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SWR2 Tagesgespräch

Im Tagesgespräch widmen wir uns jeden Abend einem aktuellen Thema des Tages: Wer hat die Entscheidung getroffen? Und warum? Wo waren die Alternativen? Und was sagt die andere Seite dazu? Wir befragen Politiker*innen, Expert*innen, Vereine, Betroffene und Aktivist*innen.

Alle Folgen

  • 14.04.2021
    5 MB
    05:53
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    Veronika Rücker, Olympischer Sportbund: "Vereine verlieren massiv Mitglieder!"

    Die deutschen Sportvereine durchleben ihre bislang schwerste Krise. Darauf hat die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes, Veronika Rücker aus Anlass der Vorstellung des Kinder- und Jugendsportberichts hingewiesen. Im SWR Tagesgespräch sagte Rücker, wegen der Corona-Pandemie hätten die Sportvereine bundesweit im vergangenen Jahr rund eine Million Mitglieder verloren. Die größten Rückgänge seien dabei im Kinder- und Jugendbereich zu verzeichnen.

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  • 13.04.2021
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    05:20
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    Volker Wissing: "Die FDP ist kein Mehrheitsbeschaffer!"

    Die Liberalen haben ihr Programm für die Bundestagswahl vorgestellt. Generalsekretär Volker Wissing sagte im SWR Tagesgespräch, seine Partei strebe ein zweistelliges Wahlergebnis an. Die FDP sei bereit, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Dabei müsse aber sichergestellt sein, dass sie in einer Koalition auch inhaltlich gestalten könne.

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  • 12.04.2021
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    05:59
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    Bildungsministerin Karliczek: "Gut ausgebildete junge Leute werden nach der Krise wieder händeringend gesucht!"

    Zum Start des Sommersemesters an den Hochschulen hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) betont, dass die Hochschulen bislang gut durch die Pandemie gekommen seien. Das liege an ihrer technischen Ausstattung und daran, dass die Hochschulen Erwachsene unterrichteten, sagte Karliczek im SWR Tagesgespräch. Bislang sei nicht erkennbar, dass durch Corona die Zahl der Studienabbrecher gestiegen sei. Karliczek verwies auf Unterstützung wie verlängertes Bafög, Überbrückungshilfen und den KFW-Studienkredit. Studierende bekämen zudem länger Bafög, wenn wegen der Pandemie ein Semester nicht wie geplant stattfinden konnte. Die Bundesbildungsministerin geht nicht davon aus, dass sich Studierende Sorgen über ihre beruflichen Perspektiven machen müssen: "Sobald die Krise vorbei ist, werden wir sehen, dass das Thema Fachkräftemangel wieder eine große Relevanz bekommt und gut ausgebildete junge Leute werden demnächst wieder händeringend gesucht." Deswegen werbe sie dafür, das Studium in der Regelstudienzeit zu beenden.

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  • 09.04.2021
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    05:40
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    AfD-Chef Meuthen: "Wir wären töricht, wenn wir uns jetzt in internen Streitereien ergehen."

    Vor dem AfD-Parteitag in Dresden an diesem Wochenende hat sich Parteichef Jörg Meuthen im SWR Tagesgespräch zur Kritik an seiner Person geäußert. Auf dem letzten AfD-Parteitag Ende 2020 hatte er rechte Provokateure in den eigenen Reihen zur Ordnung gerufen. 50 AfD-Mitglieder haben für den kommenden Parteitag nun einen Antrag eingereicht, um Meuthen abzusetzen. Er sieht dem gelassen entgegen: "Ich höre aus allen Strömungen der Partei, dass das für unvernünftig gehalten wird." Er rechne sogar damit, dass ein Antrag auf Nichtbefassung kommen werde und der Parteitag sich gar nicht damit beschäftigt: "Wenn er sich befassen sollte, dann werde ich das zu kontern wissen." Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl sei es aber nicht an der Zeit, solche Parteistreitigkeiten beim kommenden Parteitag fortzuführen. Welche Impulse man jetzt in der Pandemie setzen müsse und wie er zur Corona-Politik der Bundesregierung steht, hat er SWR2 Aktuell- Moderatorin Vanja Weingart erklärt.

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  • 08.04.2021
    6 MB
    06:12
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    Wirtschaftsexperte Lars P. Feld: Ja zu möglichem harten Lockdown

    Vor dem Krisengipfel von Unternehmensverbänden mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich der ehemalige Wirtschaftsweise Lars P. Feld im SWR zur Corona-Lage geäußert. Der Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg und Leiter des dortigen Walter Eucken Instituts, kann die Forderung nach einem harten Lockdown nachvollziehen und würde sie auch aus wirtschaftlicher Sicht befürworten: „Wenn wir noch schwierige Infektionsentwicklungen feststellen müssen, mehr Tote, eine Überlastung der Intensivstationen, dann werden wir auch im Wirtschaftsgeschehen so nicht weitermachen können.“ Wenn es notwendig sei einen solchen Lockdown durchzuführen, dann solle er auch durchgeführt werden, meint Feld. Er hat sich weiter dafür ausgesprochen, nicht zu schnell zur Schuldenbremse zurückzukehren. Das momentane Aussetzen der Schuldenbremse sei richtig. Wie er dies begründet, hat er SWR2 Aktuell-Moderatorin Vanja Weingart erklärt.

