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Leute im Fokus | Der Personality Podcast mit Alex List

Fotograf Alex List ‚shootet‘ bekannte Persönlichkeiten in seinem Fotostudio in Wien und reflektiert dabei mit ihnen über das Leben. Alex spricht mit seinen Gästen über Lebensstationen, Kindheit, erste Erfolge, das Leben als VIP, gute und schlechte Fotos, Erlebnisse mit sogenannten ‚Meuchel‘-Fotos, Bilder die sich eingeprägt haben, und vieles mehr. Zum Abschluß des Gesprächs gibt es noch den FINAL SHOT in Schwarz Weiß. Viele Fotos zum Podcast und natürlich diesen Final Shot veröffentlicht Alex List auf seiner Homepage (www.alex-list.com) und in seinen Social Media Kanälen wie Facebook und Instagram.

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  • 10.12.2021
    58 MB
    01:00:58
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    Christina 'Mausi' Lugner

    Christina Lugner ist eine der bekanntesten Österreicherinnen mit über 2,5 Millionen Ergebnissen bei Google und doch weiß man relativ wenig über die private Christina Haidinger aus Wien Mauer. Bevor sie zum Mausi an der Seite des berühmten Baumeisters wurde, war die Wienerin zuerst die einzige Zentraleinkäuferin im männerdominierten Bau- und Gewerbehandel. Und diesen Job hat sie nur mit einer List bekommen. Zum Vorstellungsgespräch hat sie ein bewusst gesetzter Buchstabendreher gemacht. ChristiAN Haidinger bekam den Job bei Baumaxx, danach bei Bipa und schließlich beim Metro-Konzern. „Diesen Job würde ich wahrscheinlich noch heute machen. Das war mein Leben. Darin war ich gut und erfolgreich. Das hat richtig Spaß gemacht. Doch dann kam Richard Lugner.“ Der Baumeister hat Christina im wahrsten Sinn den Kopf verdreht. „Ich war bis über beide Ohren verliebt und habe alles für ihr aufgegeben. Zu unserem ersten Rendezvous führte er mich in den Balkan-Grill am Brunnenmarkt.“ Zu dieser Zeit war die spätere Lugner-City gerade in Bau und wenig erfolgversprechend. „Wir haben damals alles auf eine Karte gesetzt und jeden einzelnen Medientermin wahrgenommen. Wir haben den Opernball als Medienplattform entdeckt und Stars nach Wien und in unser Einkaufzentrum geholt. Und wir haben den ursprünglichen Namen geändert. Die Lugnercity hätte nämlich Palm-City heißen sollen.“ Der Drang in die Medien erwies sich schließlich als Einbahnstraße. „Richard wollte immer mehr. Dann kam die ATV-Serie DIE LUGNERS und Richard hat, um Zeit zu sparen, das Kamerateam sogar bei unseren Urlauben mitgenommen. Irgendwann wurde mir das alles zu viel. Heute würde ich sogar sagen, dass wir noch verheiratet wären, hätten wir damals mehr Zeit als Familie gehabt. Aber Richard hat alles den Medien und der Werbung für die Lugnercity untergeordnet.“ Mittlerweile ist Christina ziemlich genau so lange von Richard Lugner geschieden als sie mit ihm verheiratet war. Beide verbindet Tochter Jaqueline, mittlerweile 27 Jahre alt. „Was an ein Wunder grenzt, bin ich doch selber erst 29“, lacht Christina. Wenn sie Fotos aus ihrer Kindheit sieht, stimmt es sie traurig: „Die Zeit ist verflogen. Wenn ich dran denke, dass mehr Lebenszeit hinter mir als vor mir liegt werde ich sentimental.“ Besonders wenn Christina Fotos von ihrem verstorbenen Papa betrachtet. „Wo sind die vielen Jahre geblieben. Ich war doch gerade erst 16.“ Vor Kurzem hatte Christina Lugner eine schwarze Zeit in meinem Leben. „Da ging es mir richtig mies. Doch niemand, außer meiner engsten Familie hat davon etwas mitbekommen. Schon gar nicht die Medien.“ Apropos Medien: Wenn Mausi Lugner zuhause ist, dann dreht sie ihr Handy ab. Dann ist sie für niemanden erreichbar und dann kriegt sie auch nichts von der Welt mit. „Mir ist es völlig egal was die Leute über mich denken. Ich bin weder bei Facebook noch bei Instagram und verfolge lese Berichte über mich. Ich polarisiere. Das ist mir klar. Menschen die mich gut finden schreiben nichts, und Menschen die mich doof finden, interessieren mich nicht. Hauptsache, sie schreiben meinen Namen richtig Christina – mit A!

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  • 03.12.2021
    58 MB
    01:01:23
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    Hans Enn

    Hans Enn ist eine österreichische Schilegende. Ab Mitte der 1970er Jahre war er 14 Jahre höchst erfolgreich im Schiweltcup unterwegs und hat keine Disziplin ausgelassen. Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom, Kombination; Hans Enn war der klassische Allrounder und hat 6 Weltcuprennen gewonnen. Bei den Olympischen Winterspielen in Lake Placid 1980 gewann er eine Broncemedaille. Zum Fotoshooting mit Alex List hat der Saalbacher diese Medaille und die dazugehörende Originalstartnummer mitgebracht und erinnert sich an seine Karriere im österreichischen Ski-Nationalteam. „Die Zeit war wunderbar und ich möchte keinen einzigen Tag missen. Innerhalb des Teams hatten wir eine tolle Kameradschaft und konnten auch mal über die Stränge schlagen. Es gab keine sozialen Medien im Internet und niemand hatte jederzeit einen Fotoapparat zur Hand. Da ist Vieles zum Glück unentdeckt geblieben.“ Mit 6 Jahren wollte der kleine Hans unbedingt Schirennläufer werden: „Ich hatte mit Hans Hinterholzer (Anm.: ehemaliger Schirennläufer, 1948 Teilnehmer bei den Olympischen Winterspielen) einen super Kinder- und Jugendtrainer in Saalbach. Meine Lehrerin hat mich öfter früher entlassen und auf die Piste zum Training geschickt. Gelitten hat vor allem der Musikunterricht. Wahrscheinlich ist das der Grund warum ich bis heute nicht singen kann.“ Seine Eltern haben Hans Enn stets unterstützt. Er musste ihnen nur versprechen, neben der Skilaufbahn auch einen ordentlichen Beruf zu erlernen. So wurde er Maschinenschlosser im Werk seines ersten Skiausstatters und Sponsors Blizzard. Heute blickt Hans Enn auf eine abwechslungsreiche und erfolgreiche Berufslaufbahn zurück. Nach seinem verletzungsbedingten Rücktritt eröffnete Enn in Saalbach ein Hotel, das mittlerweile sein Sohn führt. Heute bezeichnet sich der Neo-Klosterneuburger als Unternehmer und ist unter anderem Teilhaber des Unternehmens Neuro Socks. Eigentlich alles super: „Bis auf meine Foto-Organisation auf meinem Mobiltelefon. Da sind mittlerweile über 101.000 Fotos drauf. Natürlich nichts abgesichert und ohne jegliches System. Ich bräuchte unbedingt einen Plan oder noch besser jemanden der Ordnung in dieses Chaos bringt.“ Vielleicht kann Alex List helfen. Zumindest wirft er gemeinsam mit Hans Enn einen Blick auf dessen Lebensbilder.

