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SWR2 Tagesgespräch

Im Tagesgespräch widmen wir uns jeden Abend einem aktuellen Thema des Tages: Wer hat die Entscheidung getroffen? Und warum? Wo waren die Alternativen? Und was sagt die andere Seite dazu? Wir befragen Politiker*innen, Expert*innen, Vereine, Betroffene und Aktivist*innen.

Alle Folgen

  • 26.05.2021
    6 MB
    06:18
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    Omid Nouripour: "Die Wahl in Syrien ist eine schlichte Macht-Demonstration"

    Im Bürgerkriegsland Syrien ist heute Präsidentschaftswahl. Der autoritäre Amtsinhaber Baschar al-Assad hat zwei weitere Kandidaten aufstellen lassen, denen allerdings keine Chancen eingeräumt werden. Der Grünen-Politiker Omid Nouripour spricht im SWR Tagesgespräch von einer "Nicht-Wahl".

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  • 26.05.2021
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    05:48
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    Europa-Staatsminister Michael Roth: "Schmerzhafte Folgen" für Lukaschenko

    Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) will – so wörtlich – „schmerzhafte Folgen“ für das Umfeld des belarussischen Machthabers Lukaschenko nach der Flugzeug-Beschlagnahme in Minsk. Im SWR Tagesgespräch kündigte Roth an, dass weitere drei Milliarden Euro an Investitionen in die belarussische Wirtschaft gesperrt würden.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:29
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    Weltärzte-Präsident Montgomery: Patente auf Corona-Impfstoffe nicht abschaffen

    Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery ist dagegen, Patente auf Corona-Impfstoffe abzuschaffen. Im SWR2 Tagesgespräch sagte er, damit nähme man den Pharmafirmen jedes Interesse daran, neue Wirkstoffe zu entwickeln. Solche Entwicklungen seien extrem komplex, teuer, aufwändig und langwierig – das sei nicht einfach so zu leisten. „Wichtiger ist die Verteilung des vorhandenen Impfstoffs zum Selbstkostenpreis“, so Montgomery.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:18
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    Thüringer Verfassungsschutz-Chef Kramer: Antisemitismus aktiv bekämpfen

    Nach Ansicht des Verfassungsschutzchefs von Thüringen, Stephan J. Kramer, muss mehr gegen Antisemitismus in Deutschland getan werden. Er habe seine "Zweifel, ob neben den echauffierenden Reden, die nach solchen Anlässen gehalten werden, auch tatsächlich in der realen Welt sich ernsthaft mal mit der Frage auseinandergesetzt wird", sagte Kramer im SWR Tagesgespräch. Judenfeindlichkeit finde sich „"in allen extremistischen Phänomenbereichen" in Deutschland, ob das Rechte, Linke, Reichsbürger oder Islamisten seien. Das größere Problem sei, wie man Antisemitismus wirksam bekämpfen könne - gute Vorschläge dazu gebe es bereits.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:26
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    Fritz Felgentreu, SPD Berlin: "Frau Giffey verhält sich konsequent mit offenem Visier"

    Der Berliner SPD-Abgeordnete Fritz Felgentreu sieht in der Entscheidung Giffeys keinen logischen Bruch. Mit dem Rücktritt als Bundesministerin halte sie sich an das, was sie schon vor zwei Jahren angekündigt habe. Mit ihrer voraussichtlichen Kandidatur für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin entspreche sie dem Wunsch der Berliner SPD. Und die Wählerinnen und Wähler seien mündig genug, sich eigenständig für oder gegen Giffey zu entscheiden. Ob seine Argumente schlüssig sind, hören Sie in diesem SWR Tagesgespräch.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:33
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    CDU-Fraktionsvizechefin in Rheinland-Pfalz, Ellen Demuth: "Wir müssen endlich weiblicher werden"

    In Rheinland-Pfalz startet die CDU in eine weitere Legislaturperiode in der Opposition. Die neue stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Ellen Demuth, sieht es dabei als wichtigste Modernisierungsaufgabe der CDU, die Partei für Frauen zugänglicher und attraktiver zu machen. Für diese und weitere dringende Reformen wolle sie die Zeit bis zur nächsten Landtagswahl nutzen, um die CDU in Rheinland-Pfalz dann nach mehr als 30 Jahren in der Opposition endlich wieder in die Regierung zu bringen. Bis dahin werde man Druck auf die Ampelkoalition von SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer machen. Nötig sei das vor allem bei den Themen Wohlstandssicherung und digitaler Transformation. Aber - das stellt Demuth im SWR Tagesgespräch klar - sie werde sich jederzeit auch in die Hauptstadt-Politik einmischen, wann immer es in ihren Augen nötig sei.

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  • 26.05.2021
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    05:25
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    LSU-Vorsitzender Alexander Vogt: "Wir waren die Schmuddelkinder der CDU"

    Der Verbandsvorsitzende der Lesben und Schwulen in der Union (LSU), Alexander Vogt, sieht bei der Gleichberechtigung von Homosexuellen noch viel Änderungsbedarf. Im SWR Tagesgespräch sagte er - am heutigen Internationalen Tag gegen Homophobie - die Diskriminierung sei heute zwar weniger offensichtlich, aber noch immer alltäglich. Auch rechtlich gebe es noch viele Ungerechtigkeiten, unter anderem bei der europaweiten Anerkennung homosexueller Partner- oder Elternschaft. Ausdrücklich positiv bewertet Vogt die Entwicklung innerhalb der CDU, wo die LSU noch in diesem Jahr den offiziellen Status einer Sonderorganisation bekommen soll. "Früher waren wir sowas wie die Schmuddelkinder. Doch das hat sich komplett geändert, wir sind wirklich in der Mitte angekommen."

