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Welt.Macht.China

Was macht China zur Weltmacht und was macht die Welt mit China? Darum geht es im ARD-Podcast "Welt.Macht.China". Ein Team aus aktuellen und ehemaligen KorrespondentInnen und China-ExpertInnen schaut nicht nur von außen auf das Land, sondern tief hinein – mit Hintergründen, Analysen, Stimmen und auch einem Blick auf Klischees und Vorurteile, die es in Deutschland eventuell gibt. Hang-Shuen Lee und Steffen Wurzel moderieren "Welt.Macht.China" abwechselnd. Eine neue Folge gibt es ab dem 10. Mai 2022 jeden zweiten Dienstag. Habt ihr Fragen, Anregungen oder Kritik, dann schreibt gern an [email protected]

Alle Folgen

  • 21.06.2022
    57 MB
    39:48
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    25 Jahre nach der Übergabe: Ist Hongkong jetzt Chinas Kolonie? (5)

    In der Nacht auf den 1. Juli 1997 wurde in Hongkong die britische Flagge eingeholt, damit endete endete Großbritanniens Kolonialherrschaft über die Wirtschaftsmetropole an der chinesischen Ostküste. Chris Patten, der letzte Gouverneur der Stadt, verabschiedete sich von der Bevölkerung mit einem Versprechen: Von nun an werde Hongkong von den Menschen in Hongkong regiert werden. Am Lebensstil der gut sieben Millionen Hongkonger:innen werde sich für 50 Jahre nichts ändern, so hatten es die britische Regierung und die chinesische Staats- und Parteiführung zuvor ausgehandelt. Heute ist von Hongkongs viel zitierter Autonomie nicht mehr viel übrig. Das Parlament wurde entmachtet, Presse- und Meinungsfreiheit massiv eingeschränkt, Kunst, Kultur, Bildung und Lehre unterliegen staatlicher Zensur – oder aber der "Schere im Kopf", der Selbstzensur, aus Angst vor Repression. Die chinesische Staatsführung und die pro-kommunistische Hongkonger Stadtverwaltung zeichnen ein anderes Bild: Nach ihrer Meinung hat sich das Prinzip "Ein Land, zwei Systeme" bewährt. Durch die Zerschlagung der Demokratiebewegung habe Hongkong zu politischer Stabilität zurückgefunden. Zum 25. Jahrestag der Übergabe Hongkongs an die Volksrepublik China blickt Steffen Wurzel im "Welt.Macht.China"-Podcast auf die Lage in der Sonderverwaltungsregion, unter anderem mit dem ARD-China-Korrespondenten Benjamin Eyssel, der gerade von einer vierwöchigen Hongkong-Recherchereise zurückgekommen ist. Außerdem ist Imke Köhler (ARD-Korrespondentin in Großbritannien) zu Gast. Sie hat sich in London unter anderem mit Chris Patten getroffen, dem letzten britischen Gouverneur Hongkongs. Mit rbb-Chinaexpertin Ruth Kirchner analysieren wir, was wir in Europa aus dem Verhalten der chinesischen Staatsführung in Sachen Hongkong lernen können. Bei Fragen und Feedback schreibt gerne an [email protected]

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  • 07.06.2022
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    36:48
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    China und der Rest der Welt: Das Ende der Zurückhaltung? (4)

    Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine treibt uns nur noch eine außenpolitische Frage um: Wie sollten wir umgehen mit Russlands aggressiver Regierung, die ganz Europa in Kriegs-Angst versetzt? Währenddessen wird in den USA vor allem über China gesprochen. Ende Mai warnte US-Außenminister Antony Blinken in einer China-Grundsatzrede vor dem zunehmend als aggressiv wahrgenommenen Verhalten der Volksrepublik. Tatsächlich ist von Chinas traditioneller außenpolitischer Zurückhaltung nicht mehr viel übrig: Die Staatsführung um Xi Jinping stärkt Russlands Staatschef Wladimir Putin den Rücken, bedroht Nachbarn im Asien-Pazifikraum mit Krieg und zettelt weltweit Wirtschaftskriege an – auch in der Europäischen Union. In dieser Podcast-Folge spricht Steffen Wurzel mit ARD-Hörfunkkorrespondentin Eva Lamby-Schmitt über Chinas außen- und geopolitische Ambitionen. Mit BR-Chinaexpertin Astrid Freyeisen blicken wir auf die europäische Perspektive des Themas. Thorsten Benner vom Global Public Policy Institute (GPPi) stellen wir die Frage, ob wir uns vor einem immer mächtiger werdenden China fürchten müssen. Bei Fragen und Feedback schreibt gerne an [email protected] Mehr zu Geopolitik und Chinas Blick auf den russischen Einmarsch in der Ukraine im NDR-Podcast "Streitkräfte und Strategien": https://rbburl.de/ndrsts

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  • 27.05.2022
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    36:31
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    China und die Xinjiang-Recherche: Kurze Empörung und das war's? (3)

