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Somewhere Over The Hay Bale

Der Interviewpodcast über queeres Leben auf dem Land! Eine neue Folge immer am 15. eines Monats.Als schwuler Junge in einem (ostdeutschen) Dorf groß zu werden war nicht immer ganz so easy für mich. Homosexualität und queeres Leben kannte ich fast nur aus dem Fernsehen, es war für mich immer was abstraktes, fernes. Etwas, was es vor Ort nicht gab und was ich somit nicht sein konnte. Aber queeres Leben ist auch jenseits der großen Städte existent und vielfältig. Dazu gehören mitunter auch schwierige Zeiten, aber auch jede Menge Engagement vor Ort und Menschen, die sich solidarisch zeigen und für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt einstehen.In „Somewhere Over The Hay Bale“ interviewe ich Menschen, die im ländlichen Raum leben oder in einem Dorf/in einer Kleinstadt groß geworden sind. Ich richte so mehr Licht auf ihre Lebensrealitäten und -entwürfe, Erfahrungen, ihr Engagement und ihre Vorstellungen von community.Für alle queeren Menschen, die in Dörfern und Kleinstädten aufwachsen und wohnen - es gibt uns. Wir sind vor Ort.Jetzt überall wo es Podcasts gibt. https://linktr.ee/somewhereoverthehaybaleIdeen, Fragen, Feedback? Immer gern! Und wenn du jetzt merkst: "Hey Fabian, meine Story ist voll was für deinen Podcast", dann melde dich gern bei mir (Wirklich gern!)facebook: Somewhere Over The Hay Bale | Insta: @somewhereoverthehaybale

Alle Folgen

  • 15.06.2021
    47 MB
    56:25
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    Joachim | Tagusens (IT)

    In dieser Folge spreche ich mit Joachim (Pronomen: er). In seiner Jugend in Tagusens in Südtirol hat er viel Rückhalt in verschiedenen Gruppen gefunden und früh seine Freude daran entdeckt, im Bühnenlicht zu stehen. Und doch gab es rund um sein Coming Out auch Momente des Alleinseins, auch, weil sein Weg zu seinem queeren Selbst mit inneren Hürden verbunden war. Mit Joachim rede ich deshalb den großen Wunsch nach Zugehörigkeit, den Prozess, das eigene Ich benennen zu können und wie er im Fernsehen queere Impulse setzte, die er sich selbst als Kind gewünscht hatte.

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  • 15.05.2021
    48 MB
    58:04
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    Isabelle | Rednitzhembach

    In dieser Folge spreche ich mit Isabelle (Pronomen: sie). Isabelle ist in Rednitzhembach in Franken groß geworden und ist bisexuell. Seit Isabelle 15 Jahre alt ist, hat sie einen Partner, den sie über alles liebt. Diese Partnerschaft hat Isabelle in ihrem Queersein einerseits beflügelt und gleichzeitig auch aufgrund von gesellschaftlichen Annahmen gebremst. Mit Isabelle spreche ich deshalb über queere Identitätsfindung zwischen eigenem Anspruch und Zuschreibungen von außen, den nicht-existenten Bisexuellen-Führerschein und warum sie demnächst heiraten wird.

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  • 15.04.2021
    44 MB
    52:46
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    Malte | Neuland

    In dieser Folge spreche ich mit Malte (Pronomen: er). Malte wohnt im 440 Einwohner*innen großen Neuland in Niedersachsen und kümmert sich dort um über 300 Kühe. Denn Malte ist Herdsman mit Herzblut und nicht nur deswegen mit seiner Region verwurzelt. Als Malte sein Coming Out hatte stieß er bei seiner Familie und seinen Freund*innen auf viel Akzeptanz und Support. Mit Malte spreche ich bei einem Stück Kuchen über das Leben mit drei Generationen in einem Haus, queere Landwirt*innen und warum er sein Coming Out vollzog, als seine Familie gerade den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb aufgeben musste.

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  • 15.03.2021
    46 MB
    54:46
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    Bianca und Fabian | Laucha

    In dieser Folge spreche ich mit Bianca und Fabian. Beide haben sowohl einander als auch ein Stück sich selbst in der Kirchengemeinde in Laucha in Sachsen-Anhalt kennengelernt. Denn Dank der Pfarrerin der Gemeinde und anderen Menschen fanden Bianca und Fabian einen Ort, an dem sie ihr Queersein bereits in jungen Jahren nicht nur für sich finden, sondern auch leben konnten. Mit Bianca und Fabian rede ich deshalb über Kirche als Ort gelebter Akzeptanz, eine sehr engagierte Gemeinde, Pfadfinder*innen und Fabians Hochzeit als erste gleichgeschlechtliche kirchliche Trauung in Laucha.