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:47
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    JuLi-Vizechefin Schieritz: FDP bereit für Regierungs-Beteiligung – unter Bedingungen

    Laura Schieritz, die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, sieht die FDP bereit für eine Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl. Die Bedingungen dafür seien aber ähnlich wie beim letzten Mal. Vor dem Bundesparteitag der Freien Demokraten sagte Schieritz im SWR2 Tagesgespräch: "Wir müssen konkret verhandeln, können wir unsere Kernforderungen aus dem Wahlprogramm umsetzen. (…) Und da hat beispielsweise Christian Lindner gesagt, es wird mit der FDP keine Steuererhöhungen geben. Das ist natürlich dann eine unverhandelbare Position." Die zunehmend ablehnende Haltung der FDP im Bundestag bei Entscheidungen über Corona-Maßnahmen verteidigte Schieritz. Es sei legitim als Oppositionspartei, die "bedingungslose Unterstützung" nicht über ein Jahr aufrechtzuerhalten, sondern zu hinterfragen, ob die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung "verhältnismäßig und auch zielgerichtet" seien. Die FDP sei dabei die "einzige konstruktive Oppositionspartei". Sie habe bereits im Februar einen "Stufenplan vorgelegt, bei welchen Inzidenzen man lockern könnte und was wieder öffnen könnte." Für den FDP-Parteitag am Wochenende kündigte Schieritz eine Initiative der Jungen Liberalen für mehr psychische Gesundheit an. Vor allem junge Menschen würden unter den Einschränkungen in der Corona-Krise besonders leiden.

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  • 26.05.2021
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    05:04
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    Viviane Raddatz (WWF) zum neuen Klimaschutz-Gesetz: Großer Schritt aber nicht genug

    Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF und Sprecherin des Bündnisses 'Klima Allianz Deutschland* sieht im neuen Klimaschutzgesetz zwar einen "großen Schritt" und eine "völlig neue Ausgangslage für den Klimaschutz in Deutschland", die neuen Pläne sein jedoch "am Ende nicht ganz das, was nötig ist". Im SWR2 Tagesgespräch kritisierte Raddatz unter anderem das Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 65 Prozent im Vergleich zu 1990 u senken: "Das hätte deutlich höher ausfallen sollen. (…) Es müsste bei 70 Prozent liegen, um auch nur annähernd auf einen 1,5-Grad-Pfad zu kommen zur Einhaltung der Pariser Klimaziele." Grundsätzlich sieht Raddatz in der Gesellschaft einen hohen Konsens, dass Klimaschutz wichtig ist. Die Maßnahmen dafür könnten auch zu höherer Lebensqualität führen. Wo es für die Menschen teurer werde, müsse das mit "sozialen Flankierungen" abgefedert werden.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:57
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    Corona-Impfungen für Kinder: "Sehr sicher sein, dass es keine Nebenwirkungen gibt"

    Der Epidemiologe Rüdiger von Kries geht davon aus, dass möglicherweise schon im Juni Corona-Impfstoffe auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren freigegeben werden. Im SWR2 Tagesgespräch betonte von Kries, dabei sei es für die ständige Impfkommission wichtig "ziemlich sicher" zu sein, "dass es keine langfristigen Nebenwirkungen gibt." Aber genau das mache der Stiko "ein bisschen Sorgen, denn Langzeitbeobachtungen haben wir eben nicht – weder bei Älteren noch bei Jüngeren", so von Kries. Dennoch sei auch eine Impfung von Kindern und Jugendlichen ein wichtiger Schritt. Es gehe nicht nur darum, Leben zu retten und schwere Gesundheitsschäden zu verhindern. Eine Impfung erlaube auch, wieder am Leben teilzuhaben. "Und Teilhabe am Leben ist ein ganz kritischer Aspekt, gerade in der Jugendphase und gerade für eine Generation, die jetzt eineinhalb Jahre erlebt hat, wie es ist, von vielen Aspekten der Teilhabe ausgeschlossen zu werden", so von Kries.

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  • 26.05.2021
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    05:17
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    Janine Wissler, Spitzen-Kandidatin der Linken: "Weiß nicht, was Habeck mit Bekenntnis zur NATO meint."

    Die neue Co-Spitzenkandidatin der Linkspartei, Janine Wissler, kann sich eine mögliche Beteiligung an einem Regierungsbündnis mit Grünen und SPD vorstellen, lehnt aber das von Grünen-Chef Habeck geforderte Bekenntnis zur NATO weiterhin ab. Im SWR Tagesgespräch bezeichnete Wissler die Forderung als "befremdlich" und "deplatziert". Es sei "allgemein sinnvoller, dass man bei einer Regierungsbeteiligung erst mal über Dinge spricht, die man gemeinsam durchsetzen möchte." Als Beispiele nannte Wissler "soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und ein besseres Gesundheitssystem". Auch über Abrüstung würde Wissler mit den Grünen gerne reden. Die Linke sei durchaus bereit, Kompromisse einzugehen, wenn "Dinge in die richtige Richtung gehen. Allerdings werde die Parteii ihre Grundüberzeugungen nicht "in die Tonne treten, weil andere sie nicht teilen", so Wissler.