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  • 07.04.2021
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    05:15
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    Żaklin Nastić, Linken-Fraktionssprecherin für Menschenrechtspolitik zum Amnesty-Bericht: "Massiver politischer Handlungsbedarf"

    Die Linken-Bundestagsabgeordnete Żaklin Nastić hat sich im SWR Tagesgespräch zum Jahresbericht von Amnesty International geäußert. Die menschenrechtspolitische Sprecherin ihrer Fraktion hob hervor, dass ihr vor allem die Themen Rassismus, Frauenrechte und der Schutz von Geflüchteten Sorgen machen: "An diesen Beispielen zeigt sich wie mit den Schwächsten in der Gesellschaft umgegangen wird und, dass es politisch massiven Handlungsbedarf im Menschenrechtsbereich gibt." Sie stimmte auch der Kritik des Amnesty-Berichts zu, dass Corona-Impfstoffe nicht fair verteilt würden und forderte, den Patent-Schutz aufzuheben. Wie sie diese Forderung begründet, hören Sie im Interview mit SWR2 Aktuell Moderatorin Vanja Weingart.

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  • 06.04.2021
    5 MB
    05:11
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    Verteidigungsexpertin Agnieszka Brugger (Grüne): "Der Heimatschutz-Dienst der Bundeswehr ist eine große PR-Aktion"

    Agnieszka Brugger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag und Mitglied im Verteidigungsausschuss, kritisiert im SWR Tagesgespräch den Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz: "Es ist sehr begrenzt, was dieser neue Dienst für die Bundeswehr und auch die Gesellschaft bringt". Sie betonte, dass es immer wertvoll sei, wenn sich junge Menschen für die Gesellschaft engagierten, "aber es gibt ja bereits einen freiwilligen Wehrdienst". Warum es sinnvoller gewesen wäre, diesen zu reformieren, statt einen neuen auf den Weg zu bringen, erklärt sie SWR2 Aktuell-Moderatorin Vanja Weingart.

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  • 01.04.2021
    5 MB
    05:33
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    EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm: Was Kirchen in der Pandemie geleistet haben, ist nichts für Schlagzeilen

    Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm weist Kritik zurück, die Kirchen seien in der Corona-Krise zu wenig sichtbar gewesen. Im SWR2 Tagesgespräch sagte Bedford-Strohm: "Natürlich waren wir präsent - die ganze Zeit. Die Seelsorge, (…) die geleistet wurde, ist natürlich nichts für Schlagzeilen, deswegen kommt das nicht so öffentlich vor." Dennoch hält es Bedford-Strohm für wichtig, noch mehr "über die Folgen des Virus für die Seele" zu sprechen. Da würden auch religiöse Fragen eine Rolle spielen. Wie er zu Präsenz-Gottesdiensten an Ostern steht, erklärt der EKD-Vorsitzende im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Pascal Fournier.

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  • 31.03.2021
    5 MB
    05:39
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    Thorsten Frei, stellvertretender Vorsitzender CDU/CSU-Bundestags-Fraktion: "Durch Maskenaffäre sehr stark an Glaubwürdigkeit eingebüßt"

    Nach den Worten des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU Bundestagsfraktion Thorsten Frei hat die CDU momentan "keinen Lauf". Vor allem durch die sogenannte Maskenaffäre habe die CDU sehr stark an Glaubwürdigkeit eingebüßt, sagte Frei im SWR2 Tagesgespräch. Der neue Parteivorsitzende Armin Laschet habe mit mit seiner Grundsatzrede jedoch "Startpunkt in Sachen innerparteilicher Aufbruch" gesetzt. Wie die CDU bis zur Bundestagswahl Vertrauen zurückgewinnen könnte, erläutert Frei im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Pascal Fournier.

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  • 30.03.2021
    5 MB
    05:08
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    Ulrich Hoppe, Haupt-Geschäftsführer Deutsch-Britische IHK: "Corona hat stärkere Auswirkungen als der Brexit."

    Seit drei Monaten ist das Vereinigte Königreich offiziell nicht mehr Teil der Europäischen Union. Im SWR2 Tagesgespräch erklärt Ulriche Hoppe, der Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Britischen IHK die Auswirkungen. Das Freihandelsabkommen sorge zwar dafür, dass zwischen der EU und Großbritannien keine Zölle anfallen, bedeute die neue Grenze "extra Kosten" durch Bürokratie, "denn das muss alles nachgewiesen werden", so Hoppe. Der Warenverkehr sei "deutlich mühsamer geworden" – in beide Richtungen. Dennoch seien britische Unternehmen deutlich stärker von den neuen Regelungen betroffen, weil der Export der britischen Volkswirtschaft zu "knapp 50 Prozent in die EU" gehe, umgekehrt seien es weniger als 10 Prozent. Außerdem gebe es von Großbritannien in Richtung EU deutlich mehr Formalitäten: "Denn die Briten haben einseitig erst mal viel 'durchgewunken' und die echten Zollformalitäten, die an der Grenze stattfinden, auf den 1. Januar nächsten Jahres verschoben." Im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Pascal Fournier erläutert Hoppe außerdem, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Corona-Pandemie im Vergleich mit dem Brexit hat.