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  • 26.11.2021
    58 MB
    01:00:33
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    Oliver Stamm

    Oliver Stamm gilt als Pionier des Beach-Volleyballs in Österreich. In dieser so jungen Sportart war er im Jahr 2000 mit seinem Partner Nick Berger erfolgreicher Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele in Sydney und hat die ersehnte Olympiamedaille nur ganz knapp verfehlt. „Im Spiel gegen die späteren Olympiasieger Brasilien hatten wir sogar einige Matchbälle und konnten trotzdem nicht gewinnen. Hätten wir den Sack zumachen können, dann wäre eine Medaille durchaus drin gewesen.“ Schließlich ist es der 9. Platz geworden. Mit diesem Erfolg in der Tasche hat Oliver Stamm nicht nur den Verbandspräsidenten Lügen gestraft, der einmal gesagt haben soll: „Das sind noch nur Pubertierende die ein bisschen im Sand herumwühlen“. Für den Podcast „Leute im Fokus“ öffnet der Klosterneuburger sein Fotoalbum und ärgert sich „dass es von seiner aktiven Zeit als Spitzensportler nur sehr wenige Fotos gibt. Das war die Zeit der Umstellung von analog auf digital. Das habe ich echt versäumt.“ Gemeinsam mit Moderator und Fotograf Alex List erinnert er sich an seine Zeit als TV Moderator für den TV Sender ATV, seine Teilnahme bei der ORF Show Dancing Stars und verrät warum er froh ist sich vor 20 Jahren gegen ein Tattoo entschieden zu haben.

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  • 19.11.2021
    57 MB
    01:00:18
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    Clemens Trischler

    „Mich nerven sogenannte Prominente die sagen: Nein, in die Zeitung will ich nicht. Bullshit! Ich wollte immer in die Zeitung. Ich wollte berühmt werden. Und ich tue auch viel dafür. Das ist harte Arbeit“. Als 7 Jähriger hat Clemens seiner Schwester ins Freundschaftsbuch geschrieben, was er einmal werden möchte: „Reich und berühmt“. Mittlerweile ist der Unternehmer und Künstlermanager im Rampenlicht angekommen. Clemens Trischler ist gern gesehener Gast auf Events aller Art, gibt TV Interviews und schreibt Bücher zum Thema. Unter anderem gemeinsam mit Schauspielerin Maren Gilzer den Bestseller Alles für den Ruhm – Wie auch du es schaffen kannst, prominent zu werden. Begonnen hat die Society-Reise mit Starastrologin Gerda Rogers. „Wir waren zufällig gemeinsam bei einer Talksendung in einem Fernsehstudio zu Gast und Gerda hat mich danach zu einem privaten Treffen eingeladen“. Aus dem Kennenlernen wurde Freundschaft und eine Zusammenarbeit. Mit ihr schrieb Trischler Gerda Rogers Biografie, er ist ihr Manager und sie seine Ersatzmutter 2.0 „Wir sind total überschiedlich. Es funktioniert auch nur auf der Mutter-Sohn Ebene. Wären wir ähnlich alt, würden wir niemals zusammenfinden. Eine Liebelei wäre unmöglich. Das sagen auch die Sterne, sagt Gerda.“ Völlig unterschiedlich gehen die beiden auch mit Erinnerungen um. Während die Astrologin im Hier und Jetzt lebt und kaum Fotos aufgehoben hat, sammelt der Künstlermanager alles. „Ich liebe Fotos. Ich habe alles sowohl analog als auch digital. Fein säuberlich geordnet und auf mehreren Festplatten doppelt und dreifach gesichert. Die wichtigsten Fotos habe ich in einer feuerfesten Kiste untergebracht. Das ist meine Blackbox.“ Der bevorstehende 30. Geburtstag wirft dunkle Schatten voraus. „Fürchterlich“, findet Clemens Trischler, „damit kann ich mich überhaupt nicht anfreunden“. Im Talk mit Alex List öffnet Clemens Trischler diese Kiste und zeigt jede Menge Kinderfotos. Bei anschließenden Shooting zeigt sich der toughe Manager schüchtern und unsicher: „Ich schaue auf Fotos eigentlich immer gleich aus. Ich lache selten und bin froh wenn es schnell geht. Ich bin kein Fan von mir selber. Im Gegenteil.“

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  • 12.11.2021
    59 MB
    01:01:46
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    Gerda Rogers

    Laut Analyse der Internet Suchmaschine Google ist Gerda Rogers die meistgesuchte Frau des Jahrzehnts in Österreich. „Das hätte ich so nicht gesehen!“ Gerda Rogers ist Ihre sehr hohe Bekanntheit eher unangenehm, wie sie sagt. „Die hat sich eigentlich nur durch die Radiosendung zwangsläufig ergeben. Die Sendung „Sternstunden“ läuft seit fast 30 Jahren ohne Unterbrechung wöchentlich auf Ö3 und machte die Astrologin, die zum Jahreswechsel ihren 80. Geburtstag feiert erst in der zweiten Lebenshälfte zum Star. Davor lebte sie mit ihrem ersten Ehemann das Konzept des beschaulichen Vater-Mutter-Kind-Lebens im oberösterreichischen Steyr. „Leider hat die Schwiegermutter das traute Glück zerstört“ um danach das totale Kontrastprogramm an der Seite eines amerikanischen Filmregisseurs im Rom der späten 1970er und frühen 1980er Jahre zu erleben. „Da war jede Nacht Party angesagt und in der Via Veneto wurde der rote Teppich ausgerollt“. Gerda Rogers mittendrin im Dolce Vita: Fellini, Helmut Berger, Romy Schneider, Liz Taylor, Frank Sinatra, die Rolling Stones, jede Menge Drogen, Alkohol und High Life. „Ich habe immer nur zugeschaut und gestaunt. Ich habe nie geraucht und nie getrunken.“ Fotos aus dieser Zeit hat Gerda Rogers keine aufgehoben. „Ich lebe im Hier und Jetzt und möchte nicht, dass mein Sohn irgendwann mal alles verbrennen muss.“ Wobei „Das Irgendwann liegt noch in weiter Ferne. Ich habe vor noch lange zu leben und vor allem noch lange zu arbeiten. So lange die Leute meinen Rat wollen, schaue ich für sie gerne in die Sterne!“