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  • 26.05.2021
    2 MB
    05:50
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    SWR2 Jugend-Aktivistin Anna Braam: "Solidarität wirkt immer in zwei Richtungen"

    Die Vorsitzende der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen, Anna Braam, beklagt in der Corona-Politik eine zu geringe Berücksichtigung der Interessen junger Menschen. Dabei gehe es nicht um die jetzt beschlossenen Lockerungen für Geimpfte, sagte Braam im SWR2 Tagesgespräch. Die jüngere Generation gönne dies den Älteren, und freue sich darüber, wenn beispielsweise Bewohner von Seniorenheimen nun endlich wieder mehr Kontakt bekommen könnten. „Es ist gut, wenn sich eine Gesellschaft solidarisch verhält, aber man muss schon sehen, dass Solidarität in beide Richtungen wirken muss. Und da brauchen wir ein Zugehen auf die junge Generation“, so Braam.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:54
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    Kretschmann: In Teilen der CDU hat Umdenken eingesetzt

    Nach der Vorstellung des Koalitionsvertrags der wiederaufgelegten grün-schwarzen Koalition in Baden-Württemberg hat Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) Teilen der CDU ein gewandeltes Bewusstsein attestiert. Im SWR Tagesgespräch sagte Kretschmann, die Christdemokraten hätten zu spät begriffen, dass die Zeiten von ökologischen Herausforderungen geprägt seien. Zumindest in Teilen der Partei und der Führung habe ein Umdenken eingesetzt."Darum konnten wir jetzt einen Erneuerungsvertrag machen, der ökologisch durchwirkt ist."

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:46
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    Petra Pau (Die Linke) zur Festnahme im Fall "NSU 2.0": Zu schnell vom Einzeltäter die Rede.

    Die Bundestags-Vizepräsidentin und Linkspolitikerin Petra Pau hat die Festnahme einen Tatverdächtigen im Fall der „NSU 2.0-Drohschreiben“ begrüßt. Pau betonte im SWR Tagesgespräch aber auch, es gebe noch viele offene Fragen im Zusammenhang mit den Faxen und Mails mit Todesdrohungen und rechtsextremistischen Schmähungen. Zu Äußerungen des hessischen Innenministers Beuth, der von einem herausragenden Ermittlungserfolg sprach und die Polizei entlastet sieht, sagte Pau: "Mir ist viel zu schnell vom Einzeltäter die Rede und viel zu schnell hat Herr Beuth erklärt, man habe kein Polizeiproblem. Ich weiß nicht, wie jemand zu dieser Erkenntnis kommt. Meine Erfahrungen sagen mir etwas anderes und da würde ich auf Gründlichkeit setzen."

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:14
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    Thomas Bareiß, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung: Reisen sollte im Sommer wieder möglich sein

    Thomas Bareiß (CDU), Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, ist zuversichtlich, dass die Durststrecke in der Reisebranche bald beendet sein wird. Im SWR2-Tagesgespräch sagte Bareiß, er gehe davon aus, dass die Menschen im Sommer wieder verreisen könnten – trotz der Pandemie. Zur Begründung nannte er das Fortschreiten der Impf-Kampagne und die baldige Einführung eines digitalen Impfpasses in ganz Europa. Bareiß rief alle EU-Länder dazu auf, diesen Pass bis Ende Mai einzuführen. Reiseländer wie Italien, Spanien und Griechenland seien da schon weit vorangeschritten. Damit müsse es möglich sein,"die Freiheiten wieder zu genießen, die wir so schrecklich vermissen", so Bareiß.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    06:03
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    Arbeitsminister Heil: Soziale Spaltung verhindern!

    Corona ist nicht nur für arme Länder ein besonders großes Problem. Wie jetzt bekannt wurde, liegen auf deutschen Intensivstationen überdurchschnittlich viele arme Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte im SWR2-Tagesgespräch, hier müsse gehandelt werden. Impfen dürfe nicht zur sozialen Spaltung des Landes beitragen, sagte Heil. Welche Ideen der Arbeitsminister hat, hören Sie im Gespräch.

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  • 26.05.2021
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    05:48
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    CDU-Politiker Röttgen: Erleben Kehrtwende der USA in Stil und Substanz

    Der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen hat ein positives Fazit der ersten 100 Tage der neuen US-Regierung unter Präsident Joe Biden gezogen. „Biden und seine Administration kehren zurück zur besten Tradition amerikanischer Außenpolitik, sagte Röttgen im SWR2 Tagesgespräch. Als Beispiel nannte Röttgen den Richtungswechsel beim Klimaschutz und die neue China- und Russland-Politik der USA. „Das ist in Stil und Substanz eine Kehrtwende in der amerikanischen Außenpolitik, über die wir uns nur freuen können.“ Dabei sei es allerdings dringend notwendig, dass auch Deutschland und Europa ihren Beitrag leisteten. „Als Trittbrettfahrer sind wir überflüssig, wir müssen Partner werden, ergänzte der CDU-Außenpolitiker.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    06:09
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    EU-Politikerin Barley (SPD): Zweck des Covid-Zertifikats ist der Grenzübertritt

    Vor der Abstimmung im EU-Parlament über ein gemeinsames Corona-Impfzertifikat hat sich die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley (SPD), zuversichtlich gezeigt, dass es zu einer Einigung über das digitale Dokument kommen wird. Im SWR2 Tagesgespräch betonte Barley zudem, dass es sich bei dem Zertifikat nicht primär um einen Impfpass handele. „Es sind ja nicht nur die Menschen, die geimpft sind, die dieses Zertifikat bekommen, sondern auch die, die bereits erkrankt waren und Antikörper haben und diejenigen, die kürzlich einen Test gemacht haben.“ Die Präzisierung sei wichtig, weil der Zweck des Covid-Zertifikats der erleichterte Grenzübertritt innerhalb Europas sei.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:56
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    Bundesdatenschutzbeauftragter fordert glasklare Regeln für digitalen Impfpass

    Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD) hält eine rechtlich einwandfreie Umsetzung des geplanten digitalen Impfpasses zeitnah für möglich. Ein gut gemachter digitaler Pass sei datenschutztechnisch auf jeden Fall sicherer als eine fälschungsanfällige Version auf Papier. Im SWR2 Tagesgespräch sagte Kelber: „Uns als Datenschutzbeauftragte in Deutschland und Europa ist es ganz wichtig, dass es eine klare Regelung gibt, wann ein solches Impfzertifikat verlangt werden darf, wer es einsehen darf, und was er einsehen darf“, so Kelber. Ansonsten könne es schnell zu rechtlichen Streitigkeiten kommen.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:48
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    Linken-Politiker De Masi: Merkels Unwissenheit im Wirecard-Skandal ist unglaubwürdig