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  • 29.03.2021
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    05:25
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    Staatsminister Niels Annen (SPD): "Deutschland gibt noch einmal 1,5 Milliarden für Syrien"

    Anlässlich der internationalen Syrienkonferenz von UN und EU hat Niels Annen (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt, die Lage in dem Land als "katatrophal" bezeichnet. Im SWR2 Tagesgespräch kündigte Annen an, Deutschland werde die humanitäre Hilfe für das Land noch einmal mit ca. 1,5 Milliarden Euro unterstützen. Der Forderung nach Wiederaufbauhilfe im Land, wie sie zum Beispiel der Präsident des Deutschen Caritasverbands, Neher, ins Gespräch gebracht hatte, erteilte Annen eine Absage. Warum er die aktuell ablehnt, erklärt er im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Pascal Fournier

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  • 27.03.2021
    5 MB
    05:41
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    Jens Zimmermann (SPD): "Wollen Uploadfilter bei Urheberrechtsreform weitgehend ausschließen"

    Der Bundestag hat in erster Lesung über die Reform des Urheberrechts beraten. Grundlage ist eine EU-Richtlinie, die in nationales Recht umgewandelt werden muss. Union und SPD hatten vereinbart, dass es keine Uploadfilter geben soll. Im Regierungsentwurf sind sie aber vorgesehen. Der digitalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jens Zimmermann, betonte im SWR Tagesgespräch, Deutschland wolle die Richtlinie so in deutsches Recht umsetzen, dass Uploadfilter weitgehend ausgeschlossen werden.

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  • 27.03.2021
    4 MB
    04:31
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    Justizministerin Lambrecht zu Lobbyregister: "Hätte mir mehr vorstellen können"

    Der Bundestag will am Abend das Lobbyregister beschließen. Das ist eine öffentliche Datenbank, aus der man ersehen kann, wer für wen Interessenvertretung betreibt. Das Lobbyregister soll für mehr Transparenz sorgen und ist nach der Maskenaffäre um Politiker von CDU und CSU wieder auf der politischen Agenda ganz nach oben gerückt. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) äußerte sich im SWR Tagesgespräch zurückhaltend über den Entwurf. Sie sagte, sie hätte sich mehr vorstellen können. Das habe die Union aber verhindert.

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  • 24.03.2021
    6 MB
    06:56
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    Sevim Dagdelen (Die Linke): "Türkei ist auf dem Weg in einen islamistischen Unterdrückungs-Staat"

    Vor dem EU-Gipfel zur Türkei sieht die Außenpolitikerin Dagdelen von der Linken keine Verbesserung der dortigen Menschenrechtslage. Im SWR Tagesgespräch warnte die Vorsitzende der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe davor, Ankara ein positives Zeugnis auszustellen. Das Gegenteil sei viel mehr der Fall: "Die Opposition wird drangsaliert, fast schon völlig zerschlagen. Frauen werden wieder der Gewalt der Männer anheimgestellt, weil die Istanbul-Konvention gekündigt worden ist: Es geht in Richtung islamistischer Unterdrückungsstaat."

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  • 23.03.2021
    6 MB
    07:10
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    Daniela Kluckert, FDP, vor Autogipfel: "Abgasnormen nicht weiter verschärfen!"

    Vor dem Autogipfel der Bundeskanzlerin mit Vertretern der Wirtschaft hat die FDP-Politikerin Daniela Kluckert mehr Unterstützung für die deutsche "Schlüsselindustrie" gefordert. Kluckert, die Vize-Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Verkehr und Digitales ist, forderte im SWR-Tagesgespräch, weiteren Verschärfungen der Abgasnormen in der Europäischen Union eine Absage zu erteilen. Die Klimaziele ließen sich besser erreichen, wenn der Autoverkehrssektor in den Emissionshandel aufgenommen würde. Außerdem müssten synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels in die Abgasnorm aufgenommen werden. Das habe die Bundesregierung bislang versäumt, kritisierte Kluckert.

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  • 22.03.2021
    6 MB
    06:28
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    Bütikofer (Grüne): "EU-Sanktionen sind Einschnitt in die Beziehungen zu China"

    Der chinapolitische Sprecher der Grünen im Europaparlament, Bütikofer, hat die EU-Sanktionen wegen der Unterdrückung der Uiguren in China im SWR Tagesgespräch als "wichtigen Schritt" bezeichnet. Bütikofer sagte, angesichts von Zwangsarbeit, Zwangssterilisation und Massenvergewaltigungen habe Europa sich viel zu lange mit Appellen zufriedengegeben. Er gehe davon aus, dass die Sanktionen gegen Einzelpersonen und das Xinjiang Produktions- und Aufbaukorps, eine paramilitärische und wirtschaftliche Organisation, treffe China durchaus. Dafür spreche die Tatsache, dass die chinesische Regierung wütend reagiere. China hat als Reaktion auf EU-Sanktionen Strafmaßnahmen gegen Bütikofer und weitere EU-Parlamentarier sowie Wissenschaftler aus Deutschland und anderen EU-Staaten verhängt.

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  • 19.03.2021
    5 MB
    05:14
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    Fridays for Future-Sprecherin Line Niedeggen zum Grünen Wahlprogramm: "Sehr schwer, so ein Schneckentempo zu loben"

    Die Heidelberger Aktivistin und Fridays for Future-Sprecherin Line Niedeggen kritisiert das Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen als zu zögerlich und nicht radikal genug. Im SWR Tagesgespräch sagte Niedeggen: "Wenn die größte grüne Partei Europas es nicht schafft, wirklich mutig Paris-konform voranzuschreiten und dann in Koalitionsverhandlungen noch Kompromisse machen muss, ist das ein Kompromiss (…) der alles abschwächt." Außerdem erklärt Niedeggen, welche konkreten Kritikpunkte sie am Grünen-Wahlprogramm hat und wie die Fridays for Future Proteste heute Corona-konform organisiert wurden.