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  • 29.10.2021
    60 MB
    01:03:06
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    Adriana Zartl

    Adriana Zartl ist Moderatorin, Schauspielerin, Tänzerin, Gastronomin und nicht nur in Österreich seit vielen Jahren ein bekanntes TV Gesicht. Die geborene Schweizerin mit indonesischen Wurzeln ist in Hong Kong und Australien aufgewachsen und wollte als Kind Prima Ballerina werden. Und das unbedingt in Wien, an der Staatsoper, bei den ganz Großen. Und weil Adriana immer schon einen Sturschädel hatte, gab der Rest der Familie nach und übersiedelte nach Österreich. Nach Ballett und absolvierter Schauspielschule war lockte aber erst das Fernsehen. Zuerst das Fernsehballett und danach große Samstag Abend Shows. später wechselte Adriana Zartl nach Deutschland und moderierte auf Pro7 das Wetter und auf 9Live sogenannte Call-in-Shows. Dazwischen war sie Teil des Casts einer wöchentlichen Comedy-Show auf RTL als Partnerin von Comedian Carolin Kebekus. Für den Podcast mit Alex List hat Adriana ihre Fotoalben geöffnet und erinnert sich an legendäre Misswahlen, misslungene Frisuren und ihre Haustier-Ente im fernen Australien. Beim abschließenden Fotoshooting verrät die Mama eines fast-Teenagers warum sie zwei verschiedene Socken trägt und wie viel Pippi Langstrumpf in ihr steckt.

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  • 22.10.2021
    62 MB
    01:04:38
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    Manuel Rubey

    Manuel Rubey ist Schauspieler, Musiker, Kabarettist, Autor und Musiker und wollte ursprünglich eigentlich etwas ganz anderes werden: Fußballprofi, Basketballer oder zumindest Grand-Slam Gewinner im Tennis. „In meinem Zimmer hatte ich Poster von Stefan Edberg an den Wänden“. Geschminkt und verkleidet hat sich der Wiener immer schon gerne, was sich wie ein roter Faden durch die diversen Fotoalben zieht. Manuel Rubey war als Stöpsel eine Mini Dramaqueen im Niki-Pyjama. Weil seine Lehrerin ihn, den Teenager nicht für einen Redebewerb anmelden wollte, hat sich Manuel selbst angemeldet und gewonnen. „Das war sicher eine Initialzündung. Während die anderen KandidatInnen backstage die Nerven weggeschmissen haben wurde ich immer ruhiger.“ Parallel zur Ausbildung an der Schauspielschule suchte der Rastlose nach neuen Ausdrucksformen und stieg als Sänger der Band „Mondscheiner“ ein. Und plötzlich war Manuel Rubey mehr oder weniger unfreiwillig in der Hitparade und auf den größten Bühnen des Landes zu hören. „Vieles in meinem Leben ist einfach passiert“. So wie beispielsweise die Karriere als Kabarettist. „Thomas Stipsits und ich haben uns während Dreharbeiten kennengelernt und uns schockverliebt. Thomas hatte dann die Idee für ein gemeinsames Programm. Daraus wurden schließlich zwei und insgesamt 7 Jahre auf Tour. Aktuell spielt Manuel Rubey sein erstes Soloprogramm „Goldfisch“, durchwegs vor ausverkauftem Haus und hat Mühe genügend freie Termine zu finden. Denn da gibt es noch ein weiteres Projekt das viel mehr Zeit beansprucht als gedacht: Die „Familie Lässig“ war als einmaliges Bandprojekt mit Freunden geplant. Dann kam der Lockdown und die Band wurde kreativ. Daraus entstand ein erstes Album und die Idee einer Tournee im kommenden Frühjahr. Ja, und Filme dreht das Multitalent auch jede Menge. Dabei scheint das Zeitmanagement aber besser zu funktionieren. „Ist ein Film erst mal abgedreht, dann ist für mich das Projekt auch komplett erledigt. Ich schaue mir den Film meist gar nicht an. Ich weiß ja was im Drehbuch steht. Außerdem würde ich mir Sorgen machen, wenn ich mir einen Film anschaue in dem ich mitspiele und mich selbst geil finden würde.“

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  • 15.10.2021
    59 MB
    01:01:24
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    Andrea Buday

    „Wenn ich in Wien in den Zug einsteige kenne ich spätestens in St. Pölten die Lebensgeschichte von mindestens drei Mitreisenden. Ich finde Menschen und ihre Geschichten irrsinnig spannend.“ Andrea Buday ist Vollblut-Journalistin und könnte sich keinen anderen Beruf vorstellen. Die Oberösterreicherin kennt jede und jeden, den Schauspieler genauso wie die Bergbäurin, den Krebsspezialisten oder die Krimiautorin. Mit Franz Klammer und Richard Lugner ist sie nach wie vor per Sie und wenn daheim bei Prominenten zu Gast ist, studiert sie gerne die Familienfotos am Kaminsims. Nicht selten ist Andrea Buday bei Events die, die am auffälligsten gekleidet ist. Ihr legendärer Lacher hallt oft über die Roten Teppiche und wenn sich Andrea Lebensträume erfüllen möchte, wie beispielsweise das Singen inklusive CD Produktion, dann macht sie das. „Jetzt erst Recht“, hört sie sich immer wieder selbst sagen, wenn es beispielsweise um eine Teilnahme bei Dancing Stars geht, oder wenn sie in der Sendung Liebesg‘schichten und Heiratssachen einen Lebenspartner sucht. Oder wenn sie eine Woche nach ihrer Krebsoperation vor einem Starfotografen zum Thema Krebsvorsorge posiert und selbst zum Thema wird. Folgendes Zitat stammt von Andrea Buday. „Ich bin lieber steinreich als prominent“. Steinreich ist Andrea Buday an G‘schichtln und Erinnerungen. Und an wunderbaren Fotos über die ich mit ihr plaudern kann.

