore aufmerksam wurde: Von „Der Geldverleiher“ war Fontane derart fasziniert, dass er eine Übersetzung des Werks in der Hoffnung anfertigte, sie gewinnbringend verkaufen zu können. Aber deutsche Verlage reagierten reserviert, sodass die Übersetzung für die nächsten 180 Jahre in Archiven zubrachte, bis sie nun in der „Anderen Bibliothek“ erstmals erschienen ist. „Der Geldverleiher“ ist ein Gesellschaftsroman, in dessen Mittelpunkt die aristokratische Gesellschaft steht, die sich immer weiter verschulden muss, um ihren luxuriösen Lebensstil halten zu können. Davon profitiert der vermeintlich jüdische Geldverleiher A. O., der immer wieder den tiefsitzenden Antisemitismus der feinen Gesellschaft zu spüren bekommt. A. O. entschließt sich zu einer beinahe alttestamentarischen Racheaktion an der High-Society. Gore analysiert in diesem Gesellschaftsroman den Antisemitismus der Aristokraten und die neue kapitalistische Wirtschaftsordnung. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur.Literatur:Catherine Gore: Der Geldverleiher. Ein viktorianischer Roman, Die Andere Bibliothek. https://www.die-andere-bibliothek.de/Extradrucke/Der-Geldverleiher::832.htmlIhr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD

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  • 23.02.2022
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    45:40
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    Ep. 133: TikTok – das FDP-Kaninchenloch

    Der Erfolg der FDP bei jungen Wählern mag jene irritiert haben, die nicht auf TikTok sind. Im Bayerischen Rundfunk aber sprach man bereits von der FDP als „TikTok-Partei“. Nicht nur liberale Politiker tummeln sich dort ziemlich erfolgreich, auch sonst scheint die Plattform ideal zu sein, um neoliberale Propaganda zu verbreiten. Den Einfluss der Plattform auf die Gesellschaft sollte man nicht unterschätzen: Unglaubliche 4,8 Stunden täglich verbringen Smartphone-Nutzer an ihren Geräten und etwa ein Fünftel der Zeit geht für die chinesische App TikTok drauf. Keine Social-Media-Plattform wuchs in den vergangenen zwei Jahren weltweit derart rasant, während Facebook und Instagram zwar immer noch wichtig sind, aber an Attraktivität verlieren. TikTok gehört zu dem 2012 in China gegründeten Konzern ByteDance, dem nach Alibaba größten Tech-Unternehmen der Volksrepublik. Zu dem Konzern gehören neben TikTok u.a. ein Musik-Streaming-Portal, eine Online-Lern-App, ein B2B-Netzwerk und Nachrichtenseiten. TikTok wird vor allem durch einen Algorithmus kuratiert, der viel effizienter ist als die Algorithmen von Facebook oder YouTube: Das sorgt noch schneller für die Entstehung von Filterblasen und für immer mehr immer gleiche Inhalte. Die Creators werden damit gelockt, dass sie aus einem Fonds für ihre Videos bezahlt werden, doch das System ist in Wahrheit sehr ungerecht. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über TikTok und Bytedance.Links:Hank Green über die Einnahmen auf TikTok, online verfügbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=jAZapFzpP64.James Bridle: "The nightmare videos of childrens' YouTube", online verfügbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=v9EKV2nSU8w.State of Mobile 2022, online verfügbar unter: https://www.data.ai/en/go/state-of-mobile-2022.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD

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  • 16.02.2022
    20 MB
    22:47
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    Ep. 132: Marilyn Monroe und Preiskontrollen

    Mit der Debatte um die Inflation wird sich auch neu mit Preiskontrollen beschäftigt. Von konservativen und liberalen Stimmen werden sie heute gern als anti-marktwirtschaftlich oder gar sozialistisch gebrandmarkt, was jedoch recht geschichtsvergessen ist. Im 20. Jahrhundert gab es etwa in den USA immer wieder Preiskontrollen oder ähnliche Maßnahmen. Während des Zweiten Weltkriegs waren alle Preise und Löhne eingefroren, und in den 1960ern war es John F. Kennedy, der sich aggressiv in die Preispolitik von Konzernen wie U.S. Steel einmischte. Marilyn Monroe dankte es ihm mit einem Lied. Später sollte Richard Nixon auf mehr Kontrolle bei Preisen setzen. Und auch andere Beispiele lassen sich für Preiskontrollen anführen, die überraschen werden: In Japan gibt es viele vom Staat kontrollierte Preise, um inflationäre Tendenzen einzuhegen. Keineswegs aber sind Preiskontrollen automatisch sozial, nein, sie können in manchen Fällen für Arbeiter ein regelrechter Fluch sein, wie die Geschichte zeigt. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDLiteratur:Money on the Left: "Historicizing Inflation & Price Controls", online verfügbar unter: https://moneyontheleft.org/2022/02/01/historicizing-inflation-price-controls-with-andrew-elrod/.Malte Fischer/Martin Fritz: "Japan und Schweiz: Gallische Dörfer gegen die Inflation", online verfügbar unter: https://www.wiwo.de/my/politik/konjunktur/stabile-preise-japan-und-schweiz-gallische-doerfer-gegen-die-inflation/27970024.html.Twitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 12.02.2022
    49 MB
    56:33
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    Spezial #23: Geld und Steuern neu denken - Aaron Sahr über die monetäre Maschine