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  • 19.02.2021
    4 MB
    04:49
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    Beitrag der Initiative Postmigrantisches Radio - Wir Gedenken und Erinnern Hanau

    "Wir, das ist die Initiative Postmigrantisches Radio, möchten einen Teil dazu beitragen, das Gedenken und Erinnern an die Menschen, die beim Terroranschlag in Hanau am 19. Februar ums Leben kamen, für alle Menschen möglich sein kann und nicht vergessen wird. Wir möchten auch dazu beitragen, dass die Wünsche und die politischen Forderungen der Angehörigen und Betroffenen erfüllt werden. Dafür haben wir einen Radiobeitrag zusammengestellt, mit dem wir erinnern wollen, dass der 19. Februar kein normaler Tag für die meisten Menschen in Deutschland mehr sein wird. Wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich über das Medium des Radios kritisch mit Herrschafts- und Machtstrukturen der weißen Mehrheitsgesellschaft auseinander setzt. Wir bezeichnen uns als postmigrantisch, migrantisch, queer, kanackisch, BPOC und repräsentieren all das, wovor die AFD und Horst Seehofer Angst haben. Wir sind die Gesellschaft der Vielen, die die Differenz zum Ausgangspunkt unseres Schaffens macht und diese Unterschiede im Radio über Diskurs, Politik, Musik und Pop-Kultur zum Thema machen will.Der Beitrag soll im Rahmen unsere derzeitigen Möglichkeiten ein Teil dazu leisten, das Erinnern an Hanau bundesweit zum Thema zu machen und daran zu erinnern, dass wir alle dafür verantwortlich sind, dass es kein weiteres Hanau geben wird."

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  • 15.02.2021
    48 MB
    57:19
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    Milena | Gey

    In dieser Folge spreche ich mit Milena. Milena ist in Gey in Nordrhein-Westfalen großgeworden, auch wenn sich Milenas Outing ein bisschen in zwei Welten spaltete: Während Milena queere Erfahrungen in der Großstadt gemacht hat, dauerte es etwas, bis Milena das "Queere Ich" auch auf das "Dorf Ich" übertragen konnte. Mit Milena spreche ich deshalb über Notlügen um nach Köln fahren zu können, wie Milena sich später den eigenen Coming-Out-Prozess zurück eroberte und über Parallelen zwischen Queersein und Milenas Autismusdiagnose.

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  • 15.01.2021
    49 MB
    59:06
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    Christian | Templin

    In dieser Folge spreche ich mit Christian (Pronomen: er). Christians Familie wohnt seit Generationen in Templin in der Uckermark und auch er gedenkt das nicht zu ändern. Als Lokalpolitiker mit Herzblut setzt er sich für ein queerfreundliches Templin ein und ist dafür stadtbekannt. Seit sich Christian auch verstärkt für Geflüchtete vor Ort einsetzt, gibt es aber auch Gegenwind. Mit Christian spreche ich deshalb über sein Outing durch die Familiengenerationen, sein Leben und Engagement im öffentlichen und medialen Fokus und wie sich seine Liebe für Templin durch sein Leben zieht.Danke für dein wichtiges Engagement, Christian und die Einschränkungen, die du dafür in Kauf nimmst.Dafür von mir vorab eine Anmerkung: Christian hat richtig krasse Reaktionen und auch homophobe Bemerkungen für sein Engagement erhalten. Christian spricht außerdem einmal über Suizidgedanken einer queeren Person.

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  • 15.12.2020
    46 MB
    54:49
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    Liam | Leipziger Land

    In dieser Folge spreche ich mit Liam (Pronomen: Keines bzw. Liam). Liam ist in einem Dorf im Leipziger Land groß geworden, in welchem rechtes Gedankengut und Strukturen sehr dominant waren, bis in Liams Familie hinein. Liam hat deshalb mehrere Brüche mit der eigenen Familie durch gemacht: persönlich, emotional und politisch. Mit Liam rede ich deshalb darüber, was Liam alles in Kauf genommen hat, um dem Dorf den Rücken zu kehren, wie sich die Brüche in Liams Leben bis heute bemerkbar machen und über Nazis.Falls ihr Fragen zu Liams Interviewprojekt habt, schreibt mir und ich connecte euch.Dafür von mir vorab zwei Anmerkungen: Ich traf mich mit Liam im Park, mit unter sind Wind und die letzten landenden Flugzeuge in Tegel zu hören. Und mir ging das Interview mit Liam sehr nah, wenn du gerade nicht so gut mit Familienkonflikten umgehen kannst, hör doch vielleicht eine andere Folge und diese Folge später.