    Nach dem Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Wirecard-Untersuchungsausschuss hat der Linken-Politiker Fabio De Masi Zweifel geäußert, ob die Erklärungen der Kanzlerin tatsächlich der Wahrheit entsprechen. "Sie hat die seltene Gabe so uneitel zu sein, dass man geneigt ist ihr abzunehmen, dass sie überhaupt keine Ahnung hatte von Wirecard. Ich glaube das allerdings nicht.“ Aus den Akten ergebe sich ein anderes Bild, sagte De Masi im SWR2 Tagesgespräch. Wirecard sei Anfang 2019 „so etwas wie der diplomatische Jackpot“ beim deutsch-chinesischen Finanzdialog gewesen, obwohl es bereits zu diesem Zeitpunkt erhebliche Kritik an dem Unternehmen gegeben habe.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:43
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    Konstantin Kuhle (FDP): Gefahr von Cyberangriffen auf Bundestagswahl ist real

    Der innenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Konstantin Kuhle, warnt davor, dass mehr und mehr autoritäre Staaten versuchen, die Bundestagswahl im September zu beeinflussen. „Wir erleben aktuell, dass einige Bundestagsabgeordnete Ziel sogenannter Phishing-Angriffe werden, um an Passwörter zu gelangen.Deshalb sei die Gefahr von Cyberangriffen im Bundestagswahljahr 2021 ist real, sagte Kuhle im SWR2 Tagesgespräch. Als wahrscheinliche Urheber nannte der FDP-Innenexperte Organisationen oder Gruppen mit Verbindung zu Regierungen der russischen Föderation. Die FDP fordert nun eine Taskforce, die die Kompetenzen zur Abwehr solcher Angriffe bündeln soll.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:11
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    Grüne Jugend: "Baerbock ist das genaue Gegenteil von CDU/CSU"

    Die Jugendorganisation der Grünen freut sich über die Nominierung Annalena Baerbocks zur grünen Kanzlerkandidatin. Die Bundessprecherin der Grünen Jugend, Anna Peters, sagte im SWR2 Tagesgespräch, die Partei habe mit der einvernehmlichen Nominierung Teamgeist und damit auch einen völlig anderen Politikstil als die Union gezeigt. "Mit Baerbock haben die Grünen eine starke Kandidatur für soziale Sicherheit, konsequenten Klimaschutz und ein Ende von HartzIV", so Peters.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    06:08
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    Matern von Marschall (CDU): "Sorge mich um Zusammenhalt der Unionsfraktion"

    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Matern von Marschall ist der Ansicht, dass sich die Parteigremien von CDU und CSU zu spät damit befasst haben, ein geregeltes Verfahren für die Klärung der Kanzlerkandidatur zu finden. Von Marschall, der eine Kandidatur von CSU-Chef Söder unterstützt, sagte im SWR2-Tagesgespräch, er sorge sich um den Zusammenhalt der Unionsfraktion.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:33
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    Bund Deutscher Kriminalbeamter: "Kriminalstatistik ist nicht aussagekräftig"

    Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Sebastian Fiedler kritisiert die vom Bundesinnenminister vorgelegte Kriminalitätsstatistik als nicht aussagekräftig. Fiedler sagte im SWR Tagesgespräch, die Statistik beinhalte lediglich, was die Polizei im Berichtszeitraum abschließend bearbeitet habe. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter schlägt stattdessen sogenannte "periodische Sicherheitsberichte" vor. Dazu gehörten neben Berichten zur allgemeinen Sicherheitslage auch eine aktuelle Gefahreneinschätzung und die Information, was die Justiz aus den bearbeiteten Kriminalfällen mache. Wünschenswert sei darüber hinaus ein Opfer-Lagebild und eine Einschätzung, wie sich kriminelle Bedrohungen mittel- bis langfristig entwickeln.

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  • 14.04.2021
    5 MB
    05:53
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    Veronika Rücker, Olympischer Sportbund: "Vereine verlieren massiv Mitglieder!"

    Die deutschen Sportvereine durchleben ihre bislang schwerste Krise. Darauf hat die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes, Veronika Rücker aus Anlass der Vorstellung des Kinder- und Jugendsportberichts hingewiesen. Im SWR Tagesgespräch sagte Rücker, wegen der Corona-Pandemie hätten die Sportvereine bundesweit im vergangenen Jahr rund eine Million Mitglieder verloren. Die größten Rückgänge seien dabei im Kinder- und Jugendbereich zu verzeichnen.

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  • 13.04.2021
    5 MB
    05:20
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    Volker Wissing: "Die FDP ist kein Mehrheitsbeschaffer!"

    Die Liberalen haben ihr Programm für die Bundestagswahl vorgestellt. Generalsekretär Volker Wissing sagte im SWR Tagesgespräch, seine Partei strebe ein zweistelliges Wahlergebnis an. Die FDP sei bereit, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Dabei müsse aber sichergestellt sein, dass sie in einer Koalition auch inhaltlich gestalten könne.

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  • 12.04.2021
    5 MB
    05:59
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    Bildungsministerin Karliczek: "Gut ausgebildete junge Leute werden nach der Krise wieder händeringend gesucht!"