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  • 18.03.2021
    5 MB
    05:52
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    Dario Schramm, Generalsekretär der Bundes-Schülerkonferenz: "Offene Schulen nur mit flächendeckenden Tests"

    Der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, kritisiert die Aussage der Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz, Ernst, die Schulen müssten trotz steigender Corona-Zahlen so lange wie möglich geöffnet bleiben. Im SWR2 Tagesgespräch sagt Schramm, solche Äußerungen stießen bei ihm auf Unverständnis, solange es keine flächendeckenden Coronatests an Schulen gebe. Er erklärt außerdem, warum er die Corona-Maßnahmen als "Chaos" erlebt, und warum Förderprogramme für Schülerinnen und Schüler auch nach Ende der Corona-Pandemie noch nötig sein werden.

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  • 17.03.2021
    4 MB
    04:33
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    Falko Mohrs (SPD) zu Corona-Hilfen-Betrug: "Ich fürchte, es wird noch einiges ans Licht kommen."

    Der SPD-Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs fühlt sich nach der Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses zu den Betrügereien im Zusammenhang mit den Corona-Hilfen vom Wirtschaftsministerium nicht ausreichend informiert. Im SWR2 Tagesgespräch erläutert Mohrs, welche offenen Fragen er sieht und warum er befürchtet, dass im Zuge der Ermittlungen noch mehr ans Licht kommt. Außerdem erklärt er, warum die Corona-Hilfen nicht über die Finanzämter abgewickelt werden, auch wenn das immer wieder ins Gespräch gebracht wird.

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  • 16.03.2021
    5 MB
    05:32
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    Grünen-Gesundheits-Experte Dahmen: "Spahn hat neues Impfdebakel angerichtet"

    Janosch Dahmen, Bundestagsabgeordneter und Gesundheitsexperte von Bündnis 90/Die Grünen, kritisiert den Impfstopp für Astrazeneca scharf: „Hier hat Jens Spahn in einem Schnellschuss ein neues Impfdebakel angerichtet, was uns Wochen, Monate zurückwirft und unter Umständen Menschenleben kostet.“ Im SWR2 Tagesgespräch erläutert Dahmen, warum es besser gewesen wäre, sich an der Europäischen Arzneimittelagentur EMA zu orientieren. Außerdem erklärt der studierte Mediziner, wie die Risiken für Hirn-Thrombosen nach einer Impfung im Vergleich zu Alltagsrisiken für die gleiche Todesursache einzuordnen sind, welche Rolle Ärzte bei der Aufklärung spielen können und was jetzt passieren muss, damit das Vertrauen in den Impfstoff von Astrazeneca nicht völlig verloren geht.

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  • 15.03.2021
    5 MB
    05:05
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    Marcel Fratzscher (DIW): "Klimaschutz und Wirtschaft sind kein Gegensatz"

    Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sieht Baden-Württemberg mit dem grünen Ministerpräsidenten Kretschmann als Beweis dafür, dass Klimaschutz, Nachhaltigkeit und gute Wirtschaftspolitik miteinander verbunden werden können. Im SWR Tagesgespräch sagte Fratzscher: "Aus ökonomischer Sicht hat Baden-Württemberg in den letzten Jahren eine sehr erfolgreiche Politik gemacht, (…) hat sehr viele 'Hidden Champions', mittelständische Unternehmen, Familienunternehmen, die in den letzten Jahren gut gefahren sind." Fratzscher sieht in der guten wirtschaftlichen Situation in Baden-Württemberg ein "extrem wichtiges Signal". "Klimaschutz muss nicht wirtschaftlich schädlich sein, muss nicht Arbeitsplätze zerstören (…) sondern wir realisieren, dass genau das Gegenteil gilt." Beispiel sei die Autobranche im Südwesten. Unternehmen wie Daimler könnten langfristig nur bestehen und wettbewerbsfähig bleiben, wenn sie "die Transformation in Richtung alternative Antriebe oder autonomes Fahren erfolgreich bewerkstelligen", so Fratzscher. Deshalb sei Baden-Württemberg ein gutes Beispiel, dass Klimaschutz und gute Wirtschaftspolitik "zwei Seiten der gleichen Medaille sind."

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  • 12.03.2021
    5 MB
    06:03
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    IKRK-Präsident Peter Maurer: "Auch Geflüchtete brauchen eine Impfperspektive"

    Der Präsident des Internationalen Roten Kreuzes, Peter Maurer, befürchtet, dass in Syrien nach zehn Jahren Bürgerkrieg mehrere chancenlose Generationen heranwachsen. Im SWR Tagesgespräch sprach er von der großen Gefahr, "dass diese außerordentlich wichtige Generation, die eigentlich die Zukunft eines Volks tragen muss, durch immer größere Ausbildungslücken zunehmend perspektivlos ist." Die Corona-Pandemie habe diese Gefahr zusätzlich verstärkt. Auch wenn es in den vergangenen Monaten relativ gut gelungen sei, die Flüchtlingslager mit Schutzausrüstung auszustatten, sehe es bei der Versorgung mit Impfstoff gar nicht gut aus. Maurer fordert deshalb eine Impfperspektive auch für marginalisierte Gruppen wie Geflüchtete.

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  • 11.03.2021
    5 MB
    05:23
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    BfS-Präsidentin Inge Paulini: "Neues Szenario für den Notfallschutz"

    Die Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz, Paulini, hat zugesichert, dass der radiologische Notfallschutz in Deutschland seit dem "Schock durch Fukushima" angepasst und optimiert worden sei. Was das konkret bedeutet, hat sie im SWR2 Tagesgespräch erklärt. Und auch, warum kleinere Reaktor-Typen, die noch in der Entwicklung sind, "ein neuartiges Szenario für den Notfallschutz" bedeuten. Der deutsche Abschied von der Kernenergie Ende 2022 steht dabei laut Paulini aber nicht in Frage: "Der Ausstieg ist der Ausstieg."