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  • 25.11.2020
    44 MB
    52:12
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    Torge | Altenburg

    Live aus Halle/Saale!In dieser Folge spreche ich mit Torge. Torge hat vor einem knappen Jahr Kiel verlassen, um seinen/ihren Lebensmittel in Altenburg in Thüringen zu finden - und widmet sich dort einer persönlichen Mission: Mehr queere Sichtbarkeit in kleinen Städten! Mit Torge spreche ich deshalb über den ersten CSD Altenburgs, inklusive Bürgermeister- und Presseterminen, was ihm/ihr hilft, mit der lokalen Homophobie umzugehen und über Flirttipps auf dem Land.Vielen Dank an die Menschen vom Q. kju_point in Halle/Salle für die Einladung und Orga und die Menschen der Lernwerkstatt der Frankeschen Stiftungen für die Location und Technik. Und danke Torge, für dieses wirklich witzige Gespräch, deine Bühnenpräsenz und deine Offenheit.

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  • 12.11.2020
    58 MB
    01:09:38
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    Marie und Lena | Husum

    In dieser Folge spreche mit Marie und Lena. Die beiden leben mittlerweile zusammen und verheiratet in Husum in Nordfriesland - nachdem sie den großen Städten den Rücken gekehrt haben, um dort zu leben, wo andere Urlaub machen. Mit Marie und Lena spreche ich deshalb über Freiheiten in Schlichtheit, ihren Liebesweg zwischen Dating-App und Deich, Aufbruch und Ankommen und welche Befremdlichkeiten die beiden aufgrund ihrer eigenen Biografien aneinander wahrnehmen.Marie und Lena haben einen eigenen Podcast, inklusive einer Folge über "Lesbisches Leben auf dem Lande", das lohnt sich: https://soundcloud.com/user-856119197Das Gespräch mit Marie und Lena war für mich sehr dicht und dennoch sehr zärtlich. Ich hab mich in Teilen sehr in den beiden wiedergefunden: Das Suchende, Umbrüche als Aufbrüche zu nutzen und das nach vorn schauen. Das hat viel von meinem inneren Dorfkind angesprochen, sowohl damals, als ich in die Welt aufbrach, um mich und meine eigene Queerness zu finden, als auch heute, da ich merke, wie sehr es mich anstrengen kann, beim großstädtischen Schaulaufen mitzumachen. Dass Marie ebenso wie ich auf dieser Suche nach Worten und Verständnis für ihre Biografie ist und dabei eine verständnisvolle Partnerin an ihrer Seite hat, hat mich sehr berührt. Und dass die Magie des Online-Datings beide zu diesem Punkt an ihrem Leben geführt hat bestärkt mich nochmal darin: Lasst euch keinen Scheiss einreden, wenn Leute meinen, Online-Dating sei das letzte Mittel, wenn alle Möglichkeiten des Kennenlernens ausgeschöpft sind. Gerade für Menschen vom Land ist Online-Dating super wichtig, um Anschluss, Zuneigung und Liebe zu finden, um sich nicht allein und auch um sich sicherer zu fühlen - und wer das judged ist sollte dringend das eigene soziale Standing in dieser Aussage berücksichtigen und die eigene Haltung zumindest moralisch krass entladen. Niemand muss Online-Dating grundsätzlich klasse finden, aber nicht für alle Menschen ist die Öffentlichkeit ein Pool an potentiellen Partner*innen.Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! > > https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale

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  • 12.11.2020
    39 MB
    46:40
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    Fee | Dettenheim