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  • 08.10.2021
    62 MB
    01:04:54
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    Leo Bei

    In den 1970er Jahren waren schulterlange Haare und ein mächtiger Schnauzbart Leo Beis Markenzeichen. Aufgrund einer Hautkrankheit wurde die Frisur irgendwann in den 1990er Jahren schlagartig zur Glatze, dafür der Bart länger fast bis zum Nabel. Und auch wenn sich manche „Kinder vom Rasputin aus Wien fürchten“, so ist der Musiker einer der friedvollsten Menschen. „Innerlich bin ich nach wie vor ein großer Bub und habe eine unbändige Freude am Leben.“ Leo Bei ist in der Wiener Musikszene seit den 1970er Jahren aktiv. Zuerst als Solomusiker im Szenelokal „Roter Engel“ sowie als Studiomusiker (unter anderem für Rainhard Fendrich). In den 1980er und 1990er Jahren war er Produzent und legendärer Bassist „Karl Horak“ der Chefpartie rund um den Ostbahn-Kurti. Später heuerte Leo Bei bei der Ersten Allgemeinen Verunsicherung an und begleitete die Band fast 20 Jahre bei unzähligen Tourneen durch halb Europa. Mit seinem Jugendfreund Michael Scheikl, dem einstigen Gründungsmitglied der 80er Jahre Boyband JOY, feiert Leo Bei seit einem Ausstieg bei der EAV Wochenende für Wochenende in den Hauptstädten des ehemaligen Ostblocks seinen dritten Frühling und empfindet das „als großes Geschenk“. Alex List Und Leo Bei hatten ihre erste Begegnung im Rahmen eines frühen gratis Ostbahnkurti Konzerts in Linz im Donaupark nahe der alten Eisenbahnbrücke, im Frühling 1986. Jahre bevor es mit der Chefpartie so richtig losging. „Damals hatte ich auf der Bühne mein rosa Hochzeits-T-Shirt an und fand mich sehr sexy“. 35 Jahre später treffen sich die beiden Freunde im Fotostudio, blättern gemeinsam im Fotoalbum und besprechen unter anderem warum Karl Horak bei jährlich stattfindenden musikalischen Klassentreffen des Ostbahnkurtis nicht mehr dabei ist.

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  • 01.10.2021
    63 MB
    01:05:37
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    Laszlo Maleczky

    Laszlo Maleczky will sich in keine Schublade drängen lassen. Er versucht sich immer wieder neu zu erfinden. Einheitsbrei ist für den klassisch ausgebildeten Opernsänger mega langweilig, wie er im Podcast mit Alex List mehrmals erwähnt. Der Wiener mit schwedischen und ungarischen Wurzeln hat sich bewusst für den „harten Weg“ entschieden. Und für jede Menge Stilbrüche. So hat er gut bezahlte Opernengagements abgelehnt und sich stattdessen der Classical Boy Group ADORO angeschlossen. „Über 7 Jahre war ich Teil dieser wunderbaren Formation und durfte neben Hitparadenluft und jede Menge Tourneeluft schnuppern. Bis es mir nach der gefühlt fünften Europatournee und internen Streitigkeiten zu viel wurde und ich etwas anders machen musste". Es entstand 2016 das Album Herzschlag. Auf diesem Album interpretiert Laszlo Pop-Hits wie "Wrecking Ball" von Miley Cyrus, "Durch den Monsun" von Tokio Hotel oder "Angel" von Robbie Williams mit seiner klassischen Stimme und deutschen Texten neu. Aktuell stellt Laszlo Maleczky mit zwei weiteren klassischen Tenören sein neuestes Projekt IMPULSO zusammen. „Mit Julian und Kirliat stimmt die Chemie. Wir haben unheimlich viel Spaß beim gemeinsamen Singen und können es kaum erwarten bis wir endlich live auf der Bühne stehen dürfen. Heute steht Laszlo Maleczky im Fotostudio vor der Linse von Fotograf und Moderator Alex List. Im Talk nach der Fotosession erinnern sich Laszlo und Alex an gemeinsame Begegnungen und blättern im privaten Fotoalbum.

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  • 02.07.2021
    62 MB
    01:04:39
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    Lizz Görgl

    Wir sportbegeisterte Österreicher kennen Lizz Görgl als höchst erfolgreiche Schirennläuferin: Doppelweltmeisterin, 2 mal Bronze bei Olympischen Spielen, Bronze bei Weltmeisterschaften, 7 Weltcup Siege. Wir Musikbegeisterte Österreicher kennen Lizz als Musikerin mit Einkehrschwung in Hitparade und Radio-Airplay. Und wir Society-Interessierte Österreicher kennen Lizz als Dancing Star, gekürte Sportlerin des Jahres, singende Weintraube und bekennendes Sommerkind, das den sportlichen Tag gerne im heimischen Whirlpool ausklingen lässt und die Instagram-Gemeinde daran teilhaben lässt. Elisabeth Görgl stammt aus dem steirischen Mürztal und wusste schon als kleines Mädchen, dass sie einmal eine erfolgreiche Schirennläuferin sein möchte. Mit 10 wechselte sie freiwillig und mit großer Freude ins Internat nach Schladming, wo sie schnell eine der Besten ihres Jahrgangs wurde. „Klar konnte ich damals schifahren, aber ich hatte 10 Jahre alte Schi von meinem älteren Bruder, eine rote Jethose und keinerlei Rennerfahrung. Beim Aufnahmetest bin ich deshalb fast durchgefallen“, erinnert sich Lizz heute im Podcast-Talk. „Damals war ich übrigens noch die Lisi, beziehungsweise die Lissi. Als ich später in den Weltcup kam und eine eigene Homepage brauchte war nur mehr der Name LIZZ verfügbar. Heute ist der Name mein Markenzeichen.“ Im Podcast-Talk blättert Lizz Görgl mit Alex List im privaten Fotoalbum, verrät wie und wo sich Schirennläuferinnen nach einem schnellen Ritt über eisige Pisten im Zielbereich für die Presse aufhübschen, warum sie so gerne barfuß läuft und für welchen Star sie als Teenager geschwärmt hat.