    Mit der Veröffentlichung der #XinjiangPoliceFiles ist einem internationalen Recherche-Zusammenschluss eine große Enthüllung gelungen: Veröffentlicht wurden geheime Behördendaten aus China, die das Ausmaß des staatlichen Umerziehungslager-Alltags im chinesischen Landesteil Xinjiang zeigen. Im Leak enthalten sind Informationen über rund 300.000 durch die Behörden registrierte Chinesen, zum größten Teil gehören sie der muslimischen Minderheit der Uiguren an. Viele der veröffentlichten Informationen sind bereits seit Jahren bekannt, doch die Menge der Bilder, der Umfang der Namenslisten sowie die nun bekannt gewordenen Einzelschicksale haben weltweit für Entsetzen und Empörung gesorgt. Chinas Staats- und Parteiführung hingegen sieht in der Medienrecherche ein "Beispiel für die Verleumdung Xinjiangs durch china-feindliche Kräfte". In dieser Podcast-Folge spricht Steffen Wurzel unter anderem mit BR-Datenjournalist Hakan Tanrıverdi, der die riesige Daten- und Bildermenge mit ausgewertet hat. Astrid Freyeisen beschreibt den bemerkenswerten Stimmungswandel in der deutschen Wirtschaft und Politik. Außerdem kommt ein Reporter zu Wort, der auf seinen Reisen nach Xinjiang viele Hürden zu bewältigen hatte. Bei Fragen und Feedback schreibt gerne an [email protected] Mehr zu den "Xinjiang Police Files": https://rbburl.de/xinjiangpolicefiles Und bei "Das MedienMagazin" vom Bayerischen Rundfunk gibt es auch einen akustischen Blick hinter die Kulissen. "Wie liefen die Recherchen für Xinjiang Police Files?": https://rbburl.de/brmm

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  • 24.05.2022
    46 MB
    32:06
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    Es ist kompliziert: Wie abhängig ist Deutschland von China? (2)

    Das Label "Made in Germany" steht in China für Qualität, Verlässlichkeit und gutes Image. Deutsche Unternehmen verdienen in der Volksrepublik deswegen seit Jahrzehnten gutes Geld – vor allem deutsche Autokonzerne und Maschinenbauer. Mindestens 900.000 deutsche Arbeitsplätze hängen an Exporten nach China. Dass das für Abhängigkeiten sorgt, die auch politische Auswirkungen haben können, wollte in Deutschland lange kaum jemand wahrhaben. Warnungen vor zu viel Abhängigkeit von einem autokratischen System, das einen Großteil unserer Werte und Grundrechte nicht teilt, wurden oft als Panikmache abgetan. Doch spätestens der russische Überfall auf die Ukraine hat zu einem Umdenken geführt. In Politik und Wirtschaft wird plötzlich ganz offen über die Frage gesprochen, die in den vergangenen Jahrzehnten nur hinter vorgehaltener Hand gestellt wurde: Sind wir in Deutschland zu abhängig von China? Antworten auf diese Frage geben in dieser Podcast-Folge Moderator Steffen Wurzel und das "Welt.Macht.China"-Team: Reporter Cui Mu hat bei deutschen Mittelständlern recherchiert, Ruth Kirchner beschreibt einen bemerkenswerten Stimmungswandel in Politik und Wirtschaft und ARD-China-Korrespondentin Eva Lamby-Schmitt zeigt auf, dass wirtschaftliche Abhängigkeit keine Einbahnstraße ist. Bei Fragen und Feedback schreibt gerne an [email protected]

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  • 13.05.2022
    53 MB
    37:19
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    China und die Corona-Pandemie: Welche Folgen hat die Null? (1)

    Sozialer Unmut, wirtschaftliche Schäden: China zahlt einen hohen Preis für seine Null-Covid-Politik. Ein Ausstieg ist jedoch nahezu unmöglich. Das hat auch Konsequenzen für Deutschland. In dieser Podcast-Folge schauen wir nach Shanghai, in das Epizentrum des letzten Corona-Ausbruchs in China. Menschen dort beklagen sich über die fehlende Versorgung und Menschlichkeit der Regierung. Welche politischen Auswirkungen hat das? Inwiefern wird Deutschland die Folgen spüren? Die Antwort liefert Moderatorin Hang-Shuen Lee zusammen mit den ARD-Korrespondenten Eva Lamby-Schmitt in Shanghai und Benjamin Eyssel in Beijing sowie der langjährigen China-Korrespondentin Ruth Kirchner. Bei Fragen und Feedback schreibt gerne an [email protected]

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  • 13.05.2022
    2 MB
    02:02
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    Trailer: Neuer ARD-Podcast Welt.Macht.China - jetzt abonnieren

    Was macht China zur Weltmacht und was macht die Welt mit China? Darum geht es im ARD-Podcast "Welt.Macht.China". Ein Team aus aktuellen und ehemaligen KorrespondentInnen und China-ExpertInnen schaut nicht nur von außen auf das Land, sondern tief hinein – mit Hintergründen, Analysen, Stimmen und auch einem Blick auf Klischees und Vorurteile, die es in Deutschland eventuell gibt. Hang-Shuen Lee und Steffen Wurzel moderieren "Welt.Macht.China" abwechselnd. Eine neue Folge gibt es ab dem 10. Mai 2022 jeden zweiten Dienstag. Habt ihr Fragen, Anregungen oder Kritik, dann schreibt gern an [email protected]

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