    In dieser Folge spreche ich mit Fee (Pronomen: Keins bzw. Fee). Fee ist in Dettenheim in Baden-Württemberg groß geworden - und irgendwie klingen viele Sachen in Fees Jugend richtig gut; Queerer Freund*innenkreis, Politgruppen und unterstützende Eltern. Wenn da nicht die Schule gewesen wäre und Fees Kampf mit institutionalisierter Bildung. Mit Fee spreche ich deshalb über Strukturen schaffen und Strukturen finden, ungewöhnliche Bildungsbiografien und wie queere Lernprozesse mit der eigenen Elterngeneration aussehen kann.Beim Interview ist mir aufgefallen, wie offen Fee mit diesem vermeintlichen Makel - nämlich einem Schulabbruch und einem ungeraden Bildungsweg - umgeht. Fees Geschichte führt mir dabei sehr vor Augen, wie wichtig informelle und non-formale Bildung ist, die eben auch in den Bezugsgruppen stattfindet, in denen Fee unterwegs war. Ein Teil von mir ist beim Interview auch ganz schön neidisch gewesen - wie gern hätte ich auch eine queere Bezugsgruppe zu Schulzeiten gehabt, mit der ich mich austauschen und supporten hätte können. Deshalb hier mein Shout Out: Wenn ihr queere Menschen in kleinen Orten seid, haltet doch Ausschau nacheinander und stärkt euch im Zweifelsfall gegenseitig den Rücken. Ihr müsst nicht die besten Freund*innen sein, nur weil ihr queer seid, aber seid euch doch bewusst, wie wichtig Solidarität vor Ort sein kann. Und an alle Allies und Verbündete da draußen: Wir brauchen auch euch und euren Support, um Räume zu schaffen, in denen Menschen sich ohne Angst und Zweifel finden und outen können.Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! > > https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale

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  • 12.11.2020
    36 MB
    43:42
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    Christian | Treuenbrietzen

    In dieser Folge spreche ich mit Christian. Christian wohnt schon sein ganzes Leben in Treuenbrietzen in Brandenburg - und möchte dort auch nicht weg. Neben seinen Freund*innen und seiner Familie ist die Feuerwehr sein Dreh- und Angelpunkt, bei der er sich mit Herzblut engagiert. 2019 hatte Christian sein Coming Out als trans* und hat seine Transition begonnen. Mit Christian spreche ich deshalb über sein jahrelanges Engagement, seine Zukunftspläne als Feuerwehrmann und warum es ihm wichtig ist, so offen mit seiner Transition umzugehen. |> > Hier geht's direkt zu Christians Website: https://christian-mein-weg-zu-mir-selbst.jimdosite.com > https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale

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  • 12.11.2020
    38 MB
    46:08
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    Michael | Plauen

    In dieser Folge spreche ich mit Michael. Michael ist in Plauen in Sachsen groß geworden und hat an verschiedenen Orten Support und Anschluss während seines Coming Outs gefunden - auch, weil er sie konkret gesucht und mit aufgebaut hat. Mit Michael spreche ich deshalb über Theater als Ort der Entfaltung, seinen Wegbegleiter, den er bei einer Kur auf Sylt kennenlernte und sein Großwerden mit einer alleinerziehenden Mutter - inklusive viel Dankbarkeit und einer Entschuldigung, die er letztes Jahr von ihr erhielt.In Michaels Erzählungen habe ich viel von meinem eigenen Suchen wieder gefunden: Der Suche nach Anschluss, nach Gruppen und vor allem auch nach einer Sprachlichkeit, welche Lebensrealitäten über Generationen hinweg begreifbar macht. Und vor allem bin ich echt beeindruckt davon, dass Michael an verschiedenen Stellen queere Menschen gefunden hat, die ihn so supportet haben und ihn dazu befähigten, selbst Strukturen mit aufzubauen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an dich, Michael, dass du deine Geschichten und Erfahrungen mit mir geteilt hast. Besonders die Geschichte mit deiner Mutter hat mich sehr berührt.Strukturarbeit in ländlichen Regionen, wie Michael es gesagt hat, ist unfassbar wichtig. Denn nur so können nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch Sicherheiten geschaffen werden. Das kann eine eigene Jugendgruppe sein, aber auch sich als Ansprechperson kenntlich zu machen, Flyer auslegen, sich in Gesprächen gegen Diskriminierung zu positionieren und Räume aktiv queerfreundlich zu gestalten ist unfassbar wichtig.Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! > > https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale

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  • 12.11.2020
    49 MB
    59:02
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    Episode zum Christopher Street Day