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  • 25.06.2021
    63 MB
    01:06:03
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    Gregor Glanz

    Gregor Glanz erfindet sich alle paar Jahre komplett neu. Begonnen hat er im elterlichen Hotelbetrieb in Seefeld als Schuhplattler und OTTO-Imitator. „Das hat vor allem den deutschen Gästen gefallen. Damals habe ich bemerkt, dass ich Menschen unterhalten kann und es stand für mich fest – Ich will Entertainer werden – auch wenn ich nicht wusste wie das geht.“ Gregor Glanz heißt eigentlich Bernd Brunmayr. Als Bernie Bennings machte er Schlagermusik und imitierte höchst erfolgreich Elvis Presley in Las Vegas. Heute nennt er sich Gregor Glanz und ist Entertainer, mit großem Zug zum Tor. Das Tor heißt Amerika, seine Band Shine: „Ich bin ein Verwandler und erfinde ich immer wieder neu. Je mehr Leute über mich Lachen desto mehr werden sie verwundert sein, was alles möglich ist.“ Mut zieht sich durch das Leben von Gregor Glanz. Sei es als Veranstalter von Megaevents in Seefeld (Kristallzauber, DirdljägerBall, etc.) oder mit der Entscheidung voll auf den amerikanischen County-Music-Markt zu setzen. „Wenn mein Bauch JA sagt, dann muss ich es einfach tun. Klar bin ich oft auf die Goschn gefallen, aber trotzdem hat sich immer wieder eine neue Tür geöffnet“. Im Talk erinnern sich Gregor Glanz und Alex List an gemeinsame Begegnungen und blättern im Fotoalbum, das voll mutiger Entscheidungen ist.

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  • 18.06.2021
    58 MB
    01:00:39
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    Fadi Merza

    Thaiboxen zählt zu den härtesten Sportarten der Welt. Davon können Fadi Merza und seine Nase viele schmerzhafte Geschichten erzählen. Er ist mehrfacher Weltmeister in dieser brutalen und härtesten Sportart der Welt und denkt nach 5 Jahren Pause sogar an ein Comeback im Ring. "Meine Frau findet diese Idee allerdings gar nicht lustig". Seine Nase war zumindest 3 mal gebrochen. So oft wurde sie medizinisch versorgt. Doch die immer wiederkehrenden Schläge im Training haben das Riechorgan erst zum Markenzeichen geformt. "Meine Nase ist sicher nicht schön, aber sie ist etwas Besonderes. Eine Schönheits-OP kommt für mich nicht in Frage." Mit 10 Jahren kam Fadi ohne jegliche Deutschkenntnisse von Syrien nach Österreich und hat sich, wie er sagt, "zum Glück schnell eingelebt. Die ersten Tage in Wien waren aber die Hölle. Ich erinnere mich, dass ich weinend die Thaliastraße entlanggegangen bin und gefroren habe. Es war Winter, ich habe nichts verstanden, mich nicht ausgekannt und ich wollte einfach nur weg von hier." Doch Fadi hat schnell seinen Platz gefunden. "Innerhalb eines Jahres konnte ich Deutsch, hatte Freunde gefunden und mich in der neuen Schule wohl gefühlt." Fadi Merza wurde zuerst zum waschechten Ottakringer und schließlich zum fixen Bestandteil der High Society. Heute leitet Fadi ein Kampfsport-Gym in Wien und möchte seinen Schützlingen die Schönheit des Sports näherbringen. "Viele Eltern glauben, dass wir aus ihren Kindern Kampfmaschinen oder Schläger machen, aber das Gegenteil ist der Fall. Beim Kampfsport geht es vor allem um Disziplin und Respekt. Früher, als Jugendlicher habe ich gerne gerauft, heute bin ich der liebste und friedlichste Mensch." Im Talk erinnern sich Fadi und Alex an gemeinsame Begegnungen und blättern im sehr dünnen Fotoalbum. "Bei unserem Umzug von Ottakring in den 3. Bezirk ist ein Umzugskarton und somit alle meine Kinderfotos verloren gegangen. Das schmerzt mich ungemein. Zum Glück hat meine Tante noch einige Kopien bei sich gefunden und mir geschenkt. Diese paar Bilder, unter anderem eines mit meinem verstorbenen Vater sind mein größter Schatz.“

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  • 11.06.2021
    59 MB
    01:02:10
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    Eberhard Forcher

    Die Geschichte rund um sein Alter Ego Tom Petting ist Eberhard Forcher heute noch peinlich. Ein einziges, selbstgemaltes Plakat als Ankündigung für ein einziges geplantes Konzert einer Newcomer Band ohne jegliche musikalische Begabung machte den späteren Ö3 Moderator zum Hitparadenstar und ungewollten Teenie-Liebling. „Hätte ich geahnt wie erfolgreich das damals wird, hätte ich mir einen besseren Namen ausgedacht“, so Eberhard Forcher im Talk mit Alex List. Die beiden verbindet mehr als ein Jahrzehnt Hitradio Ö3 Vergangenheit, eine gemeinsame Radiosendung (Ö3 Discoinferno, Anm.) und dieselbe Berufsbezeichnung: Ö3 DJ. Aufgewachsen ist Eberhard Forcher am Stadtrand von Lienz. Das Geld war knapp, die Berufswahl nach der Matura wiederwillig getroffen. Eberhard sollte nach dem Willen der Eltern Lehrer werden. Doch den Osttiroler zieht es schon bald in die weite Welt der Musik und noch weiter fort, nach Amerika. Es waren die späten 1970er Jahre, die Zeit des Punk, Glam-Rock und Disco. Wieder daheim in Österreich gründet er seine erste Band und arbeitet als Musikjournalist bei der Tageszeitung FALTER. Über Umwege gelangt er zu Ö3 und schreibt mit selbst erfundenen Formaten wie Radio GaGa, dem Ö3 Nachtexpress und der Radiothek österreichische Radiogeschichte. „Damals war Radio-machen ganz anders als heute“, erinnert sich der nunmehrige Pensionist. „Wir hatten, wie man so schön sagt, Narrenfreiheit. Es gab kein enges Musikkorsett in das wir gezwängt wurden. Im Gegenteil! Wir durften spielen was wir wollten. Auch bei der Moderationen oder der Art wie wir Sendungen gestaltet haben gab es kaum Vorgaben seitens des Senders. Es war eine wunderbare Zeit.“ Heute genießt Eberhard Forcher in der Musikszene höchstes Ansehen. Er gilt als Förderer und unterstützt auf seinen Social Mediakanälen österreichische Künstler und deren Musik. Außerdem macht er sich Jahr für Jahr auf die Suche nach dem heimischen Kandidaten für den Eurovision Songcontest, „was nicht immer einfach ist.“ Im Talk erinnern sich die beiden Ö3 DJs an ihre gemeinsame Radiozeit, an viele Nächte hinter den DJ Pulten und blättern im privaten Fotoalbum. „Ein wunder Punkt“, so die Radiolegende. „Da gibt es Bilder da sieht man ganz deutlich dass ich mit aller Gewalt versucht habe meinen Körper zu vernichten. Diese Fotos schaue ich mir nicht so gerne an. Außerdem hasse ich es fotografiert zu werden.“ Beste Voraussetzungen für das finale Foto-Shooting!