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  • 10.03.2021
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    05:53
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    Europa-Abgeordnete Anna Cavazzini, Grüne: "Ein Lieferkettengesetz lohnt sich für alle"

    Die grüne Europa-Abgeordnete und Schattenberichterstatterin im Handelsausschuss, Anna Cavazzini, ist "sehr zufrieden" mit dem Abstimmungsergebnis im Europaparlament zum Lieferkettengesetz. Im SWR2 Tagesgespräch betonte sie, warum die europäischen Vorschläge viel weiter gingen als die der Bundesregierung. Der enorme Kontrollaufwand loht sich in ihren Augen für alle - nicht nur angesichts der "riesigen Probleme" wie moderner Sklaverei, Zwangs- und Kinderarbeit, sondern auch als Wettbewerbsvorteil für die Hersteller. "Wir sehen, dass sehr viele Verbraucherinnen und Verbraucher immer mehr Wert auf solche Themen legen wie Nachhaltigkeit und Menschenrechte."

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  • 10.03.2021
    5 MB
    05:06
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    IW-Ökonom Schäfer: "Langzeitarbeitslosigkeit als Corona-Erbe"

    Für den Arbeitsmarktexperten Holger Schäfer vom Institut der Deutschen Wirtschaft ist die drohende Langzeitarbeitslosigkeit das größte Arbeitsmarktrisiko durch die Corona-Pandemie: "Die Zurückhaltung bei den Einstellungen ist die stärkste, die am weitesten sichtbare Arbeitsmarktwirkung durch die Corona-Krise", sagte Schäfer im SWR2 Tagesgespräch. Zum Glück sei die befürchtete Entlassungswelle, auch dank millionenfacher Kurzarbeit, deutlich kleiner ausgefallen. Doch sei es für alle schon vor der Krise Arbeitslosen jetzt noch schwieriger, wieder einen Job zu finden: "Die werden zunehmend langzeitarbeitslos."

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  • 08.03.2021
    5 MB
    05:48
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    Grünen-Vizevorsitzende Lang: "Die Gesellschaft ist schon viel weiter"

    Gleiche Rechte ja, Gleichberechtigung nein. Auch am Weltfrauentag 2021 muss wieder diskutiert werden, warum Frauen trotz eindeutiger Gesetze Männern gegenüber in vielen Lebensbereichen noch immer benachteiligt sind. Die Grünen als traditionell feministische Partei haben schon immer viele Ideen dazu, doch auch sie konnten den grundsätzlichen Missstand bisher nicht ändern. Woran das liegt und warum die Gesellschaft möglicherweise in dieser Frage weiter ist als die Politik, darum geht es unter anderem im SWR Tagesgespräch mit der frauenpolitischen Sprecherin und stellvertretenden Vorsitzenden der Grünen, Ricarda Lang.

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  • 06.03.2021
    5 MB
    05:34
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    Handelsverband: "Geplante Insolvenz" durch Corona-Pannen

    Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet damit, dass viele Läden die Corona-Krise nicht überstehen werden. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth kritisierte im SWR2-Tagesgespräch, die staatlichen Hilfen reichten nicht aus, "die Unternehmen noch einmal vier Wochen durch den Lockdown zu führen. Das ist eine geplante Insolvenz für große Teile des Einzelhandels." Warum er den baden-württembergischen Ansatz für regionale Öffnungen gut findet, erklärt Genth im Gespräch mit SWR2-Moderator Ralf Hecht.

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  • 05.03.2021
    5 MB
    05:37
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    Linke-Gesundheitsexperte Kessler: Stufenplan statt mehr Verwirrung

    Der Obmann der Linksfraktion im Bundestags-Gesundheitsausschuss, Achim Kessler, ist unzufrieden mit den Bund-Länder-Beschlüssen von gestern. „Ich sehe die große Gefahr, dass wir jetzt vollends im Chaos versinken“, sagte Kessler im SWR Tagesgespräch. Die Bund-Länder-Beschlüsse würden zu mehr Uneinheitlichkeit und Intransparenz führen, seien schwer nachvollziehbar und würden „noch größere Verwirrung“ schaffen. Er vermisse einen Stufenplan auf wissenschaftlicher Grundlage, der auch demokratisch verabschiedet werde. Außerdem brauche es Tests für alle.

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  • 03.03.2021
    5 MB
    05:58
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    Umweltministerin Schulze: "Beim Insektenschutz kommen wir voran."

    Zum Tag des Artenschutzes hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) auf die Bedeutung des Insektenschutzes hingewiesen. Im SWR-Tagesgespräch bezeichnete Schulze Verordnung und Gesetz als "guten Kompromiss". Vor allem gehe es darum, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu verringern. Schulze bezeichnete die Neufassung des Bundesnaturschutzgesetzes und die Änderung der sogenannten Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung als ausgewogen. Sie selbst habe sich mehr gewünscht, aber mit den vorgelegten Entwürfen komme der Insektenschutz voran.

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  • 02.03.2021
    6 MB
    06:33
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    STIKO-Chef Mertens: "Astrazeneca ist zu unrecht in Verruf gekommen"

    Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission hat im SWR Tagesgespräch bestätigt, dass das Experten-Gremium derzeit die Impfempfehlung aktualisiere. Grund dafür sei vor allem die erwartete Zulassung des Impfstoffs von Johnson & Johnson. Auch werde die Altersbegrenzung des Impfstoffs von Astrazeneca wegen neuer Daten überarbeitet. Ob die Ständige Impfkommission befürworten werde, das Vakzin auch für Personen einzusetzen, die älter als 64 Jahre sind, sei aber noch nicht absehbar.