    Zum Start des Sommersemesters an den Hochschulen hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) betont, dass die Hochschulen bislang gut durch die Pandemie gekommen seien. Das liege an ihrer technischen Ausstattung und daran, dass die Hochschulen Erwachsene unterrichteten, sagte Karliczek im SWR Tagesgespräch. Bislang sei nicht erkennbar, dass durch Corona die Zahl der Studienabbrecher gestiegen sei. Karliczek verwies auf Unterstützung wie verlängertes Bafög, Überbrückungshilfen und den KFW-Studienkredit. Studierende bekämen zudem länger Bafög, wenn wegen der Pandemie ein Semester nicht wie geplant stattfinden konnte. Die Bundesbildungsministerin geht nicht davon aus, dass sich Studierende Sorgen über ihre beruflichen Perspektiven machen müssen: "Sobald die Krise vorbei ist, werden wir sehen, dass das Thema Fachkräftemangel wieder eine große Relevanz bekommt und gut ausgebildete junge Leute werden demnächst wieder händeringend gesucht." Deswegen werbe sie dafür, das Studium in der Regelstudienzeit zu beenden.

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  • 09.04.2021
    5 MB
    05:40
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    AfD-Chef Meuthen: "Wir wären töricht, wenn wir uns jetzt in internen Streitereien ergehen."

    Vor dem AfD-Parteitag in Dresden an diesem Wochenende hat sich Parteichef Jörg Meuthen im SWR Tagesgespräch zur Kritik an seiner Person geäußert. Auf dem letzten AfD-Parteitag Ende 2020 hatte er rechte Provokateure in den eigenen Reihen zur Ordnung gerufen. 50 AfD-Mitglieder haben für den kommenden Parteitag nun einen Antrag eingereicht, um Meuthen abzusetzen. Er sieht dem gelassen entgegen: "Ich höre aus allen Strömungen der Partei, dass das für unvernünftig gehalten wird." Er rechne sogar damit, dass ein Antrag auf Nichtbefassung kommen werde und der Parteitag sich gar nicht damit beschäftigt: "Wenn er sich befassen sollte, dann werde ich das zu kontern wissen." Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl sei es aber nicht an der Zeit, solche Parteistreitigkeiten beim kommenden Parteitag fortzuführen. Welche Impulse man jetzt in der Pandemie setzen müsse und wie er zur Corona-Politik der Bundesregierung steht, hat er SWR2 Aktuell- Moderatorin Vanja Weingart erklärt.

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  • 08.04.2021
    6 MB
    06:12
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    Wirtschaftsexperte Lars P. Feld: Ja zu möglichem harten Lockdown

    Vor dem Krisengipfel von Unternehmensverbänden mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich der ehemalige Wirtschaftsweise Lars P. Feld im SWR zur Corona-Lage geäußert. Der Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg und Leiter des dortigen Walter Eucken Instituts, kann die Forderung nach einem harten Lockdown nachvollziehen und würde sie auch aus wirtschaftlicher Sicht befürworten: „Wenn wir noch schwierige Infektionsentwicklungen feststellen müssen, mehr Tote, eine Überlastung der Intensivstationen, dann werden wir auch im Wirtschaftsgeschehen so nicht weitermachen können.“ Wenn es notwendig sei einen solchen Lockdown durchzuführen, dann solle er auch durchgeführt werden, meint Feld. Er hat sich weiter dafür ausgesprochen, nicht zu schnell zur Schuldenbremse zurückzukehren. Das momentane Aussetzen der Schuldenbremse sei richtig. Wie er dies begründet, hat er SWR2 Aktuell-Moderatorin Vanja Weingart erklärt.

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  • 07.04.2021
    5 MB
    05:15
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    Żaklin Nastić, Linken-Fraktionssprecherin für Menschenrechtspolitik zum Amnesty-Bericht: "Massiver politischer Handlungsbedarf"

    Die Linken-Bundestagsabgeordnete Żaklin Nastić hat sich im SWR Tagesgespräch zum Jahresbericht von Amnesty International geäußert. Die menschenrechtspolitische Sprecherin ihrer Fraktion hob hervor, dass ihr vor allem die Themen Rassismus, Frauenrechte und der Schutz von Geflüchteten Sorgen machen: "An diesen Beispielen zeigt sich wie mit den Schwächsten in der Gesellschaft umgegangen wird und, dass es politisch massiven Handlungsbedarf im Menschenrechtsbereich gibt." Sie stimmte auch der Kritik des Amnesty-Berichts zu, dass Corona-Impfstoffe nicht fair verteilt würden und forderte, den Patent-Schutz aufzuheben. Wie sie diese Forderung begründet, hören Sie im Interview mit SWR2 Aktuell Moderatorin Vanja Weingart.

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  • 06.04.2021
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    05:11
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    Verteidigungsexpertin Agnieszka Brugger (Grüne): "Der Heimatschutz-Dienst der Bundeswehr ist eine große PR-Aktion"

    Agnieszka Brugger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag und Mitglied im Verteidigungsausschuss, kritisiert im SWR Tagesgespräch den Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz: "Es ist sehr begrenzt, was dieser neue Dienst für die Bundeswehr und auch die Gesellschaft bringt". Sie betonte, dass es immer wertvoll sei, wenn sich junge Menschen für die Gesellschaft engagierten, "aber es gibt ja bereits einen freiwilligen Wehrdienst". Warum es sinnvoller gewesen wäre, diesen zu reformieren, statt einen neuen auf den Weg zu bringen, erklärt sie SWR2 Aktuell-Moderatorin Vanja Weingart.

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  • 01.04.2021
    5 MB
    05:33
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    EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm: Was Kirchen in der Pandemie geleistet haben, ist nichts für Schlagzeilen

    Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm weist Kritik zurück, die Kirchen seien in der Corona-Krise zu wenig sichtbar gewesen. Im SWR2 Tagesgespräch sagte Bedford-Strohm: "Natürlich waren wir präsent - die ganze Zeit. Die Seelsorge, (…) die geleistet wurde, ist natürlich nichts für Schlagzeilen, deswegen kommt das nicht so öffentlich vor." Dennoch hält es Bedford-Strohm für wichtig, noch mehr "über die Folgen des Virus für die Seele" zu sprechen. Da würden auch religiöse Fragen eine Rolle spielen. Wie er zu Präsenz-Gottesdiensten an Ostern steht, erklärt der EKD-Vorsitzende im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Pascal Fournier.