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  • 04.06.2021
    28 MB
    29:45
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    Haddaway

    Haddaway und Alex List kennen sich seit über 28 Jahren. Haddaway war damals ein vielversprechender Pop-Newcomer, der wenige Wochen zuvor seine erste Single „What Is Love“ aufgenommen hat und zu seiner ersten Promotionreise ins ferne Österreich aufbrach. Alex war ein junger Ö3 Radioredakteur in Ausbildung, mächtig nervös vor einem seiner ersten Interviews. Laut Künstlerbiografie, die Alex im Vorfeld von der Plattenfirma zugefaxt bekommen hat, handelte es sich um einen Amerikaner, der in Trinidad-Tobago geboren, und vor seiner Popkarriere in den USA Marketingmanager und Spitzensportler gewesen war. Zur großen Überraschung begrüßte Haddaway den Redakteur dann in perfektem Deutsch und im Gespräch stellte sich heraus, dass diese Bio etwas "geschönt" war. Haddaway ist in den Niederlanden aufgewachsen und hat fast alle Schulferien in Österreich verbracht. Zum Studieren ging er in die USA und American Football spielte er in Köln. „Ich war 26 als ich den Song „What Is Love“ in einem kleinen Kölner Studio aufgenommen habe. Richtig losgegangen ist es dann ein Jahr später. Da war ich 27“, erinnert sich Haddaway. „Zum Glück hatte ich davor auch schon ein Leben, sonst hätte ich diesen Erfolg nicht verkraftet.“ 5 Jahre lang war der Sänger damals mit seinen Hits auf allen Kontinenten unterwegs. „Da gab es keine Pause und den ersten Urlaub erst 1999." Heute lebt Haddaway in Kitzbühel, wo seine Eltern schon in den 1970ern einen Wohnsitz hatten, treibt viel Sport und cruised leidenschaftlich mit einer seiner Harleys durch die Berge. Als „What Is Love“-Sänger ist Haddaway immer noch gut gebucht und kann von den Tantiemen bestens leben. Zuhause hat er ein Studio und schreibt für sich und andere Songs. Während der Coronazeit ist ein neues Haddaway-Album entstanden. Die erste Single heißt: "And Now" Im Talk erinnern sich Haddaway und Alex an ihre gemeinsamen Radio- und TV Zusammenkünfte und blicken ins Fotoalbum. Außerdem verrät Haddaway mit welchem Lied er seine erste Freundin erobert, und welches seiner Hobbys über 4 Millionen Euro verschlungen hat.

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  • 28.05.2021
    55 MB
    57:34
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    Omar Sarsam

    "Ich habe sehr oft darüber nachgedacht und bekomme natürlich oft die Frage gestellt, ob und wie es sich ausgeht mit diesen zwei so unterschiedlichen Berufen zu leben: Arzt und Kabarettist. Und ich kann jetzt ehrlich sagen, dass ich beides zu 100% bin. Ich liebe Beides. Aber: Alles zu seiner Zeit. Mittlerweile erlaube ich mir den Luxus einen Teil der Woche exklusiv als Kinderchirurg zu praktizieren, den anderen Teil meine Kunst auszuleben. Seine kleinen PatientInnen dürfen in der Praxis DU sagen und wenn die Großen den gestrigen Was-Gibt-Es-Neues-TV-Abend mit Omar Sarsam im Ratepanel besprechen wollen nimmt sich der Herr Doktor auch gerne Zeit. Manche erinnern sich sogar an seinen Hitparaden-Hit "Disco Disco Party Party", der damals aus der Not entstanden ist: "Unser Kabarett-Programm war zu kurz und wir brauchten noch 5 Minuten". Heute ist das Video zum Hit auf Youtube mit über 18 Millionen Klicks Kult. Während seines Studiums war Omar Sarsam Fotograf in der Großraumdiscothek Nachtschicht im Wiener Donauzentrum und entdeckte dabei seine Liebe zur Fotografie. Damals gehörte es unter anderem zu seinen Aufgaben alle Disco-Gäste und die gebuchten DJs zu fotografieren. Einer der DJs damals: Alex List. Heute gibt es den Rollenwechsel. Der Fotograf Alex List fotografiert Omar Sarsam. Im Talk verrät Omar Sarsam warum niemand mit ihm auf Urlaub fahren möchte, warum er Latein so spannend findet und warum einige seiner Gesichtsmuskeln manchmal ein Eigenleben entwickeln.

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  • 21.05.2021
    55 MB
    57:40
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    Gregor Seberg

    Gregor Seberg charakterisiert sich selbst als rebellisches Kerlchen und als Arbeitstier mit großem Hang zur Faulheit. Er wäre liebend gerne Naturforscher geworden und von einer unbekannten Tante hätte er gerne einige Millionen geerbt. IM FOKUS ist diesmal einer der coolsten Ex-Cops der TV Geschichte und bekanntesten Stimmen Österreichs. Aufgewachsen ist Gregor Seberg bei seinen Großeltern in einem "wilden Viertel" in Graz. Seine Kinderärztin hat der Oma im Zuge einer Untersuchung prophezeit, dass aus dem kleinen, immer kränklichen Kind "sicher nichts werden würde". Dieser Satz prägt den Schauspieler bis heute. Fototermine und das posieren vor der Kamera ist für Gregor Seberg eine Qual. Er hasst es fotografiert zu werden und will am Liebsten so schnell wie möglich "fertig sein". Und so war die Session mit Gregor Seberg wohl auch eine der Kürzesten in dieser Reihe. "Du willst mich wahnsinnig machen? OK. Ich gebe Dir WAHNSINN!" Im Talk gibt sich Gregor Seberg auskunftsfreudiger. Wir sprechen über seinen ungewollten Umzug ins fremde Wien, den sprachlosen Jugendlichen, der seinen Trost in schwerer klassischer Lyrik fand und über seine späte Vaterrolle. Wir sprechen aber auch über Mut und mutige Entscheidungen (Stichwort: freiwilliger Rückzug bei SOKO Donau) und über sein Lieblingstier, den furchtlosen Honigdachs.