    Herzlich willkommen zu einer Sonderfolge von Somewhere Over The Hay Bale. Ich wünsche euch und uns einen schönen CSD, Pride und/oder Erinnerungstag an die Stonewall Riots. Der CSD nimmt innerhalb der queeren Community einen großen Platz ein, ist nicht umumstritten, entwickelt sich andauernd weiter und ist vor allem eins: Eine politische Demonstration. Eine Demonstration, welche versucht, den vielfältigen Lebensentwürfen, Forderungen und auch unterschiedlichen Diskriminierungserfahrungen der LGBT+ Community Raum zu geben - um nicht nur für Sichtbarkeiten, sondern mit seinen Forderungen auch für Sicherheiten einzustehen. Deshalb gibt’s in dieser Folge gleich drei Perspektiven auf den CSD und ich freue mich wahnsinnig darüber: Zusammen mit Sung Un vom Podcast Bin ich Süßsauer? und Madita vom Podcast Gay Mom Talking werfen wir Blicke zurück auf unsere eigenen CSD-Erfahrungen, Blicke voraus mit unseren eigenen Forderungen und beleuchten verschiedene Konfliktlinien innerhalb der queeren Emanzipation rund um den CSD.Was auch immer ihr an diesem Wochenende tut und wie auch immer ihr den CSD feiert oder auch nicht: Passt auf euch auf, passt auf einander auf. Zeigt euch solidarisch, hört einander und lasst uns Konflikte innerhalb und außerhalb der LGBT+ Community cool und konstruktiv angehen. Es gibt noch viel zu tun und ich hab Bock, die nächsten gesellschaftlichen Kämpfe Schulter an Schulter mit euch gemeinsam zu kämpfen.

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  • 12.11.2020
    37 MB
    44:34
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    Tamo* | Wernigerode u.a.

    In dieser Folge spreche ich mit Tamo* (Pronomen: Keins bzw. Tamo*). Tamo* ist wie ich in Sachsen-Anhalt groß geworden. In unserem Gespräch haben wir deshalb die ein oder andere Parallele feststellen können, was unsere Familienbiografien angeht. Tamo*s Familie ist im Gegensatz zu meiner jedoch in den frühen 90ern nach Frankfurt am Main umgezogen - Mit Tamo* spreche ich deshalb natürlich über das Großwerden zwischen verschiedenen Welten, die Verknüpfung von queer und ostdeutsch sein und warum der Umzug in eine Metropole nicht zwangsläufig einen Befreiungsschlag für Dorfkids bedeutet. |Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! > > https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale

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  • 12.11.2020
    31 MB
    37:50
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    Episode zum IDAHOBIT 2020

    Zum IDAHOBIT stelle ich mir oft die Fragen, was noch getan werden muss in Sachen queerer Emanzipation und wie wir uns auch innerhalb der queeren Community in unseren Kämpfen gegenseitig supporten können. Auch zu schwierigen Zeiten. Dieses Jahr wollte ich meine Gedanken nicht alleine spinnen und hab mich mit Anika und Julia vom Podcast The Lesbian Gaze zusammen getan. Gemeinsam schauen wir auf die Rechte von queeren Familien, schnacken über Sichtbarkeit und queere Popkultur und unsere Ängste zur Zeit der globale Krise. Außerdem habe ich Manuel von der Deutschen AIDS Hilfe gefragt, welche Durchbrüche es in den letzten Jahren bei HIV und AIDS gab und wie wir uns als Community solidarisch mit HIV positiven Menschen zeigen können. Wie auch immer ihr diesen Tag verbringt: Passt auf euch auf. Und passt aufeinander auf. Fragt eure lokalen queeren Orte, ob sie Unterstützung gebrauchen können. Und falls ihr Cash habt, schaut doch auch gern, welche Orte gerade um ihre Existenz bangen und Funding-Kampagnen gestartet haben. |#QueerCoronaSupport |Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! > > https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale

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  • 12.11.2020
    31 MB
    36:49
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    John | Lorentzweiler (LUX)

    In dieser Folge spreche ich mit John. John lebt in Lorentzweiler in Luxemburg, kommt jedoch ursprünglich aus Südafrika und hat dort die Apartheid als Weißer mit erlebt. Deshalb werfen wir in dieser Folge den Blick gleich auf zwei Länder. Mit John spreche ich darüber, wie sehr ein gesellschaftliches System die eigene Familie prägt, warum er sich dazu entschloss, in Lorentzweiler zu leben und welchen Plan er hat mit seinem großen Garten hat. |Dieses Gespräch wurde am 25.07.2019 geführt - mein allererstes Interview! |Anmerkung: John nutzt in dem Interview das Wort "Rasse", im Englischen (Johns Muttersprache) ist das Wort "race" ein zentraler Analysebegriff verschiedener Wissenschaften, u.a. in der Critical Race Theory und wird anders verwendet als im Deutschen. "Rasse" ist ein soziales Konstrukt, ein entsprechendes Wort im Deutschen zu finden ist ein Prozess, u.a. wird stattdessen "Ethnische Zugehörigkeit" vorgeschlagen. |Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! > > https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale

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  • 12.11.2020
    37 MB
    44:06
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    Manuela | Que(e)r durch Sachsen

    In dieser Folge spreche ich mit Manuela vom Verein RosaLinde Leipzig e.V. - Manuela koordiniert und gestaltet dort das Projekt Que(e)r durch Sachsen als mobile Beratung für queere Menschen im ländlichen Raum um Leipzig, Nord- und Mittelsachsen. Mit Manuela spreche ich über Hürden, welche Menschen auf dem Land für ein selbstbestimmtes Leben nehmen müssen, über unterstützende Elternteile von Jugendlichen, die ein Coming Out als trans* haben und wie Manuela und der Verein wichtige Vernetzungsarbeit vor Ort leisten. |Alle Infos zu Que(e)r durch Sachsen unter https://www.rosalinde-leipzig.de/de/beratung/queer-durch-sachsen |Dieses Gespräch wurde am 14.02.2020 geführt. | #QueerCoronaSupport |Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! > > https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale

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  • 12.11.2020
    48 MB
    57:12
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    Bernd | Nußloch

    In dieser Episode spreche ich mit Bernd. Bernd wurde 1945 in Nußloch in Baden-Württemberg geboren und blickt mittlerweile auf eine lange Geschichte und viele Errungenschaften als Aktivist für Lesben- und Schwulenrechte zurück. Deshalb wollte ich wissen: Was hat den Jungen vom Bauernhof politisch werden lassen? Mit Bernd spanne ich den Bogen von seinem ersten Make-Up hin zu seinem Tuntendasein, wie schwule Liebe kriminalisiert wurde und wie sich die Forderung „Mach dein Schwulsein öffentlich“ nicht nur durch sein Leben zieht. //Dieses Gespräch wurde am 26.01.2020 geführt. // #QueerCoronaSupport https://www.queer.de/detail.php?article_id=35790//Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! > > https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale

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  • 12.11.2020
    38 MB
    45:26
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    Eva | Aurach bei Kitzbühel (AUT)

    In dieser Folge spreche ich mit Eva. Eva ist in Aurach bei Kitzbühel in Österreich groß geworden. Und so unterschiedlich die Dörfer sind, in denen wir aufwuchsen, so sehr ähneln wir uns doch, wie sie uns geprägt haben - nicht nur, wenn es darum geht, was wir von uns preisgeben und wie wir neue Leute kennenlernen. Mit Eva spreche ich über das Großwerden in einem Ort voller Tourismus und Reichtum, wie sie als Erste in ihrer Familie ein Studium absolvierte und warum sie - für sich - lange damit gehadert hat, sich selbst als lesbisch zu bezeichnen. //Dieses Gespräch wurde am 28.02.2020 geführt. // #QueerCoronaSupport https://www.queer.de/detail.php?article_id=35790//Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! > > https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale

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  • 12.11.2020
    41 MB
    49:37
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    Julian | Neumagen-Dhron

    In der allerersten Folge spreche ich mit Julian. Julian ist in Neumagen-Dhron in Rheinland-Pfalz groß geworden - und wir beide haben ziemlich viele Erfahrungen gemeinsam, obwohl die Orte, in denen wir aufgewachsen geworden sind, recht weit auseinander liegen. Mit Julian spreche ich über seine Jugend in malerischen Weingegenden, sein Engagement für mehr sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Lehrplänen und wie es dazu kam, dass er durch einen lokalen Zeitungsartikel geoutet wurde.Dieses Gespräch wurde am 25.01.2020 geführt. // #QueerCoronaSupport https://www.queer.de/detail.php?article_id=35790//Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! > > https://linktr.ee/somewhereoverthehaybale

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  • 12.11.2020
    1 MB
    01:51
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    Trailer | Somewhere Over The Hay Bale

    Ich bin Fabian und Somewhere Over The Hay Bale ist der erste deutschsprachige Interviewpodcast über queeres Leben auf dem Land. Warum ich queere Menschen interviewe, die auf dem Land groß geworden sind oder im ländlichen Raum leben, was mich an ihren Geschichten interessiert und was das alles mit mir zu tun hat erfahrt ihr in diesem Trailer.Ideen, Fragen, Feedback? Immer gern! facebook: Somewhere Over The Hay Bale Insta: @somewhereoverthehaybale

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