    Wir müssen neu über Geld nachdenken: Wenn wir in ihm nur ein praktisches, weil universal einsetzbares Tauschmittel sehen, entpolitisieren wir das Geld – ganz im Sinne der neoliberalen Ideologie. Der Geldsoziologe Aaron Sahr erklärt in seinem neuen Buch „Die monetäre Maschine“, wieso wir das Geld eher als Infrastruktur bzw. Maschine begreifen sollten. Dies ist nicht bloß eine neue Metapher, sondern das Plädoyer für ein pragmatisches Verständnis, das nötige Investitionen ermöglicht und schädlichen Entwicklungen wie der Vermögenspreisinflation entgegentreten kann. Im neuen „Wohlstand für Alle“-Spezial sprechen Aaron Sahr und Wolfgang M. Schmitt über eine neue Geld- und Finanzpolitik.Literatur:Aaron Sahr: Die monetäre Maschine: Eine Kritik der finanziellen Vernunft, C. H. Beck.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 09.02.2022
    32 MB
    36:28
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    Ep. 131: Schönes neues Metaverse?

    Ist das Metaverse wirklich the next big thing? Jedenfalls sind viele Investoren und Unternehmer seit einer Weile vom Hype um ein neues Internet ergriffen. Mark Zuckerberg benannte im vergangenen Herbst sein Unternehmen Facebook in Meta um, auch seine Mitbewerber wie Apple, Google und Amazon wollen sich einen Platz im Metaverse sichern. Einen Vorgeschmack auf diese neue, hyper-kommerzialisierte Welt bietet das Spiel „Fortnite“, das mehr als 350 Millionen registrierte Nutzer zählt und für viele inzwischen ein place to be ist. Wie genau das Metaverse aussehen wird, ist schwer zu sagen, doch sicher ist schon jetzt: Es droht eine deutliche Verschlechterung der digitalen Welt, die ohnehin schon stark von Konzernen dominiert wird. Smart Contracts und Kryptowährungen könnten einen ungeahnten Boom erleben, auch könnte sich der NFT-Hype durchsetzen, zudem hoffen schon jetzt manche Glücksritter auf digitale Bodenspekulationen. Das Metaverse wird ein oligopolistisches Reich sein, in dem die Nutzer permanent zur Kasse gebeten werden. Die Ideologie des Besitzens könnte eine neue absurde Stufe erreichen. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Matthew Ball: „The Metaverse: What It Is, Where to Find it, and Who Will Build It“, online verfügbar unter: https://www.matthewball.vc/all/themetaverse.Matthew Ball: „Payments, Payment Rails, and Blockchains, and the Metaverse“, online verfügbar unter: https://www.matthewball.vc/all/metaversepayments.Parag Khanna, Balaji S. Srinivasan: Great Protocol Politics, online verfügbar unter: https://foreignpolicy.com/2021/12/11/bitcoin-ethereum-cryptocurrency-web3-great-protocol-politics/.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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  • 02.02.2022
    25 MB
    28:20
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    Ep. 130: Wie Aktienrückkäufe die Ungleichheit verschärfen

    2021 war für die meisten großen Unternehmen ein sehr erfolgreiches Börsenjahr. Obwohl die Aktien bereits nach 2020 recht hoch bewertet waren, konnten erneut Rekordkurse verzeichnet werden. Diverse Gründe gibt es dafür, einer ist gewiss der Trend zu Aktienrückkäufen. Dabei kaufen Unternehmen ihre eigenen Aktien in hoher Stückzahl zurück, um so den Kurs nach oben zu treiben – und nicht selten auch, um Steuern zu sparen. Bis 1998 war diese Form der Transaktion in Deutschland verboten, inzwischen werden solche Rückkäufe auch in Deutschland immer beliebter. Mehr als 18 Milliarden Euro gaben allein die DAX-Konzerne im vergangenen Jahr für den Rückkauf ihrer eigenen Aktien aus. Das ist jedoch wenig, wenn man einen Blick nach Amerika wirft: Tech-Konzerne wie Apple und Microsoft legen ständig neue Kaufprogramme in Milliardenhöhe auf. Dieses Geschäftsmodell, das nicht zuletzt Manager sehr reich macht, beruht auf dem Shareholder-Value-Prinzip und verschärft, wie Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ zeigen, auf Dauer die Ungleichheit.Literatur:William Lazonick, Mustafa Erdem Sakinç, Matt Hopkins: "Why Stock Buybacks Are Dangerous for the Economy", online verfügbar unter: https://hbr.org/2020/01/why-stock-buybacks-are-dangerous-for-the-economy.Bernie Sanders, Chuck Schumer: "Limit Corporate Stock Buybacks", online verfügbar unter: https://www.nytimes.com/2019/02/03/opinion/chuck-schumer-bernie-sanders.html.Ralf Schremper: Aktienrückkauf und Kapitalmarkt. Eine theoretische und empirische Analyse deutscher Aktienrückkaufprogramme, Peter Lang Verlag, online verfügbar unter: https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/26799.Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank!Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWDTwitter:Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJuniorDie gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app

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