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  • 14.05.2021
    57 MB
    59:24
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    Martina Kaiser

    Mit 16 hatte Martina Kaiser zwei Träume. Zum einen wollte sie ihre Lieblings-Popstars persönlich treffen, am besten so viele wie möglich. Zum anderen wollte sie selbst Popstar werden. Unter beide Ziele konnte sie binnen weniger Jahre ein Hackerl setzen. Die Niederösterreicherin war unter anderem Präsentatorin und Moderatorin der Ö3 Austria Top 40 im Hitradio Ö3 und damit weltweit die erste Frau mit einer eigenen Hitparadensendung im Radio. Nach etwa 10 Jahren zog Martina Kaiser einen radikalen Schlussstrich, kündigte bei österreichs erfolgreichstem Radiosender und zog für die eigene Popkarriere nach Berlin. Heute bringt Martina Kaiser hauptberuflich als Lottofee im ORF Fernsehen Glück und ist rundum zufrieden: Ich möchte in meinem Leben glücklich sein. Ich möchte MEIN Leben führen und ich möchte nur das machen was mir wirklich Spaß macht. Ich mache das was ich will. Ich bin ich – das Kleine Ich bin ich!“

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  • 07.05.2021
    59 MB
    01:02:08
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    Ramesh Nair

    Ramesh Nair hat es satt "immer nur der Liebe, der Gute und der perfekte Schwiegersohn zu sein. Ich wollte auch einmal der Böse sein". Die radikale Typveränderung ist ein Versuch vom gut gelernten Image los zu kommen. "Aber", so relativiert er weiter, "es sind nur Haare. Die kann man jederzeit wieder umfärben." Und sollten sie nach der Tortur kaputt sein, "dann würde ich mir eine Glatze scheren. Auch das wollte ich immer schon mal ausprobieren". Aufgewachsen ist Ramesh Nair in einem Dorf in Deutschland, nahe der französischen Grenze. Als kleiner Bub wollte er unbedingt Tänzer werden, "so wie Fred Astaire oder Gene Kelly. Das waren meine Idole", erinnert sich Ramesh im Podcast. "Ich habe damals meiner Mama gesagt: "Mama, wenn ich das nicht mache dann werde ich nicht glücklich in meinem Leben."

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  • 30.04.2021
    58 MB
    01:00:36
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    Sasa Schwarzjirg

    Sasa Schwarzjirg - In ihrem Reisepass steht ein anderer Name "Sasa ist mein Spitzname! Diesen Namen haben mir meine Mitschüler im Gymnasium gegeben. Heute sagen sogar meine Eltern Sasa zu mir. Oft sind Menschen verwirrt wenn sie meinen richtigen Namen in meinem Ausweis lesen." Sasa Schwarzjirg verrät im Podcast nicht nur wie sie tatsächlich heißt, sondern auch wie sie es geschafft hat ihre fast krankhafte Schüchternheit abzulegen und ihren persönlichen Weg vom Pferdemädchen mit Gummistiefeln und dicker Brille zum IT-Girl und TV Star. Sasa Schwarzjirg begann ihre TV-Karriere nach der Matura als Host im Musikfernsehen VIVA, wechselte danach ins Society-Format und ist aktuell im Ratepanel der Puls4 Show *The Masked Singer Austria*. Privat liebt sie alles von Disney und bezeichnet sich selbst als Workoholic. Corona und die vielen Lockdown-Wochen haben sie ruhiger gemacht und tun ihr gut.

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  • 23.04.2021
    55 MB
    58:00
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    James Cottriall

    James Cottriall wurde im englischen Stratford Upon Avon geboren. Im selben Ort wie William Shakespeare. Zum Studieren kam James einst eher zufällig für ein halbes Jahr nach Wien. Ursprünglich sollte er nämlich in München sein Germanistik-Studium auffrischen. Als das Geld zum Feiern knapp wurde musizierte James auf der Kärntner Straße und wurde prompt von Gerry Friedle, bekannt als DJ Ötzi entdeckt. Im englischen Pub, nahe seiner Studentenbude traf James auf seine spätere Managerin, Ehefrau und Mutter seiner Tochter. Und schließlich traute er sich auf die Bühne eines Gesangswettbewerbs in der Shopping City Süd und gewann. In der Jury saß sein erster Musikproduzent, der seinen ersten Hit UNBREAKABLE hitparadentauglich machte. Der Rest ist Geschichte. Warum James unsere Hauptstadt Wien viel cooler findet als London, Los Angeles oder Stratford Upon Avon und welchen Job er sonst hätte, wäre er nicht Popstar, verrät er im Podcast.

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  • 16.04.2021
    58 MB
    01:00:59
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    Maya Hakvoort

    Maya Hakvoort ist eine der erfolgreichsten und bekanntesten Musical-Darstellerinnen im deutschsprachigen Raum. Die geborene Niederländerin spielt und spielte alle großen Frauerollen. Unter anderem "Grizabella" in Cats, "Fantine" in Les Misérables, "Mrs. Danvers" in Rebecca, Evita, und natürlich die österreichische Kaiserin in "Elisabeth". Über 1000 Mal stand Maya Hakvoort alleine in dieser, ihrer Paraderolle in Wien auf der Bühne. „Elisabeth hat mir wahnsinnig viel gegeben. Ich weiß das sehr zu schätzen. Es ist ja schließlich EURE Kaiserin.“ Eine Schicksalsrolle, für die Maya Hakvoort schließlich ganz nach Wien übersiedelte, eine Familie gründete und heute den perfekten Mix zwischen Arbeit und Freizeit gefunden hat. Im Podcast sprechen wir über Mayas rastlose Jugend im Studentenheim, warum für sie Kunst wichtiger ist als Geldverdienen ist, welchen Künstlernamen sie gerne hätte und ihre Hassliebe zu Facebook und Instagram.