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  • 01.03.2021
    6 MB
    05:55
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    IG Metallchef Hofmann: "Trend, die Corona-Krise zum Jobabbau zu nutzen, hält an"

    Mit dem Ende der Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie ab Mitternacht hat der Vorsitzende der Gewerkschaft IG Metall, Hofmann bundesweit flächendeckende Warnstreiks angekündigt. Hofmann sagte im SWR Tagesgespräch, damit solle für Bewegung seitens der Arbeitgeber am Verhandlungstisch gesorgt werden. Die von der IG Metall vertretenen Branchen hätten sich überraschend gut von der pandemiebedingten Krise erholt. Er habe keine Sorgen, dass die Gewerkschaftsforderung von 4 Prozent mehr Lohn Jobs kosten könne. Den Arbeitgebern warf er vor, die Pandemie ohnehin als Vorwand für Arbeitsplatzabbau zu nutzen.

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  • 26.02.2021
    5 MB
    05:26
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    Ministerin Lambrecht will das Gesetz zu fairen Verbraucherverträgen "noch nachschärfen"

    Die Bundesregierung will es Unternehmen schwerer machen, Kunden mit unfairen Verträgen zu schädigen. Nach der ersten Bundestagslesung hat Verbraucherschutzministerin Christine Lambrecht betont, dass ihr der aktuelle Gesetzentwurf noch nicht weit genug geht: Im SWR Tagesgespräch sagte sie, es sei zwar richtig, wenn Kundinnen und Kunden künftig immer einen Vertrag mit nur einjähriger Laufzeit auswählen können. Sie würde ein Jahr jedoch lieber als generelle Laufzeitgrenze festschreiben. Auch für ein mögliches Verbot automatischer Vertragsverlängerungen hofft die SPD-Ministerin auf eine Parlamentsdebatte zu Gunsten der Verbraucherinnen und Verbraucher.

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  • 25.02.2021
    5 MB
    06:08
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    Linken-Abgeordneter Gysi: "Logik der Corona-Maßnahmen existiert nicht mehr"

    Der frühere Fraktionsvorsitzende der Linken, Gysi, sieht wieder deutlich bessere Möglichkeiten, als Opposition im Bundestag Druck zu machen. Durch die Dringlichkeit der Corona-Politik sei das in den vergangenen Monaten schwierig gewesen. Mittlerweile mache die Bundesregierung jedoch zu viele Fehler. Es gebe noch immer keine langfristige Perspektive, zudem sei die Logik der Maßnahmen nicht mehr nachvollziehbar. Mit Blick auf den digitalen Parteitag sagte Gysi, die Linke müsse jetzt ihre Rolle finden: Sowohl in der Corona-Politik als auch hinsichtlich möglicher Koalitionen nach der Bundestagswahl.

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  • 25.02.2021
    5 MB
    05:25
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    Vaude-Geschäftsführerin von Dewitz: Frauen immer noch systematisch unterrepräsentiert

    Die Geschäftsführerin des Textil-Herstellers Vaude aus Tettnang in Baden-Württemberg, Antje von Dewitz, unterstützt den Gesetzentwurf für eine Frauenquote in Vorständen von Unternehmen. Im SWR Tagesgespräch sagte von Dewitz, es müsse sich noch viel ändern: "Frauen sind systematisch unterrepräsentiert und nehmen in den Unternehmen und in der Machtverteilung im Wirtschaftsleben nicht wirklich teil. (…) Das ist nicht nur schlecht für die Wirtschaft, weil diverse Teams nachweislich bessere Ergebnisse erzielen. Es ist auch schlecht für die Gesellschaft und es ist schlecht für die Frauen selbst, denn man sieht in den Einkommensunterschieden und später in den dramatischen Rentenunterschieden, dass eine wirtschaftliche Benachteiligung von Frauen stattfindet"

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  • 23.02.2021
    5 MB
    05:27
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    Darmstädter Signal zum Wehrbericht: Die Bundeswehr braucht eine andere "innere Haltung"

    Anlässlich des heute vorgestellten Wehrberichtes kritisiert der Arbeitskreis "Darmstädter Signal", ein Arbeitskreis von aktiven und ehemaligen Angehörigen der Bundeswehr, strukturelle Probleme in der Bundeswehr Sprecher Florian Pfaff fordert eine andere "innere Haltung" in der Bundeswehr. Der ehemalige Major sagte im SWR Tagesgespräch, die Bundeswehr müsse das tun, was die Menschen in Deutschland wollen – und dafür würden die Ausgaben sogar sinken: "Durch den Verzicht auf die sogenannten Auslandseinsätze, die zum Teil Angriffskriege sind, könnte man viel Geld sparen."

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  • 22.02.2021
    5 MB
    05:12
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    Bischof Peter Kohlgraf, Mainz: "Wir sind nicht nur Missbrauch"

    Im Vorfeld der Frühjahrsversammlung der Deutschen Bischofskonferenz räumte der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf im SWR Tagesgespräch ein, dass "die Kölner Geschichte" im Moment alles überlagere. Hintergrund ist die massive Kritik am Kölner Kardinal Woelk für den Umgang mit einer Studie zum Missbrauch in seinem Bistum, die er unter Verschluss hält. Zu den Rücktrittsforderungen an Woelki wollte sich Bischof Kohlgraf nicht äußern. Er nehme aber wahr, dass "die Stimmung auch ins Bistum Mainz schwappt." Zum Thema Frauen in der katholischen Kirche köndigte Kohlgraf an: "Was wir machen können, ist, auch in die Weltkirche kommunizieren, dass das Thema bei uns brennt." Mit Blick auf die Bischofskonferenz sagte Kohlgraf: "Wir sind nicht nur Missbrauch. (...) Es geht auch darum zu zeigen, was wir an guten Ressourcen haben."