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  • 31.03.2021
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    05:39
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    Thorsten Frei, stellvertretender Vorsitzender CDU/CSU-Bundestags-Fraktion: "Durch Maskenaffäre sehr stark an Glaubwürdigkeit eingebüßt"

    Nach den Worten des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU Bundestagsfraktion Thorsten Frei hat die CDU momentan "keinen Lauf". Vor allem durch die sogenannte Maskenaffäre habe die CDU sehr stark an Glaubwürdigkeit eingebüßt, sagte Frei im SWR2 Tagesgespräch. Der neue Parteivorsitzende Armin Laschet habe mit mit seiner Grundsatzrede jedoch "Startpunkt in Sachen innerparteilicher Aufbruch" gesetzt. Wie die CDU bis zur Bundestagswahl Vertrauen zurückgewinnen könnte, erläutert Frei im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Pascal Fournier.

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  • 30.03.2021
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    05:08
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    Ulrich Hoppe, Haupt-Geschäftsführer Deutsch-Britische IHK: "Corona hat stärkere Auswirkungen als der Brexit."

    Seit drei Monaten ist das Vereinigte Königreich offiziell nicht mehr Teil der Europäischen Union. Im SWR2 Tagesgespräch erklärt Ulriche Hoppe, der Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Britischen IHK die Auswirkungen. Das Freihandelsabkommen sorge zwar dafür, dass zwischen der EU und Großbritannien keine Zölle anfallen, bedeute die neue Grenze "extra Kosten" durch Bürokratie, "denn das muss alles nachgewiesen werden", so Hoppe. Der Warenverkehr sei "deutlich mühsamer geworden" – in beide Richtungen. Dennoch seien britische Unternehmen deutlich stärker von den neuen Regelungen betroffen, weil der Export der britischen Volkswirtschaft zu "knapp 50 Prozent in die EU" gehe, umgekehrt seien es weniger als 10 Prozent. Außerdem gebe es von Großbritannien in Richtung EU deutlich mehr Formalitäten: "Denn die Briten haben einseitig erst mal viel 'durchgewunken' und die echten Zollformalitäten, die an der Grenze stattfinden, auf den 1. Januar nächsten Jahres verschoben." Im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Pascal Fournier erläutert Hoppe außerdem, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Corona-Pandemie im Vergleich mit dem Brexit hat.

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  • 29.03.2021
    5 MB
    05:25
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    Staatsminister Niels Annen (SPD): "Deutschland gibt noch einmal 1,5 Milliarden für Syrien"

    Anlässlich der internationalen Syrienkonferenz von UN und EU hat Niels Annen (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt, die Lage in dem Land als "katatrophal" bezeichnet. Im SWR2 Tagesgespräch kündigte Annen an, Deutschland werde die humanitäre Hilfe für das Land noch einmal mit ca. 1,5 Milliarden Euro unterstützen. Der Forderung nach Wiederaufbauhilfe im Land, wie sie zum Beispiel der Präsident des Deutschen Caritasverbands, Neher, ins Gespräch gebracht hatte, erteilte Annen eine Absage. Warum er die aktuell ablehnt, erklärt er im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Pascal Fournier

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  • 27.03.2021
    5 MB
    05:41
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    Jens Zimmermann (SPD): "Wollen Uploadfilter bei Urheberrechtsreform weitgehend ausschließen"

    Der Bundestag hat in erster Lesung über die Reform des Urheberrechts beraten. Grundlage ist eine EU-Richtlinie, die in nationales Recht umgewandelt werden muss. Union und SPD hatten vereinbart, dass es keine Uploadfilter geben soll. Im Regierungsentwurf sind sie aber vorgesehen. Der digitalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jens Zimmermann, betonte im SWR Tagesgespräch, Deutschland wolle die Richtlinie so in deutsches Recht umsetzen, dass Uploadfilter weitgehend ausgeschlossen werden.

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  • 27.03.2021
    4 MB
    04:31
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    Justizministerin Lambrecht zu Lobbyregister: "Hätte mir mehr vorstellen können"

    Der Bundestag will am Abend das Lobbyregister beschließen. Das ist eine öffentliche Datenbank, aus der man ersehen kann, wer für wen Interessenvertretung betreibt. Das Lobbyregister soll für mehr Transparenz sorgen und ist nach der Maskenaffäre um Politiker von CDU und CSU wieder auf der politischen Agenda ganz nach oben gerückt. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) äußerte sich im SWR Tagesgespräch zurückhaltend über den Entwurf. Sie sagte, sie hätte sich mehr vorstellen können. Das habe die Union aber verhindert.

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  • 24.03.2021
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    06:56
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    Sevim Dagdelen (Die Linke): "Türkei ist auf dem Weg in einen islamistischen Unterdrückungs-Staat"

    Vor dem EU-Gipfel zur Türkei sieht die Außenpolitikerin Dagdelen von der Linken keine Verbesserung der dortigen Menschenrechtslage. Im SWR Tagesgespräch warnte die Vorsitzende der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe davor, Ankara ein positives Zeugnis auszustellen. Das Gegenteil sei viel mehr der Fall: "Die Opposition wird drangsaliert, fast schon völlig zerschlagen. Frauen werden wieder der Gewalt der Männer anheimgestellt, weil die Istanbul-Konvention gekündigt worden ist: Es geht in Richtung islamistischer Unterdrückungsstaat."