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  • 09.04.2021
    64 MB
    01:06:59
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    Günther Lainer

    Den Kabarettisten Günther Leiner kennt man vor allem aus der freitäglich ORF Erfolgs-Rateshow Was gibt es Neues. „Mit meinem Namen können viele Leute nichts anfangen, aber wenn ich dann sage „Ich bin der Dicke aus dem Fernsehen“ dann klingelt es bei den Leuten. Der Oberösterreicher ist ursprünglich gelernter Tischler. Im zweiten Bildungsweg ließ sich zum Religionslehrer und Pastoralassistenten ausbilden. Um seine Leseangst (das Vortragen vor Publikum) zu überwinden erlernte Günther Lainer das Jonglieren. „Mein Leben sehe ich als Weg. Einen Weg mit vielen Jausenstationen, bei denen ich immer interessante Menschen kennenlerne. Mit manchen dieser Begegnungen gehe ich Stück meines Weges gemeinsam weiter.“ Heute zählt Günther Lainer zu den bekanntesten Kabarettisten dieses Landes. Aber bis jetzt immer nur im Duo mit wechselnden Partnern. Für ein Soloprogramm „ist er noch zu feig“. Plan hat Günther Lainer auch selten. "Ich verlasse mich sehr oft auf mein Bauchgefühl. Und davon habe ich wirklich viel.“

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  • 26.03.2021
    49 MB
    51:13
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    Anita NIDDL Stelzl

    Meine heutige Gästin wurde dem heimischen Publikum vor allem durch die Casting Show Starmania bekannt. Staffel 1, im Jahr 2003. Sieger der Show war damals Michael Tschuggnall, Zweite wurde Christina Stürmer. NIDDL, der freche Lockenkopf kam zwar nicht unter die Top 3, war aber eine der beliebtesten Kandidatinnen mit fast einem halb Jahr durchgehender Sendezeit zur Primetime im ORF. Heute, 18 Jahre später spricht die Wienerin über viele verpasste Chancen, die in ihren Augen aber keine waren. Beispielsweise über ihre "fast" Karriere in den USA, die sie absagte um eine Welttournee als Sängerin in allen Magic Life Clubs zu starten. Niddl spricht im Podcast aber auch über ihr Idol Tina Turner und ihr neues Leben als frisch gebackene Ehefrau.

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  • 19.03.2021
    55 MB
    57:21
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    Barbara Kaudelka

    Die Schauspielerin Barbara Kaudelka begeistert sowohl auf Theaterbühnen als auch im Fernsehen. (Copstories, Janus, Mitten im Achten, Die Lottosieger, uvm.). Mit ihrem Zweitjob Sprecherin hat sie sich zusätzlich einen Kindheitstraum erfüllt. Als kleiner Stöpsel (Original Zitat) habe sie ausschließlich Werbespots im TV geschaut, verrät die Wienerin im Podcast, heute verbreitet ihre Stimme viele Werbebotschaften. Ihr Lieblingsspielzeug war ein überlebensgroßer Grashüpfer aus Gummi, ihre Kleidung war fast ausschließlich schwarz. "Ich war ein besonderes Kind. Mein Herz ist ein Grunge-Herz, und das wird sich auch nicht mehr ändern".

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  • 12.03.2021
    53 MB
    55:21
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    Ferdinand O.Fischer

    Ferdinand O. Fischer ist Österreichs größter Dealer für Harley Davidson Motorräder, selbst passionierter Biker und ein Mann mit großem Herz. Vor rund 25 Jahren hatte er die Idee zur Harley-Davidson-Charity-Tour, einer jährlich stattfindenen Rundfahrt durch unser Land mit hunderten Harleys, bei der über die Jahre hinweg mehr als 3 Millionen Euro für muskelkranke Kinder gesammelt wurde. Anfangs wurde Fischer von der Harleygemeinde belächelt und nicht für Ernst genommen, kam er doch von der Kirche und Oper und passte so gar nicht ins Bild von Tattoo, Totenkopf und schwarzem Leder.

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  • 05.03.2021
    49 MB
    51:27
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    Claudia Kristofics-Binder

    Claudia Kristofics-Binder ist eine der erfolgreichsten Wintersportlerinnen Österreichs. In ihrer kurzen, aktiven Zeit wurde sie 6-fache österreichische Staatsmeisterin, Europameisterin, zweimal 3. bei Weltmeisterschaften und zweimal Sportlerin des Jahres. Hätte sie ihre Erfolge heute, dann könnte sie gut davon leben. Damals gab es außer Pokalen und Medaillen nur einen Blumenstrauß, sagt sie. Dennoch bereut sie keine einzige Sekunde: "Es war eine wundervolle Zeit. Ich habe so viel erleben dürfen." Heute steht sie vor der Kamera von Fotograf Alex List.

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  • 26.02.2021
    50 MB
    52:37
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    Alexander Rüdiger

    13 Jahre lang hat Alexander Rüdiger die Gelddusche im TV bedient und als Extremsportler an den extremsten Orten der Welt Spitzenleistungen erbracht. Dann kamen die Diagnose Parkinson, die Absetzung seiner TV-Show und 150.000 Euro Schulden. Trotzdem bleibt der Wiener seinem Lebensmotto treu: Nie Nie Nie Nie Nie aufgeben!

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  • 19.02.2021
    48 MB
    50:28
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    Yvonne Rueff

    Der Titel "Charity Lady" mache sie alt, so die Unternehmerin Yvonne Rueff. Mit ihrer Organisation Dancer Against Cancer und dem Fond MyAid sammelt sie Geld für die österreichischen Krebshilfe. Als vielfotografierter VIP kennt die Tanzschulbesitzerin jede Menge Tricks auf Fotos gut auszusehen. Zur Sicherheit hat sie sich selbst ein Foto-Gesicht angelernt. Yvonne Rueff ist diese Woche zu Gast in meinem Fotostudio und in meinem Podcast.

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  • 16.02.2021
    47 MB
    49:31
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    Josef Winkler

    Der Society Figaro Josef Winkler feiert heuer sein 30-jähriges Wien-Jubiläum. Zu seinem Kundenstamm zählen Stars wie Anna Netrebko, Pamela Anderson, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Mausi Lugner. Warum es für den Tiroler niemals einen Plan B gegeben hat und warum er richtig süchtig nach Medienaufmerksamkeit ist, verrät er im Rahmen eines Shootings mit Fotograf Alex List.

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