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  • 19.02.2021
    5 MB
    05:48
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    Ein Jahr nach dem Anschlag: Hanauer OB fordert "lückenlose Aufklärung"

    Claus Kaminsky (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Hanau, hält es ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag mit neun Toten für wichtig, dass die Tat möglichst lückenlos aufgeklärt wird. Im SWR 2-Tagesgespräch sagte Kaminsky: "Ich kann verstehen und nachvollziehen, dass die möglichst lückenlose Aufklärung – wenn das möglich ist – natürlich für die Angehörigen [...] von elementarer Bedeutung ist." Kaminsky sagte, den Angehörigen der getöteten Menschen gehe es "nicht gut". Es vergehe kein Tag, an dem sie nicht an ihre "ermordeten Geschwister und Kinder denken." Die Stadt habe seit Juli letzten Jahres einen hauptamtlichen Opferbeauftragten, der "rund um die Uhr für die Angehörigen da ist", so Kaminsky.

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  • 19.02.2021
    4 MB
    04:57
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    Transatlantik-Koordinator Beyer vor Sicherheitskonferenz: „Bin guten Mutes“

    Der Koordinator der transatlantischen Beziehungen der Bundesregierung, Peter Beyer (CDU), beurteilt die Teilnahme des neuen US-Präsidenten Joe Biden bei der Münchner Sicherheitskonferenz als positives Signal. Im SWR Tagesgespräch sagte Beyer, „ich bin guten Mutes“. Biden habe klar gesagt, dass er verloren gegangenes Vertrauen wiederherstellen wolle. Allerdings erwartete auch die neue US-Regierung, dass sich Deutschland mehr engagiere.

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  • 17.02.2021
    5 MB
    05:26
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    Außenpolitiker Nouripour zu NATO-Afghanistan-Einsatz: „Bin nicht dafür, dass wir jetzt Hals über Kopf wegrennen sollten.“

    Der außenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Omid Nouripour, hat sich dafür ausgesprochen, den Afghanistan-Einsatz der Nato zu verlängern. Im SWR Tagesgespräch sagte Nouripour, „ich bin nicht dafür, dass wir jetzt Hals über Kopf da wegrennen sollten.“ Trotzdem sei aber klar, dass nicht die militärische Präsenz entscheidend sei, sondern, dass die politischen Rahmenbedingungen für den zivilen Wiederaufbau geschaffen werden müssten.

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  • 17.02.2021
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    05:48
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    Wirtschaftsweise Lars Feld zu Corona-Hilfen: Kritik an Altmaier "wohlfeil"

    Der Wirtschaftsweise Lars Feld hat Kritik an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zurückgewiesen. Im SWR Tagesgespräch sagte Feld, er könne zwar verstehen, dass Wirtschaftsverbände kritisierten, dass die Corona-Hilfen zu lange auf sich warten ließen und das Verfahren kompliziert sei, insgesamt aber seien die Hilfen des Bundes „schon relativ weitgehend“. Kritik am Wirtschaftsminister sei "wohlfeil“. Das Problem liege eher darin, dass das SPD-geführte Finanzministerium nicht bereit sei, den steuerlichen Verlustrücktrag weiter auszuweiten.

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  • 17.02.2021
    5 MB
    05:48
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    Wirtschaftsweise Lars Feld zu Corona-Hilfen: Kritik an Altmaier "Wohlfeil"

    Der Wirtschaftsweise Lars Feld hat Kritik an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zurückgewiesen. Im SWR Tagesgespräch sagte Feld, er könne zwar verstehen, dass Wirtschaftsverbände kritisierten, dass die Corona-Hilfen zu lange auf sich warten ließen und das Verfahren kompliziert sei, insgesamt aber seien die Hilfen des Bundes „schon relativ weitgehend“. Kritik am Wirtschaftsminister sei "wohlfeil“. Das Problem liege eher darin, dass das SPD-geführte Finanzministerium nicht bereit sei, den steuerlichen Verlustrücktrag weiter auszuweiten.

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  • 17.02.2021
    5 MB
    05:30
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    Andreas Schmitt (SPD), Fastnachts-Sitzungspräs., zur politischen Fastnacht

    Der Sitzungspräsident von "Mainz bleibt Mainz", Andreas Schmitt, bescheinigt der Fastnacht gerade in Krisenzeiten eine besondere Aufgabe. Im SWR Tagesgespräch sagte der SPD-Kommunal-Politiker und "Obermessdiener", die Mainzer Fastnacht sei gerade in Notzeiten immer für die Bevölkerung dagewesen. Schon im nach dem Zweiten Weltkrieg habe die französische Besatzung extra Wein und Brennmaterial für die Fastnacht bereitgestellt. In dieser Tradition sehe sich die Mainzer Fastnacht auch. Gerade jetzt in der Corona-Zeit wolle man all den Menschen etwas zurückgeben, die für einen da seien, den Krankenschwestern, Pflegern und Ärztinnen und Ärztin. Schmitt betonte im SWR, gerade die politische Fastnacht sei wichtig und thematisiere, was den Menschen unter den Nägeln brenne.