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  • 23.03.2021
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    07:10
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    Daniela Kluckert, FDP, vor Autogipfel: "Abgasnormen nicht weiter verschärfen!"

    Vor dem Autogipfel der Bundeskanzlerin mit Vertretern der Wirtschaft hat die FDP-Politikerin Daniela Kluckert mehr Unterstützung für die deutsche "Schlüsselindustrie" gefordert. Kluckert, die Vize-Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Verkehr und Digitales ist, forderte im SWR-Tagesgespräch, weiteren Verschärfungen der Abgasnormen in der Europäischen Union eine Absage zu erteilen. Die Klimaziele ließen sich besser erreichen, wenn der Autoverkehrssektor in den Emissionshandel aufgenommen würde. Außerdem müssten synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels in die Abgasnorm aufgenommen werden. Das habe die Bundesregierung bislang versäumt, kritisierte Kluckert.

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  • 22.03.2021
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    06:28
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    Bütikofer (Grüne): "EU-Sanktionen sind Einschnitt in die Beziehungen zu China"

    Der chinapolitische Sprecher der Grünen im Europaparlament, Bütikofer, hat die EU-Sanktionen wegen der Unterdrückung der Uiguren in China im SWR Tagesgespräch als "wichtigen Schritt" bezeichnet. Bütikofer sagte, angesichts von Zwangsarbeit, Zwangssterilisation und Massenvergewaltigungen habe Europa sich viel zu lange mit Appellen zufriedengegeben. Er gehe davon aus, dass die Sanktionen gegen Einzelpersonen und das Xinjiang Produktions- und Aufbaukorps, eine paramilitärische und wirtschaftliche Organisation, treffe China durchaus. Dafür spreche die Tatsache, dass die chinesische Regierung wütend reagiere. China hat als Reaktion auf EU-Sanktionen Strafmaßnahmen gegen Bütikofer und weitere EU-Parlamentarier sowie Wissenschaftler aus Deutschland und anderen EU-Staaten verhängt.

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  • 19.03.2021
    5 MB
    05:14
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    Fridays for Future-Sprecherin Line Niedeggen zum Grünen Wahlprogramm: "Sehr schwer, so ein Schneckentempo zu loben"

    Die Heidelberger Aktivistin und Fridays for Future-Sprecherin Line Niedeggen kritisiert das Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen als zu zögerlich und nicht radikal genug. Im SWR Tagesgespräch sagte Niedeggen: "Wenn die größte grüne Partei Europas es nicht schafft, wirklich mutig Paris-konform voranzuschreiten und dann in Koalitionsverhandlungen noch Kompromisse machen muss, ist das ein Kompromiss (…) der alles abschwächt." Außerdem erklärt Niedeggen, welche konkreten Kritikpunkte sie am Grünen-Wahlprogramm hat und wie die Fridays for Future Proteste heute Corona-konform organisiert wurden.

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  • 18.03.2021
    5 MB
    05:52
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    Dario Schramm, Generalsekretär der Bundes-Schülerkonferenz: "Offene Schulen nur mit flächendeckenden Tests"

    Der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, kritisiert die Aussage der Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz, Ernst, die Schulen müssten trotz steigender Corona-Zahlen so lange wie möglich geöffnet bleiben. Im SWR2 Tagesgespräch sagt Schramm, solche Äußerungen stießen bei ihm auf Unverständnis, solange es keine flächendeckenden Coronatests an Schulen gebe. Er erklärt außerdem, warum er die Corona-Maßnahmen als "Chaos" erlebt, und warum Förderprogramme für Schülerinnen und Schüler auch nach Ende der Corona-Pandemie noch nötig sein werden.

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  • 17.03.2021
    4 MB
    04:33
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    Falko Mohrs (SPD) zu Corona-Hilfen-Betrug: "Ich fürchte, es wird noch einiges ans Licht kommen."

    Der SPD-Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs fühlt sich nach der Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses zu den Betrügereien im Zusammenhang mit den Corona-Hilfen vom Wirtschaftsministerium nicht ausreichend informiert. Im SWR2 Tagesgespräch erläutert Mohrs, welche offenen Fragen er sieht und warum er befürchtet, dass im Zuge der Ermittlungen noch mehr ans Licht kommt. Außerdem erklärt er, warum die Corona-Hilfen nicht über die Finanzämter abgewickelt werden, auch wenn das immer wieder ins Gespräch gebracht wird.

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  • 16.03.2021
    5 MB
    05:32
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    Grünen-Gesundheits-Experte Dahmen: "Spahn hat neues Impfdebakel angerichtet"

    Janosch Dahmen, Bundestagsabgeordneter und Gesundheitsexperte von Bündnis 90/Die Grünen, kritisiert den Impfstopp für Astrazeneca scharf: „Hier hat Jens Spahn in einem Schnellschuss ein neues Impfdebakel angerichtet, was uns Wochen, Monate zurückwirft und unter Umständen Menschenleben kostet.“ Im SWR2 Tagesgespräch erläutert Dahmen, warum es besser gewesen wäre, sich an der Europäischen Arzneimittelagentur EMA zu orientieren. Außerdem erklärt der studierte Mediziner, wie die Risiken für Hirn-Thrombosen nach einer Impfung im Vergleich zu Alltagsrisiken für die gleiche Todesursache einzuordnen sind, welche Rolle Ärzte bei der Aufklärung spielen können und was jetzt passieren muss, damit das Vertrauen in den Impfstoff von Astrazeneca nicht völlig verloren geht.

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  • 15.03.2021
    5 MB
    05:05
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    Marcel Fratzscher (DIW): "Klimaschutz und Wirtschaft sind kein Gegensatz"

    Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sieht Baden-Württemberg mit dem grünen Ministerpräsidenten Kretschmann als Beweis dafür, dass Klimaschutz, Nachhaltigkeit und gute Wirtschaftspolitik miteinander verbunden werden können. Im SWR Tagesgespräch sagte Fratzscher: "Aus ökonomischer Sicht hat Baden-Württemberg in den letzten Jahren eine sehr erfolgreiche Politik gemacht, (…) hat sehr viele 'Hidden Champions', mittelständische Unternehmen, Familienunternehmen, die in den letzten Jahren gut gefahren sind." Fratzscher sieht in der guten wirtschaftlichen Situation in Baden-Württemberg ein "extrem wichtiges Signal". "Klimaschutz muss nicht wirtschaftlich schädlich sein, muss nicht Arbeitsplätze zerstören (…) sondern wir realisieren, dass genau das Gegenteil gilt." Beispiel sei die Autobranche im Südwesten. Unternehmen wie Daimler könnten langfristig nur bestehen und wettbewerbsfähig bleiben, wenn sie "die Transformation in Richtung alternative Antriebe oder autonomes Fahren erfolgreich bewerkstelligen", so Fratzscher. Deshalb sei Baden-Württemberg ein gutes Beispiel, dass Klimaschutz und gute Wirtschaftspolitik "zwei Seiten der gleichen Medaille sind."

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  • 12.03.2021
    5 MB
    06:03
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    IKRK-Präsident Peter Maurer: "Auch Geflüchtete brauchen eine Impfperspektive"

    Der Präsident des Internationalen Roten Kreuzes, Peter Maurer, befürchtet, dass in Syrien nach zehn Jahren Bürgerkrieg mehrere chancenlose Generationen heranwachsen. Im SWR Tagesgespräch sprach er von der großen Gefahr, "dass diese außerordentlich wichtige Generation, die eigentlich die Zukunft eines Volks tragen muss, durch immer größere Ausbildungslücken zunehmend perspektivlos ist." Die Corona-Pandemie habe diese Gefahr zusätzlich verstärkt. Auch wenn es in den vergangenen Monaten relativ gut gelungen sei, die Flüchtlingslager mit Schutzausrüstung auszustatten, sehe es bei der Versorgung mit Impfstoff gar nicht gut aus. Maurer fordert deshalb eine Impfperspektive auch für marginalisierte Gruppen wie Geflüchtete.

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  • 11.03.2021
    5 MB
    05:23
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    BfS-Präsidentin Inge Paulini: "Neues Szenario für den Notfallschutz"

    Die Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz, Paulini, hat zugesichert, dass der radiologische Notfallschutz in Deutschland seit dem "Schock durch Fukushima" angepasst und optimiert worden sei. Was das konkret bedeutet, hat sie im SWR2 Tagesgespräch erklärt. Und auch, warum kleinere Reaktor-Typen, die noch in der Entwicklung sind, "ein neuartiges Szenario für den Notfallschutz" bedeuten. Der deutsche Abschied von der Kernenergie Ende 2022 steht dabei laut Paulini aber nicht in Frage: "Der Ausstieg ist der Ausstieg."

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  • 10.03.2021
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    05:53
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    Europa-Abgeordnete Anna Cavazzini, Grüne: "Ein Lieferkettengesetz lohnt sich für alle"

    Die grüne Europa-Abgeordnete und Schattenberichterstatterin im Handelsausschuss, Anna Cavazzini, ist "sehr zufrieden" mit dem Abstimmungsergebnis im Europaparlament zum Lieferkettengesetz. Im SWR2 Tagesgespräch betonte sie, warum die europäischen Vorschläge viel weiter gingen als die der Bundesregierung. Der enorme Kontrollaufwand loht sich in ihren Augen für alle - nicht nur angesichts der "riesigen Probleme" wie moderner Sklaverei, Zwangs- und Kinderarbeit, sondern auch als Wettbewerbsvorteil für die Hersteller. "Wir sehen, dass sehr viele Verbraucherinnen und Verbraucher immer mehr Wert auf solche Themen legen wie Nachhaltigkeit und Menschenrechte."

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  • 10.03.2021
    5 MB
    05:06
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    IW-Ökonom Schäfer: "Langzeitarbeitslosigkeit als Corona-Erbe"

    Für den Arbeitsmarktexperten Holger Schäfer vom Institut der Deutschen Wirtschaft ist die drohende Langzeitarbeitslosigkeit das größte Arbeitsmarktrisiko durch die Corona-Pandemie: "Die Zurückhaltung bei den Einstellungen ist die stärkste, die am weitesten sichtbare Arbeitsmarktwirkung durch die Corona-Krise", sagte Schäfer im SWR2 Tagesgespräch. Zum Glück sei die befürchtete Entlassungswelle, auch dank millionenfacher Kurzarbeit, deutlich kleiner ausgefallen. Doch sei es für alle schon vor der Krise Arbeitslosen jetzt noch schwieriger, wieder einen Job zu finden: "Die werden zunehmend langzeitarbeitslos."

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  • 08.03.2021
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    05:48
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    Grünen-Vizevorsitzende Lang: "Die Gesellschaft ist schon viel weiter"

    Gleiche Rechte ja, Gleichberechtigung nein. Auch am Weltfrauentag 2021 muss wieder diskutiert werden, warum Frauen trotz eindeutiger Gesetze Männern gegenüber in vielen Lebensbereichen noch immer benachteiligt sind. Die Grünen als traditionell feministische Partei haben schon immer viele Ideen dazu, doch auch sie konnten den grundsätzlichen Missstand bisher nicht ändern. Woran das liegt und warum die Gesellschaft möglicherweise in dieser Frage weiter ist als die Politik, darum geht es unter anderem im SWR Tagesgespräch mit der frauenpolitischen Sprecherin und stellvertretenden Vorsitzenden der Grünen, Ricarda Lang.

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