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  • 17.02.2021
    6 MB
    06:47
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    Hoffmeister-Krauth (CDU): "Wir müssen mehr tun, um Start-ups zu halten"

    Baden-Württemberg fordert bessere Rahmenbedingungen für Start-up-Unternehmen. Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Krauth, CDU, begründet die Forderung im SWR Tagesgespräch damit, dass das Land mehr unternehmen müsse, um seine kreativen Köpfe zu halten. Vor allem beim Risikokapital hinke Deutschland den USA und China weit hinterher.

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  • 17.02.2021
    6 MB
    06:24
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    Juso-Chefin: „Corona-Gipfel hat beim Thema Schulen versagt!“

    Die Bundesvorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation Jusos, Jessica Rosenthal, hat die Ergebnisse des gestrigen Corona-Gipfels von Bund und Ländern kritisiert. Im SWR Tagesgespräch sagte Rosenthal, enttäuscht sei sie vor allem beim Schulunterricht. Die Runde habe es versäumt, sich auf einen gemeinsamen Fahrplan zu einigen. „Einfach zu sagen, wir öffnen jetzt schrittweise, ist ja kein Konzept!“

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  • 17.02.2021
    6 MB
    06:52
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    DGB-Chef Hoffmann: "Ruf nach neuer Agenda 2010 wird Herausforderungen nicht gerecht"

    Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Hoffmann hat Forderungen des Gesamtmetall-Chefs Wolf nach einer neuen Sozialreform analog zur Agenda 2010 scharf zurückgewiesen. Hoffman sagte im SWR Tagesgespräch, die Arbeitnehmer würden schon mit ihrer tagtäglichen Arbeit ihren Beitrag zur Wirtschaftlichkeit der Unternehmen leisten. Vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall komme die "gleiche Melodie, die wir immer wieder hören: Gürtel enger schnallen oder nach einem Moratorium rufen." Das werde den Herausforderungen, die es neben der Pandemie auch durch die Arbeitswelt der Zukunft gebe, nicht gerecht.

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  • 17.02.2021
    5 MB
    05:43
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    Theurer (FDP) "Das Starren auf die Sieben-Tage-Inzidenz aufgeben"

    Die FDP hat einem Stufen-Plan für Öffnungsschritte aus dem Lockdown vorgelegt. Der baden-württembergische Landesvorsitzende und stellvertretende Fraktionschef Theurer hat sich im SWR Tagesgespräch für eine Abkehr von der Sieben-Tage-Inzidenz ausgesprochen. Theurer sagte, es gehe darum, die Maßnahmen "vom Kopf auf die Füße" zu stellen. Auch die Belastung der Intensivstationen und die Auslastung von Testkapazitäten müssten zu den Kriterien gehören.

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  • 17.02.2021
    5 MB
    05:33
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    BW-Verkehrsminister Hermann: "Regionalbahnen sind deutlich besser geworden"

    Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sieht den regionalen Bahnverkehr nach dem Chaos mit Zugausfällen und Verspätungen vor einem Jahr auf dem richtigen Weg. Herrmann sagte im SWR Tagesgespräch, neue Fahrzeuge seien in den Einsatz übernommen worden, neue Betreiber hätten zunächst Anlaufschwierigkeiten gehabt: "Da hat’s vielfach gerumpelt und Züge sind verspätet gewesen." Das habe sich inzwischen deutlich verbessert. Auch die Herausforderungen durch die Pandemie habe der Regionalverkehr dank Hygienekonzepten und finanziellem Rettungsschirm bislang gut überstanden.

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  • 17.02.2021
    5 MB
    05:14
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    Barley (SPD): „Diplomatenausweisung an Zynismus nicht zu überbieten!“

    Die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Katarina Barley hat die Ausweisung von drei Diplomaten aus Deutschland, Schweden und Polen durch Russland im SWR Tagesgespräch als Provokation bezeichnet. Dieser Schritt, ausgerechnet während eines Besuchs des EU-Außenbeauftragten Borrell, sei an Zynismus nicht zu überbieten, so die SPD-Politikerin. Die russische Regierung wirft den Diplomaten vor, sich an illegalen Protesten gegen die Inhaftierung des Kremlkritikers Nawalny beteiligt zu haben. Auch Borrell hat die Verhaftung Nawalnys heute bei seinem Treffen mit dem russischen Außenminister Lawrow kritisiert. Über Sanktionen hat die EU noch nicht entschieden. Da könnte sich nach Einschätzung Barleys jetzt ändern.

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  • 17.02.2021
    6 MB
    06:25
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    Ethikrats-Mitglied Graumann: „Keine Bevorzugung Geimpfter bei Freizeitevents“

    Der Deutsche Ethikrat ist dafür, die Freiheitsbeschränkungen in der Corona-Pandemie für alle Bürger gleichzeitig aufzuheben. Das hat die Sprecherin der Arbeitsgruppe Pandemie, Sigrid Graumann, im SWR Tagesgespräch betont. Voraussetzung dafür sei, dass die Intensivstationen nicht mehr von Überlastung bedroht seien. Das sei dann erreicht, wenn möglichst viele Risikogruppen geimpft seien. Zur Ankündigung des Konzertveranstalters Eventim und anderer, die Teilnahme an Veranstaltungen künftig an eine Impfung gegen das Coronavirus binden zu wollen, sagte Graumann, sie halte davon nicht viel. Wenn eine Öffnung grundsätzlich wieder möglich sei, könne es privaten Anbietern aber nicht verboten werden.

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  • 17.02.2021
    24 MB
    24:46
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    Privilegien für Geimpfte?

    Christian Rönspies

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